Klein Boschpol Kr. Lauenburg Pom.

 

IE GESCHICHTE DES DORFES BIS 1912  Klein Boschpol, ein Gutsbezirk von 1038 Hektarmit 290 Einwohnern inklusive des Vorwerkes Luisenthal, und ein kleiner Gemeindebezirk von 54 Einwohnern im Amtsbezirke Boschpol. Im Jahre 1437, da es unter den kassubischen Panengütern aufgeführt wird, war es noch ungetrennt von Groß Boschpol. Beide zinsen nach altem polnischen resp. pommerellischen Rechte in Naturalien. Erst 1628 werden Groß und Klein Boschpol nebeneinander aufgeführt, doch scheinen sie immer noch einen Besitz in gemeinsamer Hand darzustellen (Klempin und Kratz Seite 292). Nach den Lehnbriefen des Jahres 1575, 1601 und 1628 wird die Familie Bochen als Besitzerin von Groß und Klein Boschpol aufgeführt, gleichzeitig aber auch die Familie Lantosch, ohne nähere Angaben, nur “von Bosepoll“, ebenfalls bis 1618. Im Jahre 1756 war nach den Vasallentabellen Major Georg Ernst von Chmielinski der Besitzer. Familien Aufzeichnungen fügen noch hinzu, dass die Familie Bochen Chmielinski geheißen habe, so daß wir in den Chmielinskis die alte angestammte Familie von Bochen wieder erkennen,  Ein Oberst leutnant C.Th. von Bochen Chmielinski gestorben daselbst im Jahre 1745; im Jahre 1746 starb ebendaseibst ein Albrecht von Bochen-Chmielinski.Im Jahre 1745 wird der oben genannte Hauptmann Georg Ernst von Bochen Chmielinski mit einer Frau Hauptmann von Natzmer, geb. von Köppen, in Potzdam kopuliert. Er fällt als Major bei Hochkirch am 14. Oktober 1758. Ein anderer Major Paul Sigismund von Bochen Chmielinski fällt in der Schlacht bei Torgau am 3. November 1760. Neben dieser Familie werden aber noch drei andere auf diesem Gute und zwar ebenfalls ziemlich gleichzeitig genannt, die Familie Bartsch,eine Familie von Boschpol und eine Familie Paraski. Im Jahre 1724 vermählt sich ein Landschöppe Sylvester von Bartsch mit einem Fräulein M.F. von Bochen Chmielinski; ihm werden in Klein Boschpol während der nun folgenden Jahre zehn Söhne und Töchter geboren.  1728 starb ebendaselbst Katharina von Bartsch geb. von Boschpol,und im Jahre 1737 starb die oben genannte Landschöppin Maria Elisabeth von Bartsch geb. von Bochen Chmielinski. Die Familien Bartsch und Chmielinski waren demnach verschwägert. Was es mit der Familie von Boschpol auf sich hat, lässt sich hieraus nicht erkennen, vermutlich war es nur ein Besitzname, den eine ansässige ältere Familie, vielleicht die Familie Bochen selbst angenommen hatte. Die Paraskis werden als Mitbesitzer von Klein Boschpol in den Jahren 1742 -1756 erwähnt. Endlich haben hier auf einem Teilgute noch gewohnt ein Hauptmann Christian von Hoymen und ein Hauptmann Heinrich von Hoymen, sowie ein Herr von Krusemark, alle während der Jahre 1746 - 52.  In der Vasallentabelle vom Jahre 1756 wird nur einer, der oben erwähnte Major Georg Ernst von Chmielinski als Besitzer von Klein Boschpol geführt. — Im Jahre 1784 ist es übergegangen in den Be= sitz eines Leutnants Friedrich August von Platen, dessen Gemahlin Friederike Wilhelmine eine Tochter des Franz Georg von Rexin auf Groß Boschpol war. Brüggemann lässt sich über dieses Gut folgendermaßen aus: “Klein Bozepol, auch Boschpol, ein adeliger Wohnsitz 1 3/4 Meilen von Lauenburg gegen Osten, in einem Tale an dem Lebafluss , der mitten durch das Dorf fließt, an der westpreußischen Grenze, mit einem Vorwerk, drei Kossäten, auf Feldmark des Dorfes einem an der Landstraße von Lauenburg nach Danzig gelegenen Krug Klein Ankerholtz genannt, 21 Feuerstellen, einem Buchen und Eichenwald, und ist ein zu Dzinzelitz eingepfartes Dorf, welches durch königliche Gnadengelder neuerlich verbessert worden ist, und dem Leutnant Friedrich August von Platen gehört.“- Im Jahre 1804 wird als Besitzer genannt der Danziger Kaufmann Salomon Richter; da er aber als Bürgerlicher nicht einen Konsens erhalten, so ist der Besitz vermutlich nur ein Pfandbesitz gewesen ( Klempin und Kratz Seite 494) .Der Wert des Gutes wird auf 37 000 Taler veranschlagt. Nach der Matrikel soll bereits 1801 Jonathan von Dorne rechtmäßiger Besitzer gewesen sein. Dieser am 15. September 1783 zu Danzig geborene Jonathan Ernst von Dorne entstammte einem alten Lübecker Patriziergeschlecht, dessen einer Zweig nach Danzig ausgewandert war. Sein Vater war der Danziger, 1787 verstorbene Ratsherr Johann Ludwig von Dorne, dessen Gemahlin Dorothee Friederike Heller, Tochter des Seniors des geistlichen Ministerii der damals freien Reichsstadt Danzig und Pastors Primarius an St. Marien, Jonathan Heller. Nach des Ratsherrn Tode verheiratete sich seine Witwe wieder mit dem ebenfalls verwitweten Besitzer von Groß Boschpol, dem späteren Landrat der Kreise Lauenburg und Bütow, Ernst Ludwig von Weiher.  1827 verstarb Johann von Dorne. Seine Witwe Rosine, geb. von Grumbkow, führte die Gutswirtschaft für den einzig überlebenden Sohn Oscar von Dorne, geboren am 29. November 1811, bis derselbe im Jahre 1836, als Offizier verabschiedet, das Gut übernahm. Seine Gemahlin war Leontine geb. von Zelewski aus Paraschin; seine Ehe blieb kinderlos. Oscar von Dorne verstarb 1874, der letzte Träger des Namens von Dorne; nach seinem Tode ging das Gut Klein Boschpol auf die Kinder seiner beiden Schwestern Rosalie und Adelaide über, welche beide hintereinander an den Rittergutsbesitzer Robert von Stojentin auf Schorin und Darsow im Stolper Kreise verheiratet gewesen sind. Diese von Stojentinschen Erben besaßen gemeinsam Klein Boschpol, bis im Jahre 1891 durch Auseinandersetzung vom 14. Dezember die älteste der Stojentinschen Erben, Frau Adeleide von Voß und deren Gemahl, der Regierungsrat a. D. Carl von Voß allein den Besitz behielten. Nach ihres Gemahls Tode 1897 ist die Witwe Frau Adelaide von Voß geb, von Stojentin bis heute alleinige Besitzerin. Von dem Gute abverkauft waren in der letzten Zeit der Krug Klein Ankerholtz, Besitzer Reinhold Groth, und einige Parzellen an kleine Eigentümer, ohne aber aus dem Gutsbezirk auszuscheiden.  Der Gemeindebezirk, eine Schöpfung der Gemeinheitsteilung vom 30. Dezember 1836, besteht aus sieben kleinen Höfen. Gemeindevorsteher ist zur Zeit der Hofbesitzer Eduard Schröder.

