Facebook

Zinzelitz -Spechtshagen Krs. Lauenburg Pom.

Haben Sie Fragen ,oder Anregungen? Dann rufen Sie mich bitte einfach an. Ich spreche sehr gut deutsch.Tel: 0048 888 602 194    

Nehmen Sie gern Kontakt zu mir auf auch per Email: mariuswicko@interia.pl

WhatsApp +48 888602194 (kostenlos)

Machen Sie Urlaub in Polen, oder sind Sie geschäftlich unterwegs? Brauchen Sie Hilfe beim Dolmetschen, oder in Archiven? Ich kann Sie auch von Kolberg ,oder dem Danziger Flughafen abholen, und Ihnen die Region zeigen.

Es ist möglich alle Angaben zu den Namen aus der Geschichte von Zinzelitz  zu besorgen,wenn die  noch irgendwo vorhanden sind,auch die beglaubige von dem Standesamt .

  1. Arnhold Amalia (G56),(NE109/134)

  2. Arndt Karl (GG19)

  3. Bagull Frieda (AE11)

  4. Berndt Jacob,Johann,Carl (V123)

  5. Bigus Eleonore,Joseph (SZC21/42),Johann,Auguste (LUSC131/21)

  6. Bisky Willy (KC)

  7. Borchardt Pauline (LPL37/03),(GG8)(E)-ELENDSHOF.

  8. Borske (Barscke )

  9. Breitenbreiter Jurgen (HB183)

  10. Buhrow Heinrich (BHB)

  11. Coch Augustyn (SUSCR58)

  12. Czarnowski Johann,Mathilde,August (SZg5/00)

  13. Daniel Otto,Anna (MRZ)

  14. Deinert Theodor (P)

  15. Dombrowe Erich (BHB)

  16. Domke Michael,Ferdinand,Heinrich (V195),Rosalie (STARC15/29)

  17. Düsterhöft Auguste (GG22)

  18. Elendt Pauline (LPL37/02),Wilhelm (GG8) -ELENDSHOF

  19. Erdmann Magnus (MRZ)

  20. Felsch (LVB)

  21. Fett Wilhelmine (GG21)

  22. Fischer Karl (AE)

  23. Freitag Albin,Józef ,Helena (SUSCR120)

  24. Ganz Willi (BHB)

  25. Geisler Wilhelm ,Adeline (GG26)

  26. Giesow Albert (GG30)

  27. Giggel Wanda (SZC2/42)

  28. Gniech Willi (BHB),Otto,Auguste (GG25),Karl,Wilhelmine (SZC20/42)

  29. Guso Henrietta (F/61)

  30. Gurski Ottilie (LUSB5/36)

  31. Haffke Martha (RZs11/45)

  32. Hartwig Klara (NW75/44)

  33. Hasenjäger Siegfried,Elisabeth (MRZ)

  34. Heinrich Herbert (RZS1/45)

  35. Hirsch Otto,Marie,Johanne (SZg1/00),Alvine,Auguste,Heinrich (STDC8/38),Maria (SLC23/16}

  36. Hoffmeyer Walter (BHB)

  37. Huschke Klaus (AEr)

  38. Kaczor Otto (BHB)

  39. Kautz Bernhard (GG80)

  40. Kayser Karl (MRZ),(NE109/134),(GG98)

    Zinzelitz -Spechtshagen
  41. Klabunde Albert,Paul,Auguste (GG70)

  42. Klatt Renate  (BHB)

  43. Kramer Charlotte (V21)

  44. Küther Otto (GG47)

  45. Laga Han (RZs38/45)

  46. Lakowska Helena (SUSCR120)

  47. Lemke Richard (BHB) ,Anna (MRZ),Hermann,Richard,Auguste (G37,)

    KRIEGSTRAUNG VON OTTO DANIEL UND ANNA GEB. LEMKE ZINZELITZ 1917
  48. Looss (G23/)

  49. Lück Olga ,Hermann (GG5)

  50. Lüdemann Kurt (BHB),Theodor,Klara (NW75/44)

  51. Manske Louise,Ernestine (V86)

  52. Marzahn Willy ,Wolfgang (MRZ)

  53. Merzenich Kurt (BHB) 

  54. Mielke Karl (BHB)

  55. Milczewski Karl (BHB)

  56. Misch Walter  (BHB)

  57. Mrotzek Fritz (MRZ)

  58. Müller Hermann,Adeline,Ida (SZg7/00)

  59. Peters Ernst (LUSC1/22),(Budowanie)

  60. Pownitz Arndt (GG31)

  61. Prüske ArturAugust (BHB),Hermine (SZC2/42)

  62. Rank Wilhelm (BHB),Auguste (SZC20/42),Berta,Karl,Wilhelm (SZC13/39) 

  63. Rein Gustav (BHB),Johann (GG129)

  64. Reinke Mathilde (SZg5/00),Auguste,Albertine (LUSC164/89)

  65. Ronke Walter (BHB)

  66. Rossmann Adeline (SZg7/00),Marie (SZg1/00)

  67. Samp Anna (SZC21/42)

  68. Schulz Paul (BHB)

  69. Schwarz Anna (LUSC286/22)

  70. Szczypior Josef ,Anastasia (GG19)

  71. Selonke Ferdinand,Ida (Lietzow),Clara (SZg19\95)

  72. Sonntag Paul,Hermine (GG28)

  73. Sitterle  (BHB)

  74. Steinhardt Ernst (BHB),Gustav,Frieda (AE11)

  75. Stenzel Adeline (GG26)

  76. Storck Wilhelmine,Max,Fanny (NW75/44)

  77. Teske Ida ,Ferdinand ,Wilhelmine (GG21)

  78. Thefs Otto,Auguste (GG22)

  79. Thrun Hermann (P)

  80. Treurose Fanny (NW75/44)

  81. Tribull Wlhelmine (SZC13/42)

  82. Voss Auguste (G37),Hermann (GG27)

  83. Wallberg Erich (RZs6/44)

  84. Wayer Martha (RZs11/45)

  85. Wegner Hermine (GG/28)

  86. Weder Georg,Werner (NE158/134)

  87. Wilczynski Karl,Wilhelm,Hermine,Emma (SZC2/42)

  88.  v Wittke Otto/,Wilhelmine,Walter,(SZC13/42)

  89. Wobbrock Wilhelm

  90. v.Zelewski Anastasia (GG19{S)

  91. Ziemann Otto,Heinrich,Maria (SLC23/16),Auguste (GG70(K)

  92. Zimmermann Anna (RZs3/44)

  93. Zoch August (GG23)

 Fotos ,Geschichte und Erinnerungen:

