Groß Schwichow Kr. Lauenburg Pom .

Seit über 30 Jahren beschäftige ich mich mit Ahnen und Heimatforschung vor allem in den ehemaligen Landkreis Lauenburg /Pom ,und auch in den benachbarten Landkreisen : Karthaus, Neustadt, Stolp,Bütow ,Putzig ,Danzig. Ich forsche  in  anderen ehemaligen deutschen Provinzen : Schlesien ,Pommern ,Westpreussen, Ostpruessen, sowie auf den anderen Gebieten : Grosspolen , Wartheland, Posen,Bromberg. Auch in anderen Teilen Polens, den heutigen ,und ehemaligen. Selbst in in Deutschland ist die Familienforschung nicht ausgeschlossen .

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Dann rufen Sie mich bitte einfach an. Ich spreche  sehr gut  deutsch.

Tel: 0048 888 602 194    

Nehmen Sie gern Kontakt zu mir auf auch per Email: mariuswicko@interia.pl

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Verbringen Sie Urlaub in Polen, oder sind Sie geschäftlich unterwegs? Brauchen Sie Hilfe beim Dolmetschen oder in Archiven? Ich kann Sie auch von Kolberg oder dem Danziger Flughafen abholen, und Ihnen die Region zeigen.

  1. Adrian Julius,Ottilie,Paul (SSUa38/06),Meta (SSUa5/05),Julius,Wilhelmine (LUSB78/06)

  2. Baitz Ferdinand (ABII)

  3. Becker August,Ottilie,Alma (SSUa4/00)

  4. Behnke Ernst,Hermann,Berta (SSUC4/37),Paul  (ABII)

  5. Bergann Wilhelm ,Auguste (GA)

  6. Bewersdorff Bruno (Gastwirt )( NE421/19)

  7. Bock Richard,Ida,Elisabeth (SSUa35/11)

  8. Bogs Otto,Anna,Else (SSUg44/11)

  9. Boike August,Jacob (STARh9/80),Emil,Luise,Erwin (SSUa36/11),Wilhelmine (SSUa25/00),Eduard,Maria,Minna (SSUa59/00),Paul (SSUa10/06),Eduard ,Willi  (ABII)

  10. Boyke August (SSUC2/37),Ida (GG71/S} Emil  (ABII)

  11. Bradtke Ida (SSUa35/11)

  12. Bretzlaff Johann,Auguste (SSUc33/75)

  13. Cuchnowski Karl  (ABII)

  14. Dodt Henriette (SSUC4/36}

  15. Domröse August ,Henriette ,Carl,Emilie,Ernestine,Johann (V83),Adolf  (ABII)

  16. Draffz Reinhold  (ABII)

  17. Dübal Hermann,Berta,Otto (SSUa52/11)

  18. Eichmann Auguste  (GA)

  19. Eggert Hermann ,Wilhelmine ,Frieda (SSUa25/00)

  20. Elandt Hermann,Auguste,Selma (SSUa52/09)

  21. Felstow Otto (GLH),Adolf,Hulda,Willy (SSUa68/00)

  22. Fett Rudolf ,Ottilie,Erich (SSUa18/05)

  23. Frenck Helmut ,Laura (SSUc15/11)

  24. Fritz Bernhard,Bertha ,Otto (SSUa34/00)

  25. Germann Emil,Martha,Anna (SSUa47/11)

  26. Geschke Otto,Johann,Johanna (GG28)

  27. Glaubke Willi,Adalbert (SSUC12/36) Willi  (ABII)

  28. Groth (Krs27\ 6)

  29. Grutzmacher Antonie (GG 82)

  30. Heberlein Berta (SSUa52/11)

  31. Heinrich Minna ((SSCHA635)

  32. Hempel Carl,Luise,August (V85)

  33. Hirsch Max (Stelmachermeister )

  34. Hoffmann Paul (AV)

  35. Hoppe Anna (AV),Otto (NE421/19) (ABII) (Bürgemeister )

  36. Penzel Hulda (SSUa68/00)

  37. Isler Johannes  (ABII)

  38. Kabus Theodor,Karoline,Anna (SSUa52/00)

  39. Kaczor Otto  (ABII)

  40. Kleindienst Hermann,Anna (LUSc143/22), (ABII)

  41. Klopp Emil (GLH),Albert ,ERich  (ABII)

  42. v.Köckeritz (AV),Hans- Joachim  (ABII)