Das Gutshaus in Klein Boschpol.

 

 

 

Seit über 30 Jahren beschäftige ich mich mit Ahnen und Heimatforschung vor allem in den ehemaligen Landkreis Lauenburg /Pom ,und auch in den benachbarten Landkreisen : Karthaus, Neustadt, Stolp,Bütow ,Putzig ,Danzig. Ich forsche  in  anderen ehemaligen deutschen Provinzen : Schlesien ,Pommern ,Westpreussen, Ostpruessen, sowie auf den anderen Gebieten : Grosspolen , Wartheland, Posen,Bromberg. Auch in anderen Teilen Polens, den heutigen ,und ehemaligen. Selbst in in Deutschland ist die Familienforschung nicht ausgeschlossen .

Rufen Sie mich bitte einfach an. Ich spreche  sehr gut  deutsch.Tel: 0048 888 602 194    

Nehmen Sie gern Kontakt zu mir auf auch per Email: mariuswicko@interia.pl

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Verbringen Sie Urlaub in Polen, oder sind Sie geschäftlich unterwegs? Brauchen Sie Hilfe beim Dolmetschen oder in Archiven? Ich kann Sie auch von Kolberg oder dem Danziger Flughafen abholen, und Ihnen die Region zeigen.

  1. Bach Albert,Magdalene (GTZ)

  2. Bahr Christian (HGG207)

  3. Bandamer Adeline (GTZ)

  4. v. Bartsch Sylwester (SFK)

  5. Beier August,Caroline (STBg 31/76)(HGG)

  6. Bergann Emilie (GTZ)

  7. Bianga Gerhard (GTZ)

  8. Block Marianne (STB g16/76)

  9. Bluck Friedrich ,Alwine ,Luise (STB g17/76)

  10. v.Bochen -Chmieliński Albrecht,Paul (SFK)

  11. Bogda Wilhelm,Friedrich,Luise (SOh8\79)

  12. v. Bonin Rosalie,Axel  (HGG)