 

tlichen Einteilung vom 14.Oktober 1140 zur pommerschen Diözese Kammin) ‚welches aber von der Leslauer Diözesan Verwaltung,die sich als Rechtsnachfolgerin des inzwischen eingegangenen Bistumes Kammin betrachtete, als ursprünglich katholische Kirche, obgleich erfolglos in Anspruch genommen wurde (Damalewicz 1642). Dass es eine selbständige Pfarrei gebildet habe, erscheint freilich sehr zweit felahaft, vermutlich war es nur eine von der Gutsherrschaft eingerichtete Feld Kapelle. Noch zu protestantischer Zeit (1616) wird sie anfangs als filia zur Hauptkirche Labuhn gerechnet, und es hatte sich aus älterer Zeit die Sitte hinübergezogen, dass zwei Mal im Jahre am Tage Mariä Reinigung, d.h. den 2.Februar,einem katholischen Feiertage,und ein Mal im Herbste daselbst gepredigt wurde ( Thym. S. 32). Der Uebergang zur evangelischen Lehre war zugleich mit dem Uebertritte der Gutsherrschaft und zwar sehr früh erfolgt. Bei der Landesbeschreibung vom Jahre 1658 wird sie nur als Kapelle und als Tochterkirche von Roslasin bezeichnet, da aber Roslasin als fiskalische Kirche den Katholiken zurückgegeben wurde, zog sich auch der dortige evangelische Geistliche zurück und nahm dauernd seinen Wohnsitz in Dzinzelitz, womit die Selbständigkeit der Kirche begründet wurde.Die evangelischen Geistlichen hierselbst waren: Grulich bis ca.1654; Wagner bis 1669; Pleckwitz oder Plachwitz bis 1693; Starze,nach anderer Angabe Franz bis 1715; Hübner bis 1736; Carpovius bis 1746; Magunna bis 1803; Löchlin bis 1809; Kolbe bis 1812; Fleischer bis 1824; Gößler bis 1830; Blaurock bis 1844; Ebel bis 1859;hier auf in kurzen Zwischenräumen: Möhr, Bechthold, Brinkmann, Giese, Ebeling,Palis ( in den Jahren 1859 - 87); Steltenmacher bis 1897; Möhr bis 1904; jetzt Marzahn. Im Jahre 1680 werden als Patrone der Kirche die Herren von Thadden und von Choddentau genannt. Eine Reparatur der Kirche erfolgte in den Jahren 1713 - 21; Neubau der Kirche in den Jahren 1842 — 1845. Einrichtung einer zweiten Pfarrstelle in Goddentow in neuester Zeit (siehe Goddentow). Im Jahre 1784 berichtet Brüggemann über die Kirche: es sei eine zur Charbrowschen Inspektion gehörige Mutterkirche mit einer Filiale in Groß Boschpol: diese Nachricht bedarf einer Einschränkung, da sie zwar seit 1693 gottesdienstlich von Zinzelitz versorgt wurde, sonst aber Privateigentum der Gutsherrschaft von Groß Boschpol war. Zur Kirche in Zinzelitz gehörten nach folgende Ortschaften: Nawitz, Osseck, Lowitz, Jezow, Paraschin, Klein Boschpol, Chmelenz, Felstow, Groß Damerkow, Reddestow, dazu ferner die Königlichen Amtsdörfer Roslasin, Luggewiese, die der Stadt Lauenburg gehörigen Vorwerke Falken und Dzechen, sowie der Elendshof, und die in Westpreußen gele genen Dörfer: Kantrzin, Dargelow, Bork und Schopp. Jetzt ist das Kirchspiel Goddentow selbständig geworden und mit Luggewiese aus dem Kirchspiele Zinze= litz ausgeschieden. Ozienzelitz (Zinzelitz) ist die Heimat der Dziezelski (nach den Familien=Aufzeichnungen des Hauptmanns Georg von Diezelsky) . Die Diezelski gehören dem pommerellischen Uradel an; sie führen ihren Namen von diesem Dorfe, ursprünglich Dziceli genannt, zu deutsch: Spechtsdorf; die vereinfachte Schreibweise mit anlautendem Diez . . . soll auf Anordnung des Königs Friedrich Wilhelm des Ersten im Jahre 1742 geschehen sein, doch kehrt die ursprüngliche Form auch später noch öfter wieder. Sie stehen in Beziehung zu den kassubischen Geschlechtern der Pierzcha (Pirch, woher die Sage von der persischen Abstammung), der Setzke (Sadzik) und der Gut.Leider haben sie abweichend von der Sitte der meisten anderen Panen Familien ihren Beinamen fal len lassen. Der Beiname Rode von Diezelsky stammt erst aus dem Jahre 1809, da Johann Ludwig Diezelsky, Sohn des Karl Adolph von dem Kapitän von Rode adoptiert wurde. Die Nachkommen führen den Namen von Rode genannt Diezelsky. Die jüngeren Nachkommen sind aus dem russischen Staatsdienste aus und in den preußischen Offizierstand wieder eingetreten. Das Wappen der Familie ist ein Blauspecht; es wurde im Jahre 1662 vom polnischen Reichstage anerkannt. Die Familie ist, soweit sie nicht den Offizierstend wählte, bodenständig und hält sich auf den nahe benachbarten Gütern: Bochow, Chottschow, Zienzelitz, Lantow, Lischnitz, Mersin, Rybienke, Schimmerwitz, Slaikow, Strzebielinke, sowie auf den Gütern der benachbarten Kreise: Dargelow, Kantrzyn,Lewinno,Lewinke und Mlinke. Gegenwärtig besitzt sie noch Chottschow und Mersin. Seit 1725 dienen sie dem preußischen Staate. Der im Jahre 1788 auf Mersin verstorbene Jakob Ernst hatte das Glück, dass von seinen sechs Söhnen zwei Generalmajors, drei Oberste wurden, zwei den Orden pour le merite, einer das Eiserne Kreuz 1. Klasse erwarben.- Von den 52 Offizieren des Namens Diezelsky, welche in den Annalen der preußischen Armee amtlich geführt werden, können an dieser Stelle nur einige herausgehoben werden: 1. Melchior ( 1710-57 ) angeblich der erste preußische Offizier, fiel am 2. August 1757 in einem Gefechte bei Landshut (vgl.der siebenjährige Krieg, herausgegeben vom Großen Generalstabe, Band 3, Seite 182). 2. Georg Friedrich, des vorigen Bruder, erhielt den Orden pour le merite für Hohenfriedberg. 3. Michael Ludwig zeichnete sich bei Soor aus, wurde vor Prag verwundet, wurde Kommandeur des Invalidenhauses, erhielt den Orden pour le mrite und hat ein schönes Denkmal von seinem Könige erhalten, starb 1779. 4. Joh. Friedrich (1742 - 1814) aus Mersin, erhielt 1793 den Orden pour le merite für Kettrichhof, starb in Mersin 5. Franz Lorenz aus Mersin 1755 - 1819, starb als Brigadier. 6. Michael 1752 - 1840 aus Mersin, erhielt den Orden pour le merite für Kaiserslautern. 7. Karl aus Mersin (1760 — 1829) Regimentskommandeur, erwarb bei Dennewitz das Eiserne Kreuz 1. Klasse. 8. Ferdinand Sigismund aus Mersin starb 1835 als Oberst. 9. Georg aus Mersin (1765 — 1844) schloss frühzeitig seine militärische Laufbahn, um die Verwaltung des Gutes Mersin zu übernehmen. 10. Ernst aus Schimmerwitz (1763 — 1837) erhielt bei Thorn den Orden pour le merite. 11. Friedrich Wilhelm (1767 — 1813) erhielt vor Danzig den Orden pour le merite, fiel in der Schlacht bei Kuim (30.August 1813). 12. Friedrich (1776 — 1844) nahm 1800 seinen Abschied, trat 1813 abermais in die Armee ein und starb als Gutsbesitzer in Lischnitz. 13. Ernst (1785 — 1809) Offizier im Schillschen Korps, erhielt den Orden pour le merite und fiel am 5. Mai 1809 bei Dodorf. 14. Ernst aus Mersin (1790 - 1867) Führer der Invaliden Kompagnie für Ost und Westpreußen. 15. Arnold aus Saulin (1790 - 1859) Major, erhielt wegen Ligny das Eiserne Kreuz 1.Klasse. 16. Adolph aus Mersin stammend (1798 - 1882) Oberstleutnant, starb als Gutsbesitzer von Chottschow. 17. Albert ( 1805 - 1892) Generalmajor. 18. Adolph Diezelsky von Rode (1819—85) trat in den russischen Staatsdienst über. 19. Adolph ( 1834 - 1898 )‚ Generalmajor, starb zu Chottschow, 20. Hermann ( 1837 — 1870 ) fiel bei Colombey Nouilly. 21. Theophil, geboren 1860, seit 1907 Major, Inhaber des chinesischen Ordens vom doppelten Drachen, Major im Regimente Nr. 128. 22. Georg, geboren 1873, als Hauptmann zur Kriegsakademie und zum Großen Generalstabe kommandiert; Besitzer von Chottschow   tlichen Einteilung vom 14.Oktober 1140 zur pommerschen Diözese Kammin) ‚welches aber von der Leslauer Diözesan Verwaltung,die sich als Rechtsnachfolgerin des inzwischen eingegangenen Bistumes Kammin betrachtete, als ursprünglich katholische Kirche, obgleich erfolglos in Anspruch genommen wurde (Damalewicz 1642). Dass es eine selbständige Pfarrei gebildet habe, erscheint freilich sehr zweit felahaft, vermutlich war es nur eine von der Gutsherrschaft eingerichtete Feld Kapelle. Noch zu protestantischer Zeit (1616) wird sie anfangs als filia zur Hauptkirche Labuhn gerechnet, und es hatte sich aus älterer Zeit die Sitte hinübergezogen, dass zwei Mal im Jahre am Tage Mariä Reinigung, d.h. den 2.Februar,einem katholischen Feiertage,und ein Mal im Herbste daselbst gepredigt wurde ( Thym. S. 32). Der Uebergang zur evangelischen Lehre war zugleich mit dem Uebertritte der Gutsherrschaft und zwar sehr früh erfolgt. Bei der Landesbeschreibung vom Jahre 1658 wird sie nur als Kapelle und als Tochterkirche von Roslasin bezeichnet, da aber Roslasin als fiskalische Kirche den Katholiken zurückgegeben wurde, zog sich auch der dortige evangelische Geistliche zurück und nahm dauernd seinen Wohnsitz in Dzinzelitz, womit die Selbständigkeit der Kirche begründet wurde.Die evangelischen Geistlichen hierselbst waren: Grulich bis ca.1654; Wagner bis 1669; Pleckwitz oder Plachwitz bis 1693; Starze,nach anderer Angabe Franz bis 1715; Hübner bis 1736; Carpovius bis 1746; Magunna bis 1803; Löchlin bis 1809; Kolbe bis 1812; Fleischer bis 1824; Gößler bis 1830; Blaurock bis 1844; Ebel bis 1859;hier auf in kurzen Zwischenräumen: Möhr, Bechthold, Brinkmann, Giese, Ebeling,Palis ( in den Jahren 1859 - 87); Steltenmacher bis 1897; Möhr bis 1904; jetzt Marzahn. Im Jahre 1680 werden als Patrone der Kirche die Herren von Thadden und von Choddentau genannt. Eine Reparatur der Kirche erfolgte in den Jahren 1713 - 21; Neubau der Kirche in den Jahren 1842 — 1845. Einrichtung einer zweiten Pfarrstelle in Goddentow in neuester Zeit (siehe Goddentow). Im Jahre 1784 berichtet Brüggemann über die Kirche: es sei eine zur Charbrowschen Inspektion gehörige Mutterkirche mit einer Filiale in Groß Boschpol: diese Nachricht bedarf einer Einschränkung, da sie zwar seit 1693 gottesdienstlich von Zinzelitz versorgt wurde, sonst aber Privateigentum der Gutsherrschaft von Groß Boschpol war. Zur Kirche in Zinzelitz gehörten nach folgende Ortschaften: Nawitz, Osseck, Lowitz, Jezow, Paraschin, Klein Boschpol, Chmelenz, Felstow, Groß Damerkow, Reddestow, dazu ferner die Königlichen Amtsdörfer Roslasin, Luggewiese, die der Stadt Lauenburg gehörigen Vorwerke Falken und Dzechen, sowie der Elendshof, und die in Westpreußen gele genen Dörfer: Kantrzin, Dargelow, Bork und Schopp. Jetzt ist das Kirchspiel Goddentow selbständig geworden und mit Luggewiese aus dem Kirchspiele Zinze= litz ausgeschieden. Ozienzelitz (Zinzelitz) ist die Heimat der Dziezelski (nach den Familien=Aufzeichnungen des Hauptmanns Georg von Diezelsky) . Die Diezelski gehören dem pommerellischen Uradel an; sie führen ihren Namen von diesem Dorfe, ursprünglich Dziceli genannt, zu deutsch: Spechtsdorf; die vereinfachte Schreibweise mit anlautendem Diez . . . soll auf Anordnung des Königs Friedrich Wilhelm des Ersten im Jahre 1742 geschehen sein, doch kehrt die ursprüngliche Form auch später noch öfter wieder. Sie stehen in Beziehung zu den kassubischen Geschlechtern der Pierzcha (Pirch, woher die Sage von der persischen Abstammung), der Setzke (Sadzik) und der Gut.Leider haben sie abweichend von der Sitte der meisten anderen Panen Familien ihren Beinamen fal len lassen. Der Beiname Rode von Diezelsky stammt erst aus dem Jahre 1809, da Johann Ludwig Diezelsky, Sohn des Karl Adolph von dem Kapitän von Rode adoptiert wurde. Die Nachkommen führen den Namen von Rode genannt Diezelsky. Die jüngeren Nachkommen sind aus dem russischen Staatsdienste aus und in den preußischen Offizierstand wieder eingetreten. Das Wappen der Familie ist ein Blauspecht; es wurde im Jahre 1662 vom polnischen Reichstage anerkannt. Die Familie ist, soweit sie nicht den Offizierstend wählte, bodenständig und hält sich auf den nahe benachbarten Gütern: Bochow, Chottschow, Zienzelitz, Lantow, Lischnitz, Mersin, Rybienke, Schimmerwitz, Slaikow, Strzebielinke, sowie auf den Gütern der benachbarten Kreise: Dargelow, Kantrzyn,Lewinno,Lewinke und Mlinke. Gegenwärtig besitzt sie noch Chottschow und Mersin. Seit 1725 dienen sie dem preußischen Staate. Der im Jahre 1788 auf Mersin verstorbene Jakob Ernst hatte das Glück, dass von seinen sechs Söhnen zwei Generalmajors, drei Oberste wurden, zwei den Orden pour le merite, einer das Eiserne Kreuz 1. Klasse erwarben.- Von den 52 Offizieren des Namens Diezelsky, welche in den Annalen der preußischen Armee amtlich geführt werden, können an dieser Stelle nur einige herausgehoben werden: 1. Melchior ( 1710-57 ) angeblich der erste preußische Offizier, fiel am 2. August 1757 in einem Gefechte bei Landshut (vgl.der siebenjährige Krieg, herausgegeben vom Großen Generalstabe, Band 3, Seite 182). 2. Georg Friedrich, des vorigen Bruder, erhielt den Orden pour le merite für Hohenfriedberg. 3. Michael Ludwig zeichnete sich bei Soor aus, wurde vor Prag verwundet, wurde Kommandeur des Invalidenhauses, erhielt den Orden pour le mrite und hat ein schönes Denkmal von seinem Könige erhalten, starb 1779. 4. Joh. Friedrich (1742 - 1814) aus Mersin, erhielt 1793 den Orden pour le merite für Kettrichhof, starb in Mersin 5. Franz Lorenz aus Mersin 1755 - 1819, starb als Brigadier. 6. Michael 1752 - 1840 aus Mersin, erhielt den Orden pour le merite für Kaiserslautern. 7. Karl aus Mersin (1760 — 1829) Regimentskommandeur, erwarb bei Dennewitz das Eiserne Kreuz 1. Klasse. 8. Ferdinand Sigismund aus Mersin starb 1835 als Oberst. 9. Georg aus Mersin (1765 — 1844) schloss frühzeitig seine militärische Laufbahn, um die Verwaltung des Gutes Mersin zu übernehmen. 10. Ernst aus Schimmerwitz (1763 — 1837) erhielt bei Thorn den Orden pour le merite. 11. Friedrich Wilhelm (1767 — 1813) erhielt vor Danzig den Orden pour le merite, fiel in der Schlacht bei Kuim (30.August 1813). 12. Friedrich (1776 — 1844) nahm 1800 seinen Abschied, trat 1813 abermais in die Armee ein und starb als Gutsbesitzer in Lischnitz. 13. Ernst (1785 — 1809) Offizier im Schillschen Korps, erhielt den Orden pour le merite und fiel am 5. Mai 1809 bei Dodorf. 14. Ernst aus Mersin (1790 - 1867) Führer der Invaliden Kompagnie für Ost und Westpreußen. 15. Arnold aus Saulin (1790 - 1859) Major, erhielt wegen Ligny das Eiserne Kreuz 1.Klasse. 16. Adolph aus Mersin stammend (1798 - 1882) Oberstleutnant, starb als Gutsbesitzer von Chottschow. 17. Albert ( 1805 - 1892) Generalmajor. 18. Adolph Diezelsky von Rode (1819—85) trat in den russischen Staatsdienst über. 19. Adolph ( 1834 - 1898 )‚ Generalmajor, starb zu Chottschow, 20. Hermann ( 1837 — 1870 ) fiel bei Colombey Nouilly. 21. Theophil, geboren 1860, seit 1907 Major, Inhaber des chinesischen Ordens vom doppelten Drachen, Major im Regimente Nr. 128. 22. Georg, geboren 1873, als Hauptmann zur Kriegsakademie und zum Großen Generalstabe kommandiert; Besitzer von Chottschow