  13. Borowski Johannes ,August,Rosalie (GTZ)

  14. Borski Ida (GTZ)

  15. Brauer Minna (NE85/134)

  16. Brosda Otto (GTZ)

  17. Bruder Ida ,Ludwig (GTZ)

  18. Brunke Karl,Frieda,Otto, Johanna ,Selma (IG)

    IE GESCHICHTE DES DORFES BIS 1912  Klein Boschpol, ein Gutsbezirk von 1038 Hektarmit 290 Einwohnern inklusive des Vorwerkes Luisenthal, und ein kleiner Gemeindebezirk von 54 Einwohnern im Amtsbezirke Boschpol. Im Jahre 1437, da es unter den kassubischen Panengütern aufgeführt wird, war es noch ungetrennt von Groß Boschpol. Beide zinsen nach altem polnischen resp. pommerellischen Rechte in Naturalien. Erst 1628 werden Groß und Klein Boschpol nebeneinander aufgeführt, doch scheinen sie immer noch einen Besitz in gemeinsamer Hand darzustellen (Klempin und Kratz Seite 292). Nach den Lehnbriefen des Jahres 1575, 1601 und 1628 wird die Familie Bochen als Besitzerin von Groß und Klein Boschpol aufgeführt, gleichzeitig aber auch die Familie Lantosch, ohne nähere Angaben, nur “von Bosepoll“, ebenfalls bis 1618. Im Jahre 1756 war nach den Vasallentabellen Major Georg Ernst von Chmielinski der Besitzer. Familien Aufzeichnungen fügen noch hinzu, dass die Familie Bochen Chmielinski geheißen habe, so daß wir in den Chmielinskis die alte angestammte Familie von Bochen wieder erkennen,  Ein Oberst leutnant C.Th. von Bochen Chmielinski gestorben daselbst im Jahre 1745; im Jahre 1746 starb ebendaseibst ein Albrecht von Bochen-Chmielinski.Im Jahre 1745 wird der oben genannte Hauptmann Georg Ernst von Bochen Chmielinski mit einer Frau Hauptmann von Natzmer, geb. von Köppen, in Potzdam kopuliert. Er fällt als Major bei Hochkirch am 14. Oktober 1758. Ein anderer Major Paul Sigismund von Bochen Chmielinski fällt in der Schlacht bei Torgau am 3. November 1760. Neben dieser Familie werden aber noch drei andere auf diesem Gute und zwar ebenfalls ziemlich gleichzeitig genannt, die Familie Bartsch,eine Familie von Boschpol und eine Familie Paraski. Im Jahre 1724 vermählt sich ein Landschöppe Sylvester von Bartsch mit einem Fräulein M.F. von Bochen Chmielinski; ihm werden in Klein Boschpol während der nun folgenden Jahre zehn Söhne und Töchter geboren.  1728 starb ebendaselbst Katharina von Bartsch geb. von Boschpol,und im Jahre 1737 starb die oben genannte Landschöppin Maria Elisabeth von Bartsch geb. von Bochen Chmielinski. Die Familien Bartsch und Chmielinski waren demnach verschwägert. Was es mit der Familie von Boschpol auf sich hat, lässt sich hieraus nicht erkennen, vermutlich war es nur ein Besitzname, den eine ansässige ältere Familie, vielleicht die Familie Bochen selbst angenommen hatte. Die Paraskis werden als Mitbesitzer von Klein Boschpol in den Jahren 1742 -1756 erwähnt. Endlich haben hier auf einem Teilgute noch gewohnt ein Hauptmann Christian von Hoymen und ein Hauptmann Heinrich von Hoymen, sowie ein Herr von Krusemark, alle während der Jahre 1746 - 52.  In der Vasallentabelle vom Jahre 1756 wird nur einer, der oben erwähnte Major Georg Ernst von Chmielinski als Besitzer von Klein Boschpol geführt. — Im Jahre 1784 ist es übergegangen in den Be= sitz eines Leutnants Friedrich August von Platen, dessen Gemahlin Friederike Wilhelmine eine Tochter des Franz Georg von Rexin auf Groß Boschpol war. Brüggemann lässt sich über dieses Gut folgendermaßen aus: “Klein Bozepol, auch Boschpol, ein adeliger Wohnsitz 1 3/4 Meilen von Lauenburg gegen Osten, in einem Tale an dem Lebafluss , der mitten durch das Dorf fließt, an der westpreußischen Grenze, mit einem Vorwerk, drei Kossäten, auf Feldmark des Dorfes einem an der Landstraße von Lauenburg nach Danzig gelegenen Krug Klein Ankerholtz genannt, 21 Feuerstellen, einem Buchen und Eichenwald, und ist ein zu Dzinzelitz eingepfartes Dorf, welches durch königliche Gnadengelder neuerlich verbessert worden ist, und dem Leutnant Friedrich August von Platen gehört.“- Im Jahre 1804 wird als Besitzer genannt der Danziger Kaufmann Salomon Richter; da er aber als Bürgerlicher nicht einen Konsens erhalten, so ist der Besitz vermutlich nur ein Pfandbesitz gewesen ( Klempin und Kratz Seite 494) .Der Wert des Gutes wird auf 37 000 Taler veranschlagt. Nach der Matrikel soll bereits 1801 Jonathan von Dorne rechtmäßiger Besitzer gewesen sein. Dieser am 15. September 1783 zu Danzig geborene Jonathan Ernst von Dorne entstammte einem alten Lübecker Patriziergeschlecht, dessen einer Zweig nach Danzig ausgewandert war. Sein Vater war der Danziger, 1787 verstorbene Ratsherr Johann Ludwig von Dorne, dessen Gemahlin Dorothee Friederike Heller, Tochter des Seniors des geistlichen Ministerii der damals freien Reichsstadt Danzig und Pastors Primarius an St. Marien, Jonathan Heller. Nach des Ratsherrn Tode verheiratete sich seine Witwe wieder mit dem ebenfalls verwitweten Besitzer von Groß Boschpol, dem späteren Landrat der Kreise Lauenburg und Bütow, Ernst Ludwig von Weiher.  1827 verstarb Johann von Dorne. Seine Witwe Rosine, geb. von Grumbkow, führte die Gutswirtschaft für den einzig überlebenden Sohn Oscar von Dorne, geboren am 29. November 1811, bis derselbe im Jahre 1836, als Offizier verabschiedet, das Gut übernahm. Seine Gemahlin war Leontine geb. von Zelewski aus Paraschin; seine Ehe blieb kinderlos. Oscar von Dorne verstarb 1874, der letzte Träger des Namens von Dorne; nach seinem Tode ging das Gut Klein Boschpol auf die Kinder seiner beiden Schwestern Rosalie und Adelaide über, welche beide hintereinander an den Rittergutsbesitzer Robert von Stojentin auf Schorin und Darsow im Stolper Kreise verheiratet gewesen sind. Diese von Stojentinschen Erben besaßen gemeinsam Klein Boschpol, bis im Jahre 1891 durch Auseinandersetzung vom 14. Dezember die älteste der Stojentinschen Erben, Frau Adeleide von Voß und deren Gemahl, der Regierungsrat a. D. Carl von Voß allein den Besitz behielten. Nach ihres Gemahls Tode 1897 ist die Witwe Frau Adelaide von Voß geb, von Stojentin bis heute alleinige Besitzerin. Von dem Gute abverkauft waren in der letzten Zeit der Krug Klein Ankerholtz, Besitzer Reinhold Groth, und einige Parzellen an kleine Eigentümer, ohne aber aus dem Gutsbezirk auszuscheiden.  Der Gemeindebezirk, eine Schöpfung der Gemeinheitsteilung vom 30. Dezember 1836, besteht aus sieben kleinen Höfen. Gemeindevorsteher ist zur Zeit der Hofbesitzer Eduard Schröder.
  19. Buch Emma (A.V) Johanna (GTZ)