Das Gutshaus in Zinzelitz -Spechtshagen .

Zinzelitz -Spechtshagen

Gasthaus Carl Kayser Zinzelitz -Spechtshagen.

Zinzelitz -Spechtshagen

Dorfteich in Zinzelitz -Spechtshagen.  

 Zinzelitz -Spechtshagen

Kolonialwarenladen in Zinzelitz -Spechtshagen .

Gasthaus  Georg Weder .

Zinzelitz -Spechtshagen
Zinzelitz -SpechtshagenZinzelitz -SpechtshagenZinzelitz -Spechtshagen

Jugendherberge. 

Aus der Geschichte des Dorfes Zinzelitz -Spechtshagen bis 1912.

Dzinzelitz heute Zinzelitz, eine Gemeinde mit 364 Einwohnern im  Amtsbezirke Roslasin.
Der slavische Ortsnamen Dziecielić hat mannigfache Umwandlungen in der deutschen Mundart erfahren, ehe er zu der heutigen vereinfachten Schreibweise Zinzelitz gelangte. Bei seiner entfernten Lage am Südrande des Kreises durch welche es mehr auf den Mirchauer Distrikt hingewiesen war (es war lange Zeit mit Kantersin verbunden), sowie infolge seiner Zugehörigkeit zur Kamminer Diözese in Pommern tritt der Ort in älterer Zeit nicht mit Sicherheit hervor;es sei denn, dass der sonst nicht auffindbare und sicherlich durch die Niederschrift entstellte Ort Dorlicz hiermit gemeint wäre (vergl.Kopenhagener Wachstafeln vom Jahre 1377 Nr. 85). Im Danziger Komthureibuche wird der Ort als Sinizelcz