  20. Buller Willi (NZ66/42)

  21. Burow Emilie (GTZ)

  22. Choitz Caroline(GTZ)

  23.  v. Chmielinski Georg ,Ernst (SFK)

  24. Christopfer Michael,Ernst,Augustine,Karoline,Carl,Ferdinand (V4)

  25. Dahlmann Karl ,Wilhelm,Albertine (GTZ)

  26. Dampz Paul ,Emilie (STB g 22/76)

  27. Draheim Ferdinand ,Emilie (MRZpm)

  28. Drewa Johannes (RZs7/44)

  29. v. Dorne Oskar (SFK),Jonathan (HGG)

  30. Doering Auguste,Friedrich,Carl (V94/95),Anton,Phillipine,Hanne,Heinrich,Emilie (V96)

  31. Döhling Emilie (STB g 22/76)

  32. Döring Albert (RZs12/44)

  33. Eichmann Frieda ,Otto,Wilhelm,Marie,Elisabeth,Emilie ,Caroline ,August,Johanne,Ida (IG)(MRZpm),Emilie,Albert,Caroline ,August,Marie (GTZ)

  34. Erichson Hermann ,Ottilie (GTZ)Fischer Erich (MRZu)

  35. Franz Paul (GG52),Juliana (GTZ)

  36. Freitag Franz  (GTZ)

  37. Gädtke Hermann,Wilhelmine (LUSB52/78)

  38. Genz Johanna (GTZ)

  39. Gillmann Friederike  (IG)

  40. Glinke Berta (GTZ)

    Gomoll Gross Boschpol
  41. Gomoll Karl (GTZ)

  42. Greber Helmut (AEx)

  43. Groth Reinhold (SFK)

  44. v.Grumbkow Rosine (SFK)

  45. Grund (KRS38/54)

  46. Gumz Maragrete (AE12)

  47. Guse Albert ,Elisabeth (GTZ)

  48. Heller Dorothea,Jonathann (SFK),

  49. Hildtke Maria ,Jadwiga (LA45/164)

  50. Hirsch Ferdinand (GTZ)

  51. Hoymen Heinrich ,Christian (SFK)

  52. Jaffke Johann,Bertha,Reinhold (STB g 7/76)

  53. Jewer Marie (GTZ)

  54. Kakuschke Wilhelm (GTZ)

  55. Kanitz Elisabeth (GTZ)

  56. Kell Elfriede (KSb36/30)

  57. Klotzke Johann (RZs27/45)

  58. Kluck Andreas ,Eleonore ,Anna  (V154)

  59. v.Köppen (SFK)

  60. Kolch Wilhelmine,Max (LUSC274/30)

  61. Kommor Emilie (IG)

  62. Konikowski Auguste ,Magdalene,Albert (GTZ)

  63.  v. Korff  Fritz ,Elisabeth (A.V),(DB)

  64. Kostuch Victor,Franz ,Auguste  (GTZ)

  65. Kossel ,Friedrich,Terese (GTZ)

  66. Kramp Emma (MRZpm)

  67. Krahl Marie (GTZ)

  68. Krause Terese (GTZ)

  69. Kupcz Johann,Julius,Rosalie  (GTZ)

  70. v.Krusemark (SFK)

  71. Kutscher Alvine (STB g17/76),Auguste,Ernst,Marie (GTZ)

  72. Kwiatkowski Leo,Martha (LUSC224,27)

  73. Labuhn Cecylie (STBa32/01)

  74. Lemanczick August,Auguste (LUSC313/21)

  75. Lesnau Emil (NN195/1880)

  76. Liebert Leopold (GTZ)

    Hebamme Lietzow Klein Boschpol
  77. Lietzow Johann (36.)

  78. Lisius Karl,Friedrich (G57.)(GTZ)

  79. Löwenau Maria geb. Hülke (AEr) ,August (GTZ)

  80. Lubitz Hermann,Minna (NE85/134),(GG33)

  81. Lysius Reinhold (A.V),Wilhelmine (LUSc271/21)

  82. Mach Johann, Marianne ,August (STB g16/76)

  83. Marohl Emilie (GTZ)

  84. Mattick August,Wilhelm,Auguste (MRZu),Friede (Mattick),(AE28)

  85. Minge Karl ,Martha ,Gertrude (STBg32\06)

  86. Mroch Wilhelmine (LUSc271/21),(LUSC274/30),Christian (HGG)

  87. Mudlaff Caroline  (GTZ)

  88. Nagorsen Auguste (GTZ)

  89. v.Natzmer  (SFK)

  90. Nowack Wilhelmine (STB g 23/76)

  91. Nünecke Hermann ( Briefträger) Pauline (GG1),(GTZ)

  92. Okroj Martha (LUSC224,27),Alvine  (GTZ)

  93. Pahnke Auguste (AE11)

  94. v.Paraski (SFK)

  95. Perlick August,Karl ,Marie (GTZ)

  96. Pietsch August,Wilhemine ,Albert (STB g23/76)

  97. v.Platen Friedrich,Friederike (SFK)

  98. Pranschke Edeltruad (MRZu)

  99. Preuß Eduard (AE12)

  100. Prüss Berta (GTZ)

  101. Poltrock (KRS38/54)

  102. Rehbein Margarete (AE11)

  103. Reinke Ferdinand (GTZ),Kurt,Berta (GTZ)

  104. v.Rexin Franz,Friederike (SFK)

  105. Richter Salomon ( HGG )

  106. Rosenberg Auguste (MRZu)

  107. Roske ,Luise, Friedrich STB g15/76)

  108. Schröder Eduard (A.V),Bertha (STB g7/76)

  109. Schimetzki Artur,Johanne (GTZ)

    Schultz Klein Boschpol
  110. Schulz Johann (HGG)

  111. Schwichtenberg Walter (AE12)

  112. Seidler Erich (A.V)

  113. Semma Richard (A.V)

  114. Slowi Alexander ,Cecylie,Anna (STBa32/01)


    https://www.artothek.de/de/bild-details/110059.html

    Selbstbildnis 1926
  115. Sonntag Friedrich Dr. (GG61)Kunstmaler und Bilhauer ,Theodora (GIX1422)

  116. Specht Gisela ,Margarete ,Josef (LA45/106)

  117. Steinhardt Gerhard ,Hugo (GTZ)

  118. v.Stojentin Adeleide,Emil,Rosalie (HGG),Robert (SFK)

  119. Stolpmann Karl (GTZ)

  120. Strehlov Helene  (A.V)

  121. v.Stülpnagel Elisabeth ,Berthold,Karl,Erika  (DB)

  122. Tesius Jacob (HGG)

  123. Timm Ottilie (GTZ)

  124. Tomschin Luise (STB g15/76)

  125. Tosch Pauline (GG1(N)

  126. Träder Juliane (GTZ)

  127. Troike Emilie (MRZpm)

  128. Unger Emil (GTZ)

  129. Urlitzki Franz (GG6),(NE5/134)

  130. Virkus Erich (A.V)

  131. Völkner Albert (GG46)

  132. v.Voss Adleheide (Stojenthin),(GG13) ,Carl (HGG)

  133. Wagner Siegfried  (A.V)

  134. Wegner Rosalie (GTZ)

  135. v.Weiher Eugen (HGG)

  136. Weiss Paul ,Emma (MRZpm)

  137. Wendt Karl,Heinz  (GTZ)

  138. Witt Caroline (STB g 31/76)

  139. Woss Günther (RZs26/45)

  140. Wronski Edeltruad (MRZu)Ziessow Caroline (STB g22/76)

 

Fotos ,Geschichte und Erinnerungen:

 

 