( unsichere  Orthographie ) aufgeführt. Genannt wird der Ort in den Lehnsbriefen der Jahre 1575-1618, war aber schon damals zwischen den Familien Zitzelski, Kontersyn (Kętrzyński) und Lissow geteilt. Bei der Huldigung im Jahre 1658 ist es durch Zitzelski und Johann von Tadden vertreten. Dieselben Familien treffen wir auch 100 Jahre später im Jahre 1756 darauf, nämlich den Jakob Ernst von Dziecelski auf Anteilen von Mersin und Dzinzelitz, den Leutnant Michael von Dzenselski; daneben als Anteilsbesitzer einen Joh. Georg von Tadden (Klempin und Kratz). Familien Nachrichten melden aus dem Jahre 1772 den Tod eines Daniel Heinrich von Zelasinski und im Jahre 1776 einer Frau von Dziezelski in eben diesem Orte. Anders sah das Bild im Jahre 1784 aus, da es allerdings auch 15 Vorwerke besaß, einen Prediger, einen Küster, verschiedene Büdnerhäuser, 2 Krüge, ein Schenkhaus, im Ganzen 16 Feuerstellen. Unter den adligen Besitzern im Dorfe war aber nur noch einer des Namens Dziezelski ( Friedrich )‚ allerdings nach späteren Angaben zu urteilen, immer noch der größte; daneben wohnten hier: Melchior von Poblocki, Joh. Ludwig von Wittke, Jakob Ludwig von Dargolewski und Margaretha von Puttkammer, verwitwete von Tadden. Schon 1750 waren 2 Anteile von Ozinzelitz durch Erbschaft in den Besitz des Albrecht von Wittke übergegangen; einen derselben gab er an seinen Schwiegersohn, Albrecht von Poblocki ab, einen zweiten verkaufte er an Johann Ludwig von Wittke. Zwei Mitglieder dieses Geschlechtes Johann Ludwig und dessen Vetter Joseph Heinrich von Wittke haben sich in den Jahren 1807 ( Kolber ) und 1813 ( Leipzig) die höchsten militärischen Orden erworben. Im Jahre 1804 besaß Georg von Dziezelski immer noch 3 Anteile, den Anteil A hatte ein von Poblocki und den Anteil C ein Zollbeamter Maguna. Der Wert der beiden letztgenannten Anteile wurde insgesamt auf 1216 2/3 Taler geschätzt. Nach und nach erfolgte eine weitere Arrondierung. Die Anteile A, 8, 0, E, also der Dziezelski‘sche und der Poblockische Besitz gingen in den Besitz des August Samuel Runge über ,dann in den des Wilhelm Ziemann; 1838 Charlotte Ziemann geb. von Milczewski; 1846 Karl Leopold Ziemann; 1873 Breyer; 1894 am 30. Juli Bernhard Wilke, seit 1903 die Landbank. Die Aufteilung dieser Gutsanteile in Rentengüter ist in den Jahren 1904 - 1907 erfolgt.
Das Bestehen einzelner selbständiger Bauern und Ansiedler scheint schon in eine frühere Zeit zurückzureichen, da bereits im Jahre 1784 solche Bündner erwähnt werden. Die Ablösung des Anteils C, ferner die Bauernregulierung hatten die alte Landgemeinde Dzinzelitz geschaffen ,mit welcher der Gutsbezirk durch Allerhöchste Kabinetts Ordre vom 6.Dezember 1909 vereinigt worden ist. Besitzer der Restgüter Tornitz und Wobbrock des alten Anteiles C - Felsch. Dzinzelitz ist ein sehr altes Pfarrsystem adeligen Patronates,welches sich zwar urkundlich aus vorreformatorischer Zeit nicht nachweisen lässt (alle Kirchen auf dem linken Lebaufer gehörten, wie schon öfter gesagt, seit der päpstlichen Einteilung vom 14.Oktober 1140 zur pommerschen Diözese Kammin) ‚welches aber von der Leslauer Diözesan Verwaltung,die sich als Rechtsnachfolgerin des inzwischen eingegangenen Bistumes Kammin betrachtete, als ursprünglich katholische Kirche, obgleich erfolglos in Anspruch genommen wurde (Damalewicz 1642). Dass es eine selbständige Pfarrei gebildet habe, erscheint freilich sehr zweit felahaft, vermutlich war es nur eine von der Gutsherrschaft eingerichtete Feld Kapelle. Noch zu protestantischer Zeit (1616) wird sie anfangs als filia zur Hauptkirche Labuhn gerechnet, und es hatte sich aus älterer Zeit die Sitte hinübergezogen, dass zwei Mal im Jahre am Tage Mariä Reinigung, d.h. den 2.Februar,einem katholischen Feiertage,und ein Mal im Herbste daselbst gepredigt wurde ( Thym. S. 32). Der Uebergang zur evangelischen Lehre war zugleich mit dem Uebertritte der Gutsherrschaft und zwar sehr früh erfolgt. Bei der Landesbeschreibung vom Jahre 1658 wird sie nur als Kapelle und als Tochterkirche von Roslasin bezeichnet, da aber Roslasin als fiskalische Kirche den Katholiken zurückgegeben wurde, zog sich auch der dortige evangelische Geistliche zurück und nahm dauernd seinen Wohnsitz in Dzinzelitz, womit die Selbständigkeit der Kirche begründet wurde.Die evangelischen Geistlichen hierselbst waren: Grulich bis ca.1654; Wagner bis 1669; Pleckwitz oder Plachwitz bis 1693; Starze,nach anderer Angabe Franz bis 1715; Hübner bis 1736; Carpovius bis 1746; Magunna bis 1803; Löchlin bis 1809; Kolbe bis 1812; Fleischer bis 1824; Gößler bis 1830; Blaurock bis 1844; Ebel bis 1859;hier auf in kurzen Zwischenräumen: Möhr, Bechthold, Brinkmann, Giese, Ebeling,Palis ( in den Jahren 1859 - 87); Steltenmacher bis 1897; Möhr bis 1904; jetzt Marzahn. Im Jahre 1680 werden als Patrone der Kirche die Herren von Thadden und von Choddentau genannt. Eine Reparatur der Kirche erfolgte in den Jahren 1713 - 21; Neubau der Kirche in den Jahren 1842 -1845.
Einrichtung einer zweiten Pfarrstelle in Goddentow in neuester Zeit (siehe Goddentow). Im Jahre 1784 berichtet Brüggemann über die Kirche: es sei eine zur Charbrowschen Inspektion gehörige Mutterkirche mit einer Filiale in Groß Boschpol: diese Nachricht bedarf einer Einschränkung, da sie zwar seit 1693 gottesdienstlich von Zinzelitz versorgt wurde, sonst aber Privateigentum der Gutsherrschaft von Groß Boschpol war. Zur Kirche in Zinzelitz gehörten nach folgende Ortschaften: Nawitz, Osseck, Lowitz, Jezow, Paraschin, Klein Boschpol, Chmelenz, Felstow, Groß Damerkow, Reddestow, dazu ferner die Königlichen Amtsdörfer Roslasin, Luggewiese, die der Stadt Lauenburg gehörigen Vorwerke Falken und Dzechen, sowie der Elendshof, und die in Westpreußen gele genen Dörfer: Kantrzin, Dargelow, Bork und Schopp. Jetzt ist das Kirchspiel Goddentow selbständig geworden und mit Luggewiese aus dem Kirchspiele Zinze= litz ausgeschieden. Ozienzelitz (Zinzelitz) ist die Heimat der Dziezelski (nach den Familien=Aufzeichnungen des Hauptmanns Georg von Diezelsky) . Die Diezelski gehören dem pommerellischen Uradel an; sie führen ihren Namen von diesem Dorfe, ursprünglich Dziceli genannt, zu deutsch: Spechtsdorf; die vereinfachte Schreibweise mit anlautendem Diez . . . soll auf Anordnung des Königs Friedrich Wilhelm des Ersten im Jahre 1742 geschehen sein, doch kehrt die ursprüngliche Form auch später noch öfter wieder. Sie stehen in Beziehung zu den kassubischen Geschlechtern der Pierzcha (Pirch, woher die Sage von der persischen Abstammung), der Setzke (Sadzik) und der Gut.Leider haben sie abweichend von der Sitte der meisten anderen Panen Familien ihren Beinamen fal len lassen. Der Beiname Rode von Diezelsky stammt erst aus dem Jahre 1809, da Johann Ludwig Diezelsky, Sohn des Karl Adolph von dem Kapitän von Rode adoptiert wurde. Die Nachkommen führen den Namen von Rode genannt Diezelsky. Die jüngeren Nachkommen sind aus dem russischen Staatsdienste aus und in den preußischen Offizierstand wieder eingetreten. Das Wappen der Familie ist ein Blauspecht; es wurde im Jahre 1662 vom polnischen Reichstage anerkannt. Die Familie ist, soweit sie nicht den Offizierstend wählte, bodenständig und hält sich auf den nahe benachbarten Gütern: Bochow, Chottschow, Zienzelitz, Lantow, Lischnitz, Mersin, Rybienke, Schimmerwitz, Slaikow, Strzebielinke, sowie auf den Gütern der benachbarten Kreise: Dargelow, Kantrzyn,Lewinno,Lewinke und Mlinke. Gegenwärtig besitzt sie noch Chottschow und Mersin. Seit 1725 dienen sie dem preußischen Staate. Der im Jahre 1788 auf Mersin verstorbene Jakob Ernst hatte das Glück, dass von seinen sechs Söhnen zwei Generalmajors, drei Oberste wurden, zwei den Orden pour le merite, einer das Eiserne Kreuz 1. Klasse erwarben.- Von den 52 Offizieren des Namens Diezelsky, welche in den Annalen der preußischen Armee amtlich geführt werden, können an dieser Stelle nur einige herausgehoben werden:
1. Melchior ( 1710-57 ) angeblich der erste preußische Offizier, fiel am
2. August 1757 in einem Gefechte bei Landshut (vgl.der siebenjährige Krieg, herausgegeben vom Großen Generalstabe, Band 3, Seite 182).
2. Georg Friedrich, des vorigen Bruder, erhielt den Orden pour le
merite
für Hohenfriedberg.

3. Michael Ludwig zeichnete sich bei Soor aus, wurde vor Prag verwundet, wurde Kommandeur des Invalidenhauses, erhielt den Orden pour le mrite und hat ein schönes Denkmal von seinem Könige
erhalten, starb 1779.
4. Joh. Friedrich (1742 - 1814) aus Mersin, erhielt 1793 den Orden pour le merite für Kettrichhof, starb in Mersin
5. Franz Lorenz aus Mersin 1755 - 1819, starb als Brigadier.
6. Michael 1752 - 1840 aus Mersin, erhielt den Orden pour le merite für Kaiserslautern.
7. Karl aus Mersin (1760 — 1829) Regimentskommandeur, erwarb bei Dennewitz das Eiserne Kreuz 1. Klasse.
8. Ferdinand Sigismund aus Mersin starb 1835 als Oberst.
9. Georg aus Mersin (1765 — 1844) schloss frühzeitig seine militärische
Laufbahn, um die Verwaltung des Gutes Mersin zu übernehmen.
10. Ernst aus Schimmerwitz (1763 — 1837) erhielt bei Thorn den Orden pour le merite.
11. Friedrich Wilhelm (1767 — 1813) erhielt vor Danzig den Orden pour le merite, fiel in der Schlacht bei Kuim (30.August 1813).

12. Friedrich (1776 -1844) nahm 1800 seinen Abschied, trat 1813 abermais in die Armee ein und starb als Gutsbesitzer in Lischnitz.
13. Ernst (1785 - 1809) Offizier im Schillschen Korps, erhielt den Orden pour le merite und fiel am 5. Mai 1809 bei Dodorf.
14. Ernst aus Mersin (1790 - 1867) Führer der Invaliden Kompagnie für Ost und Westpreußen.
15. Arnold aus Saulin (1790 - 1859) Major, erhielt wegen Ligny das Eiserne Kreuz 1.Klasse.
16. Adolph aus Mersin stammend (1798 - 1882) Oberstleutnant, starb als Gutsbesitzer von Chottschow.
17. Albert ( 1805 - 1892) Generalmajor. 18. Adolph Diezelsky von Rode (1819-85) trat in den russischen Staatsdienst über.
19. Adolph ( 1834 - 1898 )‚ Generalmajor, starb zu Chottschow,
20. Hermann ( 1837 - 1870 ) fiel bei Colombey Nouilly.
21. Theophil, geboren 1860, seit 1907 Major, Inhaber des chinesischen Ordens vom doppelten Drachen, Major im Regimente Nr. 128.
22. Georg, geboren 1873, als Hauptmann zur Kriegsakademie und zum Großen Generalstabe kommandiert; Besitzer von Chottschow

 

  

 AUS DER LAUENBURGER ZEITUNG:

 KRIEGSTRAUNG VON OTTO DANIEL UND ANNA GEB. LEMKE ZINZELITZ 1917

  Kriegstrauung von Otto Daniel und Anna geb.Lemke.