IE GESCHICHTE DES DORFES BIS 1912  Klein Boschpol, ein Gutsbezirk von 1038 Hektarmit 290 Einwohnern inklusive des Vorwerkes Luisenthal, und ein kleiner Gemeindebezirk von 54 Einwohnern im Amtsbezirke Boschpol. Im Jahre 1437, da es unter den kassubischen Panengütern aufgeführt wird, war es noch ungetrennt von Groß Boschpol. Beide zinsen nach altem polnischen resp. pommerellischen Rechte in Naturalien. Erst 1628 werden Groß und Klein Boschpol nebeneinander aufgeführt, doch scheinen sie immer noch einen Besitz in gemeinsamer Hand darzustellen (Klempin und Kratz Seite 292). Nach den Lehnbriefen des Jahres 1575, 1601 und 1628 wird die Familie Bochen als Besitzerin von Groß und Klein Boschpol aufgeführt, gleichzeitig aber auch die Familie Lantosch, ohne nähere Angaben, nur “von Bosepoll“, ebenfalls bis 1618. Im Jahre 1756 war nach den Vasallentabellen Major Georg Ernst von Chmielinski der Besitzer. Familien Aufzeichnungen fügen noch hinzu, dass die Familie Bochen Chmielinski geheißen habe, so daß wir in den Chmielinskis die alte angestammte Familie von Bochen wieder erkennen,  Ein Oberst leutnant C.Th. von Bochen Chmielinski gestorben daselbst im Jahre 1745; im Jahre 1746 starb ebendaseibst ein Albrecht von Bochen-Chmielinski.Im Jahre 1745 wird der oben genannte Hauptmann Georg Ernst von Bochen Chmielinski mit einer Frau Hauptmann von Natzmer, geb. von Köppen, in Potzdam kopuliert. Er fällt als Major bei Hochkirch am 14. Oktober 1758. Ein anderer Major Paul Sigismund von Bochen Chmielinski fällt in der Schlacht bei Torgau am 3. November 1760. Neben dieser Familie werden aber noch drei andere auf diesem Gute und zwar ebenfalls ziemlich gleichzeitig genannt, die Familie Bartsch,eine Familie von Boschpol und eine Familie Paraski. Im Jahre 1724 vermählt sich ein Landschöppe Sylvester von Bartsch mit einem Fräulein M.F. von Bochen Chmielinski; ihm werden in Klein Boschpol während der nun folgenden Jahre zehn Söhne und Töchter geboren.  1728 starb ebendaselbst Katharina von Bartsch geb. von Boschpol,und im Jahre 1737 starb die oben genannte Landschöppin Maria Elisabeth von Bartsch geb. von Bochen Chmielinski. Die Familien Bartsch und Chmielinski waren demnach verschwägert. Was es mit der Familie von Boschpol auf sich hat, lässt sich hieraus nicht erkennen, vermutlich war es nur ein Besitzname, den eine ansässige ältere Familie, vielleicht die Familie Bochen selbst angenommen hatte. Die Paraskis werden als Mitbesitzer von Klein Boschpol in den Jahren 1742 -1756 erwähnt. Endlich haben hier auf einem Teilgute noch gewohnt ein Hauptmann Christian von Hoymen und ein Hauptmann Heinrich von Hoymen, sowie ein Herr von Krusemark, alle während der Jahre 1746 - 52.  In der Vasallentabelle vom Jahre 1756 wird nur einer, der oben erwähnte Major Georg Ernst von Chmielinski als Besitzer von Klein Boschpol geführt. — Im Jahre 1784 ist es übergegangen in den Be= sitz eines Leutnants Friedrich August von Platen, dessen Gemahlin Friederike Wilhelmine eine Tochter des Franz Georg von Rexin auf Groß Boschpol war. Brüggemann lässt sich über dieses Gut folgendermaßen aus: “Klein Bozepol, auch Boschpol, ein adeliger Wohnsitz 1 3/4 Meilen von Lauenburg gegen Osten, in einem Tale an dem Lebafluss , der mitten durch das Dorf fließt, an der westpreußischen Grenze, mit einem Vorwerk, drei Kossäten, auf Feldmark des Dorfes einem an der Landstraße von Lauenburg nach Danzig gelegenen Krug Klein Ankerholtz genannt, 21 Feuerstellen, einem Buchen und Eichenwald, und ist ein zu Dzinzelitz eingepfartes Dorf, welches durch königliche Gnadengelder neuerlich verbessert worden ist, und dem Leutnant Friedrich August von Platen gehört.“- Im Jahre 1804 wird als Besitzer genannt der Danziger Kaufmann Salomon Richter; da er aber als Bürgerlicher nicht einen Konsens erhalten, so ist der Besitz vermutlich nur ein Pfandbesitz gewesen ( Klempin und Kratz Seite 494) .Der Wert des Gutes wird auf 37 000 Taler veranschlagt. Nach der Matrikel soll bereits 1801 Jonathan von Dorne rechtmäßiger Besitzer gewesen sein. Dieser am 15. September 1783 zu Danzig geborene Jonathan Ernst von Dorne entstammte einem alten Lübecker Patriziergeschlecht, dessen einer Zweig nach Danzig ausgewandert war. Sein Vater war der Danziger, 1787 verstorbene Ratsherr Johann Ludwig von Dorne, dessen Gemahlin Dorothee Friederike Heller, Tochter des Seniors des geistlichen Ministerii der damals freien Reichsstadt Danzig und Pastors Primarius an St. Marien, Jonathan Heller. Nach des Ratsherrn Tode verheiratete sich seine Witwe wieder mit dem ebenfalls verwitweten Besitzer von Groß Boschpol, dem späteren Landrat der Kreise Lauenburg und Bütow, Ernst Ludwig von Weiher.  1827 verstarb Johann von Dorne. Seine Witwe Rosine, geb. von Grumbkow, führte die Gutswirtschaft für den einzig überlebenden Sohn Oscar von Dorne, geboren am 29. November 1811, bis derselbe im Jahre 1836, als Offizier verabschiedet, das Gut übernahm. Seine Gemahlin war Leontine geb. von Zelewski aus Paraschin; seine Ehe blieb kinderlos. Oscar von Dorne verstarb 1874, der letzte Träger des Namens von Dorne; nach seinem Tode ging das Gut Klein Boschpol auf die Kinder seiner beiden Schwestern Rosalie und Adelaide über, welche beide hintereinander an den Rittergutsbesitzer Robert von Stojentin auf Schorin und Darsow im Stolper Kreise verheiratet gewesen sind. Diese von Stojentinschen Erben besaßen gemeinsam Klein Boschpol, bis im Jahre 1891 durch Auseinandersetzung vom 14. Dezember die älteste der Stojentinschen Erben, Frau Adeleide von Voß und deren Gemahl, der Regierungsrat a. D. Carl von Voß allein den Besitz behielten. Nach ihres Gemahls Tode 1897 ist die Witwe Frau Adelaide von Voß geb, von Stojentin bis heute alleinige Besitzerin. Von dem Gute abverkauft waren in der letzten Zeit der Krug Klein Ankerholtz, Besitzer Reinhold Groth, und einige Parzellen an kleine Eigentümer, ohne aber aus dem Gutsbezirk auszuscheiden.  Der Gemeindebezirk, eine Schöpfung der Gemeinheitsteilung vom 30. Dezember 1836, besteht aus sieben kleinen Höfen. Gemeindevorsteher ist zur Zeit der Hofbesitzer Eduard Schröder.