Geschichte bis 1912  Dzinzelitz heute Zinzelitz, eine Gemeinde mit 364 Einwohnern im  Amtsbezirke Roslasin.  Der slavische Ortsnamen Dziecielić hat mannigfache Umwandlungen in der deutschen Mundart erfahren, ehe er zu der heutigen vereinfachten Schreibweise Zinzelitz gelangte. Bei seiner entfernten Lage am Südrande des Kreises durch welche es mehr auf den Mirchauer Distrikt hingewiesen war (es war lange Zeit mit Kantersin verbunden), sowie infolge seiner Zugehörigkeit zur Kamminer Diözese in Pommern tritt der Ort in älterer Zeit nicht mit Sicherheit hervor;es sei denn, dass der sonst nicht auffindbare und sicherlich durch die Niederschrift entstellte Ort Dorlicz hiermit gemeint wäre (vergl.Kopenhagener Wachstafeln vom Jahre 1377 Nr. 85). Im Danziger Komthureibuche wird der Ort als Sinizelcz ( unsichere Orthographie )aufgeführt. Genannt wird der Ort in den Lehnsbriefen der Jahre 1575—1618, war aber schon damals zwischen den Familien Zitzelski, Kontersyn (Kętrzyński) und Lissow geteilt. Bei der Huldigung im Jahre 1658 ist es durch Zitzelski und Johann von Tadden vertreten. Dieselben Familien treffen wir auch 100 Jahre später im Jahre 1756 darauf, nämlich den Jakob Ernst von Dziecelski auf Anteilen von Mersin und Dzinzelitz, den Leutnant Michael von Dzenselski; daneben als Anteilsbesitzer einen Joh. Georg von Tadden (Klempin und Kratz). Familien Nachrichten melden aus dem Jahre 1772 den Tod eines Daniel Heinrich von Zelasinski und im Jahre 1776 einer Frau von Dziezelski in eben diesem Orte. Anders sah das Bild im Jahre 1784 aus, da es allerdings auch 15 Vorwerke besaß, einen Prediger, einen Küster, verschiedene Büdnerhäuser, 2 Krüge, ein Schenkhaus, im Ganzen 16 Feuerstellen. Unter den adligen Besitzern im Dorfe war aber nur noch einer des Namens Dziezelski ( Friedrich )‚ allerdings nach späteren Angaben zu urteilen, immer noch der größte; daneben wohnten hier: Melchior von Poblocki, Joh. Ludwig von Wittke, Jakob Ludwig von Dargolewski und Margaretha von Puttkammer, verwitwete von Tadden. Schon 1750 waren 2 Anteile von Ozinzelitz durch Erbschaft in den Besitz des Albrecht von Wittke übergegangen; einen derselben gab er an seinen Schwiegersohn, Albrecht von Poblocki ab, einen zweiten verkaufte er an Johann Ludwig von Wittke. Zwei Mitglieder dieses Geschlechtes Johann Ludwig und dessen Vetter Joseph Heinrich von Wittke haben sich in den Jahren 1807 ( Kolber ) und 1813 ( Leipzig) die höchsten militärischen Orden erworben. Im Jahre 1804 besaß Georg von Dziezelski immer noch 3 Anteile, den Anteil A hatte ein von Poblocki und den Anteil C ein Zollbeamter Maguna. Der Wert der beiden letztgenannten Anteile wurde insgesamt auf 1216 2/3 Taler geschätzt. Nach und nach erfolgte eine weitere Arrondierung. Die Anteile A, 8, 0, E, also der Dziezelski‘sche und der Poblockische Besitz gingen in den Besitz des August Samuel Runge über ,dann in den des Wilhelm Ziemann; 1838 Charlotte Ziemann geb. von Milczewski; 1846 Karl Leopold Ziemann; 1873 Breyer; 1894 am 30. Juli Bernhard Wilke, seit 1903 die Landbank. Die Aufteilung dieser Gutsanteile in Rentengüter ist in den Jahren 1904 - 1907 erfolgt.  Das Bestehen einzelner selbständiger Bauern und Ansiedler scheint schon in eine frühere Zeit zurückzureichen, da bereits im Jahre 1784 solche Bündner erwähnt werden. Die Ablösung des Anteils C, ferner die Bauernregulierung hatten die alte Landgemeinde Dzinzelitz geschaffen ,mit welcher der Gutsbezirk durch Allerhöchste Kabinetts Ordre vom 6.Dezember 1909 vereinigt worden ist. Besitzer der Restgüter Tornitz und Wobbrock des alten Anteiles C - Felsch. Dzinzelitz ist ein sehr altes Pfarrsystem adeligen Patronates,welches sich zwar urkundlich aus vorreformatorischer Zeit nicht nachweisen lässt (alle Kirchen auf dem linken Lebaufer gehörten, wie schon öfter gesagt, seit der päpstlichen Einteilung vom 14.Oktober 1140 zur pommerschen Diözese Kammin) ‚welches aber von der Leslauer Diözesan Verwaltung,die sich als Rechtsnachfolgerin des inzwischen eingegangenen Bistumes Kammin betrachtete, als ursprünglich katholische Kirche, obgleich erfolglos in Anspruch genommen wurde (Damalewicz 1642). Dass es eine selbständige Pfarrei gebildet habe, erscheint freilich sehr zweit felahaft, vermutlich war es nur eine von der Gutsherrschaft eingerichtete Feld Kapelle. Noch zu protestantischer Zeit (1616) wird sie anfangs als filia zur Hauptkirche Labuhn gerechnet, und es hatte sich aus älterer Zeit die Sitte hinübergezogen, dass zwei Mal im Jahre am Tage Mariä Reinigung, d.h. den 2.Februar,einem katholischen Feiertage,und ein Mal im Herbste daselbst gepredigt wurde ( Thym. S. 32). Der Uebergang zur evangelischen Lehre war zugleich mit dem Uebertritte der Gutsherrschaft und zwar sehr früh erfolgt. Bei der Landesbeschreibung vom Jahre 1658 wird sie nur als Kapelle und als Tochterkirche von Roslasin bezeichnet, da aber Roslasin als fiskalische Kirche den Katholiken zurückgegeben wurde, zog sich auch der dortige evangelische Geistliche zurück und nahm dauernd seinen Wohnsitz in Dzinzelitz, womit die Selbständigkeit der Kirche begründet wurde.Die evangelischen Geistlichen hierselbst waren: Grulich bis ca.1654; Wagner bis 1669; Pleckwitz oder Plachwitz bis 1693; Starze,nach anderer Angabe Franz bis 1715; Hübner bis 1736; Carpovius bis 1746; Magunna bis 1803; Löchlin bis 1809; Kolbe bis 1812; Fleischer bis 1824; Gößler bis 1830; Blaurock bis 1844; Ebel bis 1859;hier auf in kurzen Zwischenräumen: Möhr, Bechthold, Brinkmann, Giese, Ebeling,Palis ( in den Jahren 1859 - 87); Steltenmacher bis 1897; Möhr bis 1904; jetzt Marzahn. Im Jahre 1680 werden als Patrone der Kirche die Herren von Thadden und von Choddentau genannt. Eine Reparatur der Kirche erfolgte in den Jahren 1713 - 21; Neubau der Kirche in den Jahren 1842 — 1845.  Einrichtung einer zweiten Pfarrstelle in Goddentow in neuester Zeit (siehe Goddentow). Im Jahre 1784 berichtet Brüggemann über die Kirche: es sei eine zur Charbrowschen Inspektion gehörige Mutterkirche mit einer Filiale in Groß Boschpol: diese Nachricht bedarf einer Einschränkung, da sie zwar seit 1693 gottesdienstlich von Zinzelitz versorgt wurde, sonst aber Privateigentum der Gutsherrschaft von Groß Boschpol war. Zur Kirche in Zinzelitz gehörten nach folgende Ortschaften: Nawitz, Osseck, Lowitz, Jezow, Paraschin, Klein Boschpol, Chmelenz, Felstow, Groß Damerkow, Reddestow, dazu ferner die Königlichen Amtsdörfer Roslasin, Luggewiese, die der Stadt Lauenburg gehörigen Vorwerke Falken und Dzechen, sowie der Elendshof, und die in Westpreußen gele genen Dörfer: Kantrzin, Dargelow, Bork und Schopp. Jetzt ist das Kirchspiel Goddentow selbständig geworden und mit Luggewiese aus dem Kirchspiele Zinze= litz ausgeschieden. Ozienzelitz (Zinzelitz) ist die Heimat der Dziezelski (nach den Familien=Aufzeichnungen des Hauptmanns Georg von Diezelsky) . Die Diezelski gehören dem pommerellischen Uradel an; sie führen ihren Namen von diesem Dorfe, ursprünglich Dziceli genannt, zu deutsch: Spechtsdorf; die vereinfachte Schreibweise mit anlautendem Diez . . . soll auf Anordnung des Königs Friedrich Wilhelm des Ersten im Jahre 1742 geschehen sein, doch kehrt die ursprüngliche Form auch später noch öfter wieder. Sie stehen in Beziehung zu den kassubischen Geschlechtern der Pierzcha (Pirch, woher die Sage von der persischen Abstammung), der Setzke (Sadzik) und der Gut.Leider haben sie abweichend von der Sitte der meisten anderen Panen Familien ihren Beinamen fal len lassen. Der Beiname Rode von Diezelsky stammt erst aus dem Jahre 1809, da Johann Ludwig Diezelsky, Sohn des Karl Adolph von dem Kapitän von Rode adoptiert wurde. Die Nachkommen führen den Namen von Rode genannt Diezelsky. Die jüngeren Nachkommen sind aus dem russischen Staatsdienste aus und in den preußischen Offizierstand wieder eingetreten. Das Wappen der Familie ist ein Blauspecht; es wurde im Jahre 1662 vom polnischen Reichstage anerkannt. Die Familie ist, soweit sie nicht den Offizierstend wählte, bodenständig und hält sich auf den nahe benachbarten Gütern: Bochow, Chottschow, Zienzelitz, Lantow, Lischnitz, Mersin, Rybienke, Schimmerwitz, Slaikow, Strzebielinke, sowie auf den Gütern der benachbarten Kreise: Dargelow, Kantrzyn,Lewinno,Lewinke und Mlinke. Gegenwärtig besitzt sie noch Chottschow und Mersin. Seit 1725 dienen sie dem preußischen Staate. Der im Jahre 1788 auf Mersin verstorbene Jakob Ernst hatte das Glück, dass von seinen sechs Söhnen zwei Generalmajors, drei Oberste wurden, zwei den Orden pour le merite, einer das Eiserne Kreuz 1. Klasse erwarben.- Von den 52 Offizieren des Namens Diezelsky, welche in den Annalen der preußischen Armee amtlich geführt werden, können an dieser Stelle nur einige herausgehoben werden:  1. Melchior ( 1710-57 ) angeblich der erste preußische Offizier, fiel am  2. August 1757 in einem Gefechte bei Landshut (vgl.der siebenjährige Krieg, herausgegeben vom Großen Generalstabe, Band 3, Seite 182).  2. Georg Friedrich, des vorigen Bruder, erhielt den Orden pour le  merite für Hohenfriedberg.  3. Michael Ludwig zeichnete sich bei Soor aus, wurde vor Prag verwundet, wurde Kommandeur des Invalidenhauses, erhielt den Orden pour le mrite und hat ein schönes Denkmal von seinem Könige  erhalten, starb 1779.  4. Joh. Friedrich (1742 - 1814) aus Mersin, erhielt 1793 den Orden pour le merite für Kettrichhof, starb in Mersin  5. Franz Lorenz aus Mersin 1755 - 1819, starb als Brigadier.  6. Michael 1752 - 1840 aus Mersin, erhielt den Orden pour le merite für Kaiserslautern.  7. Karl aus Mersin (1760 — 1829) Regimentskommandeur, erwarb bei Dennewitz das Eiserne Kreuz 1. Klasse.  8. Ferdinand Sigismund aus Mersin starb 1835 als Oberst.  9. Georg aus Mersin (1765 — 1844) schloss frühzeitig seine militärische  Laufbahn, um die Verwaltung des Gutes Mersin zu übernehmen.  10. Ernst aus Schimmerwitz (1763 — 1837) erhielt bei Thorn den Orden pour le merite.  11. Friedrich Wilhelm (1767 — 1813) erhielt vor Danzig den Orden pour le merite, fiel in der Schlacht bei Kuim (30.August 1813).  12. Friedrich (1776 — 1844) nahm 1800 seinen Abschied, trat 1813 abermais in die Armee ein und starb als Gutsbesitzer in Lischnitz.  13. Ernst (1785 — 1809) Offizier im Schillschen Korps, erhielt den Orden pour le merite und fiel am 5. Mai 1809 bei Dodorf.  14. Ernst aus Mersin (1790 - 1867) Führer der Invaliden Kompagnie für Ost und Westpreußen.  15. Arnold aus Saulin (1790 - 1859) Major, erhielt wegen Ligny das Eiserne Kreuz 1.Klasse.  16. Adolph aus Mersin stammend (1798 - 1882) Oberstleutnant, starb als Gutsbesitzer von Chottschow.  17. Albert ( 1805 - 1892) Generalmajor. 18. Adolph Diezelsky von Rode (1819—85) trat in den russischen Staatsdienst über.  19. Adolph ( 1834 - 1898 )‚ Generalmajor, starb zu Chottschow,  20. Hermann ( 1837 — 1870 ) fiel bei Colombey Nouilly.  21. Theophil, geboren 1860, seit 1907 Major, Inhaber des chinesischen Ordens vom doppelten Drachen, Major im Regimente Nr. 128.  22. Georg, geboren 1873, als Hauptmann zur Kriegsakademie und zum Großen Generalstabe kommandiert; Besitzer von Chottschow

Die  Kirche von  Zinzelitz:

Zinzelitz gehört zu den  relativ wenigen  pommerschen Ortschaften, die im Dritten Reich ihren Namen ändern mussten: Ab 1939 hieß das Dorf „Spechtshagen“. Eingerahmt von buschigen Laubbäumen, majestätisch über dem Dörfchen Zinzelitz thronend lag die in den Jahren 1842 bis 1845 erbaute Findlingssteinkirche auf dem Kirchberg. Von 1904-1920 wirkte dort Pastor Willy Marzahn, der Vater des langjährigen Schriftleiters der „Pommerschen Heimat Kirche“, dem Pastor Wolfgang Marzahn (1911-1988). Damals war das Kircheninnere in einem bäuerlichen, farbenfrohen Blau ton gehalten, was dann in der Nachkriegszeit einer nüchternen Profilholzverkleidung weichen musste. Als Pastor Marzahn vor 95 Jahren getauft wurde, stand das Taufbecken gegenüber der hölzernen Kanzel im Altarraum. Der Taufbeckenbaldachin war bis 1945 an der Decke befestigt. Vermutlich stammte das Taufbecken aus der Vorgängerkirche, die im Jahre 1658 erbaut worden war. Heute hat man das Zinzelitzer Taufbecken wie die meisten Taufbecken im Kreis Lauenburg aus dem Kircheninneren entfernt und in eine Ecke des Vorraumes als Weihwasserbecken gestellt.
In den hundert Jahren wirkten 13 evangelische Pastoren in der Kirche, auf Pastor Willy Marzahn (1904-1920) folgte Magnus Erdmann (1921-23), dann Fritz Mrotzek (1930-39), Der 1940 eingeführte Pastor Siegfried Hasenjäger fiel im Zweiten Weltkrieg, wurde 1908 in Kolberg geboren und 1937 in Stettin ordiniert. Ehe er nach Spechtshagen kam, war er Hilfsprediger. Seine Witwe Elisabeth Hasenjäger lebte nach dem Kriege in Soest.

Die Zahl der Besucher:
Insgesamt: 1 008 744
Gestern: 415
Heute: 133
Online: 6
Aus Gründen des Urheberrechts ist die Vervielfältigung von Bildmaterial oder Grafiken aus dieser Webseite nicht gestattet (herunterladen der Inhalte,Fotokopien ,und Weitergabe auch Privat ! Bedarf meiner ausdrücklichen Zustimmung.

Copyright (c) 2008-2016 by Mariusz Baar 84-352 Wicko ul. Lipowa 1
reiseleiter-leba.eu