                        Bäckerei Buch in Klein Boschpol.

 

                       

IE GESCHICHTE DES DORFES BIS 1912  Klein Boschpol, ein Gutsbezirk von 1038 Hektarmit 290 Einwohnern inklusive des Vorwerkes Luisenthal, und ein kleiner Gemeindebezirk von 54 Einwohnern im Amtsbezirke Boschpol. Im Jahre 1437, da es unter den kassubischen Panengütern aufgeführt wird, war es noch ungetrennt von Groß Boschpol. Beide zinsen nach altem polnischen resp. pommerellischen Rechte in Naturalien. Erst 1628 werden Groß und Klein Boschpol nebeneinander aufgeführt, doch scheinen sie immer noch einen Besitz in gemeinsamer Hand darzustellen (Klempin und Kratz Seite 292). Nach den Lehnbriefen des Jahres 1575, 1601 und 1628 wird die Familie Bochen als Besitzerin von Groß und Klein Boschpol aufgeführt, gleichzeitig aber auch die Familie Lantosch, ohne nähere Angaben, nur “von Bosepoll“, ebenfalls bis 1618. Im Jahre 1756 war nach den Vasallentabellen Major Georg Ernst von Chmielinski der Besitzer. Familien Aufzeichnungen fügen noch hinzu, dass die Familie Bochen Chmielinski geheißen habe, so daß wir in den Chmielinskis die alte angestammte Familie von Bochen wieder erkennen,  Ein Oberst leutnant C.Th. von Bochen Chmielinski gestorben daselbst im Jahre 1745; im Jahre 1746 starb ebendaseibst ein Albrecht von Bochen-Chmielinski.Im Jahre 1745 wird der oben genannte Hauptmann Georg Ernst von Bochen Chmielinski mit einer Frau Hauptmann von Natzmer, geb. von Köppen, in Potzdam kopuliert. Er fällt als Major bei Hochkirch am 14. Oktober 1758. Ein anderer Major Paul Sigismund von Bochen Chmielinski fällt in der Schlacht bei Torgau am 3. November 1760. Neben dieser Familie werden aber noch drei andere auf diesem Gute und zwar ebenfalls ziemlich gleichzeitig genannt, die Familie Bartsch,eine Familie von Boschpol und eine Familie Paraski. Im Jahre 1724 vermählt sich ein Landschöppe Sylvester von Bartsch mit einem Fräulein M.F. von Bochen Chmielinski; ihm werden in Klein Boschpol während der nun folgenden Jahre zehn Söhne und Töchter geboren.  1728 starb ebendaselbst Katharina von Bartsch geb. von Boschpol,und im Jahre 1737 starb die oben genannte Landschöppin Maria Elisabeth von Bartsch geb. von Bochen Chmielinski. Die Familien Bartsch und Chmielinski waren demnach verschwägert. Was es mit der Familie von Boschpol auf sich hat, lässt sich hieraus nicht erkennen, vermutlich war es nur ein Besitzname, den eine ansässige ältere Familie, vielleicht die Familie Bochen selbst angenommen hatte. Die Paraskis werden als Mitbesitzer von Klein Boschpol in den Jahren 1742 -1756 erwähnt. Endlich haben hier auf einem Teilgute noch gewohnt ein Hauptmann Christian von Hoymen und ein Hauptmann Heinrich von Hoymen, sowie ein Herr von Krusemark, alle während der Jahre 1746 - 52.  In der Vasallentabelle vom Jahre 1756 wird nur einer, der oben erwähnte Major Georg Ernst von Chmielinski als Besitzer von Klein Boschpol geführt. — Im Jahre 1784 ist es übergegangen in den Be= sitz eines Leutnants Friedrich August von Platen, dessen Gemahlin Friederike Wilhelmine eine Tochter des Franz Georg von Rexin auf Groß Boschpol war. Brüggemann lässt sich über dieses Gut folgendermaßen aus: “Klein Bozepol, auch Boschpol, ein adeliger Wohnsitz 1 3/4 Meilen von Lauenburg gegen Osten, in einem Tale an dem Lebafluss , der mitten durch das Dorf fließt, an der westpreußischen Grenze, mit einem Vorwerk, drei Kossäten, auf Feldmark des Dorfes einem an der Landstraße von Lauenburg nach Danzig gelegenen Krug Klein Ankerholtz genannt, 21 Feuerstellen, einem Buchen und Eichenwald, und ist ein zu Dzinzelitz eingepfartes Dorf, welches durch königliche Gnadengelder neuerlich verbessert worden ist, und dem Leutnant Friedrich August von Platen gehört.“- Im Jahre 1804 wird als Besitzer genannt der Danziger Kaufmann Salomon Richter; da er aber als Bürgerlicher nicht einen Konsens erhalten, so ist der Besitz vermutlich nur ein Pfandbesitz gewesen ( Klempin und Kratz Seite 494) .Der Wert des Gutes wird auf 37 000 Taler veranschlagt. Nach der Matrikel soll bereits 1801 Jonathan von Dorne rechtmäßiger Besitzer gewesen sein. Dieser am 15. September 1783 zu Danzig geborene Jonathan Ernst von Dorne entstammte einem alten Lübecker Patriziergeschlecht, dessen einer Zweig nach Danzig ausgewandert war. Sein Vater war der Danziger, 1787 verstorbene Ratsherr Johann Ludwig von Dorne, dessen Gemahlin Dorothee Friederike Heller, Tochter des Seniors des geistlichen Ministerii der damals freien Reichsstadt Danzig und Pastors Primarius an St. Marien, Jonathan Heller. Nach des Ratsherrn Tode verheiratete sich seine Witwe wieder mit dem ebenfalls verwitweten Besitzer von Groß Boschpol, dem späteren Landrat der Kreise Lauenburg und Bütow, Ernst Ludwig von Weiher.  1827 verstarb Johann von Dorne. Seine Witwe Rosine, geb. von Grumbkow, führte die Gutswirtschaft für den einzig überlebenden Sohn Oscar von Dorne, geboren am 29. November 1811, bis derselbe im Jahre 1836, als Offizier verabschiedet, das Gut übernahm. Seine Gemahlin war Leontine geb. von Zelewski aus Paraschin; seine Ehe blieb kinderlos. Oscar von Dorne verstarb 1874, der letzte Träger des Namens von Dorne; nach seinem Tode ging das Gut Klein Boschpol auf die Kinder seiner beiden Schwestern Rosalie und Adelaide über, welche beide hintereinander an den Rittergutsbesitzer Robert von Stojentin auf Schorin und Darsow im Stolper Kreise verheiratet gewesen sind. Diese von Stojentinschen Erben besaßen gemeinsam Klein Boschpol, bis im Jahre 1891 durch Auseinandersetzung vom 14. Dezember die älteste der Stojentinschen Erben, Frau Adeleide von Voß und deren Gemahl, der Regierungsrat a. D. Carl von Voß allein den Besitz behielten. Nach ihres Gemahls Tode 1897 ist die Witwe Frau Adelaide von Voß geb, von Stojentin bis heute alleinige Besitzerin. Von dem Gute abverkauft waren in der letzten Zeit der Krug Klein Ankerholtz, Besitzer Reinhold Groth, und einige Parzellen an kleine Eigentümer, ohne aber aus dem Gutsbezirk auszuscheiden.  Der Gemeindebezirk, eine Schöpfung der Gemeinheitsteilung vom 30. Dezember 1836, besteht aus sieben kleinen Höfen. Gemeindevorsteher ist zur Zeit der Hofbesitzer Eduard Schröder.

                        Partie an der Leba .

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                      Blick auf   Klein Boschpol .

 

 

 

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