  43. Krack Fritz ( Kaufmann ) (ABII)v.Krause Wilfred (KS)

  44. Krawetzke Hermann (AV),Hermann (Hofmesiter) (ABII)

  45. Kremonke Karl  (MRZ)(GA)(MW),Adolf ,Leo  (ABII)

  46. Krepel Anna (SSUa47/11),Hermann,Emilie (LUSB81/06)

  47. Langenfeld Laura (SSUc15/11)

  48. Leike Henriette (STARb 11/76)

  49. Lisch Johanna (C DSC07565)

  50. Liesch Alvine (SSUa49/11),Mathilde (GG5),Johanna (GA)

  51. Loose Ottilie (SSUa18/05)

  52. Manz Georg (Schmiedermesiter ) (ABII)

  53. Marzusch Anna (SSUa44/11)

  54. Maas Minna (SSUg14/11) (SSUa41/05) Antonie (GA)

  55. Mielke Paul (GLH),Albert,Ida,Willi (SSUa34/11)

  56. Minde Paul (Gutsmaurer ) (ABII)

    Von links nach rechts....Wilhelm, Karl oder Johann, Pauline und die kleine ist Ella Much.Familie Much ca.1918 .Von links nach rechts....Wilhelm, Karl, Pauline und die kleine ist Ella Much.Eine Nachkome der Familie Much sucht Kontakt mit andern Verwandten um Informationen  ,oder alte Familienfotos austauschen.Bitte eine Email an : mariuswicko@interia.pl
  57. Much Wilhelm ,Elisabeth ,Pauline (SSUa29/11),Auguste (SSUa52/09),Pauline,Henriette (SSUC4/36), Wilhelm (Gutsschmied) (ABII)
  58. Müller Selma (AV)

  59. Nagorske Karl (Inspektor) (ABII)

  60. Neitzel Selma (AV),August (MW),Johann,Henriette,(STARb 11/76),Luise (SSUa36/11),Paul ,Johann,Mathilde,Martha (GG5),Margarete  (ABII)

  61. Neuman Emil,Gertrud,Frieda (ADSC02737),Emil,Frieda ,Gertrud (SSCHA635)

  62. v.d. Oelsnitz (LVB)

  63. Penzel Emma (Krs27\ 6),Hermann,Alvine,Willi (SSUa49/11),Rudolf,Auguste,Leo (SSUa45/00)

  64. Palinski Auguste (SSUC7/36}

  65. Perschall Pauline (STARc 30/78),Gustav  (ABII)

  66. Personke Walter (Kutscher ) (ABII)

  67. Pingel Willi (Lehrer) (ABII)

  68. Plamp Hermann,Hermine,Martha (SSUa41/01)

  69. Pommernaz Paul (GLH)

  70. Prezel Hermann (GLH)

  71. Rank Auguste (STARb16/06)

  72. Reijmann Berta(SSUC4/37)

  73. Ripert Paul ,Brunhild (KJt42/45)

  74. Ruchnowski Paul (MRZu)

  75. Saul Hans, Margarete (KS)

  76. Schankin Gustav (SBb2 /74),Adolf,Wilhelmine,Willy (SSUa17/05),Karl (SSUC7/36)

  77. Schmidt Karl (GLH)

  78. Schmude Emil  (ABII)

  79. Schwanz Ida (SSUa34/11)

  80. Schulz Rosemarie,Alosius,Klara,Anna (KJt47/45)

  81. Sedemeann Otto  (ABII)

  82. Senkel Herbert  (ABII)

  83. Seuke Wilhelmine (SSUa17/05)

  84. Sielaff Artur (GLH),Ottilie (SSUa4/00),Otto,Ida (GG71),(GG92),Albert  (ABII)

  85. Seuke Paul  (ABII)

  86. Simon Bertha (SSUa34/00)

  87. Slottke Auguste (SSUa45/00)

  88. Smerling Helene,Auguste (SSUC7/36),Emil (SSUC10/36) (ABII)

  89. Sonarowski Anna (LUSc143/22)

  90. Soike Auguste,August (STARb16/06)

  91. Sopke Emma (LUSc67/22)

  92. Soβ Karl  (ABII)

  93. Srock Walter (AV)

  94. Srogalski Emil Sattlermeister   (ABII)

  95. Steinhardt Konrad  (ABII)

  96. Strutz Hermine (SSUa41/01)

  97. Tominski Johanna (SSUc21/11),(GG28)

    Trombke Gross Schwichow
  98. Trieglaff Karl -Heinz  (Lehrer)(ABII)

  99. Trombke.

  100. Trosch Auguste (SSUc33/75)

  101. Tworke (Krs27\ 6),Rudolf ,Bertha,Anna (SSUa18/00),Arno  (ABII)

  102. Ueckermann Heinrich (LVB)

  103. Vangerow Julius (GLH),Maria(SSUa59),Fredericke  (ABII)

  104. Võlkner Franz  (ABII)

  105. Weit Karoline (SSUa52/00),

  106. Westphal Ottilie (SSUa38/06)

  107. Wodtke Willi  (ABII)

  108. Wolsky Ella Erich (PZM)

  109. Zampich Ferdinand (STARb11/76),Karl,Minna,Hedwig (SSUa14/11),Walter (SSUa41/05) (ABII),Bertha (SSUa18/00),Emma (LUSc67/22),Minna,Oskar ,Hedwig,Walter  (36-82/451) Matthias (GA)Magdalene ,Hildegard ,Edith,Theophil (ABII)(Schneidermeister ),Johanna  (C DSC07565)

  110. Zieske Paul  (ABII)

  111. Zimmermann Klara (KJt47/45)

 

Fotos ,Geschichte und Erinnerungen: 

Gasthaus August Behnke ,Schaeferei Schwichow kreis Lauenburg pommern

Gasthaus August Behnke,Schäferei ,Post.

DIE GESCHICHTE BIS 1912     Groß Schwichow, eine Landgemeinde mit 78 Einwohnern,  Klein Schwichow, eine Landgemeinde mit 99 Einwohnern,  Gutsbezirk Schwichow, zum Majorate Gnewin-Woedtke gehörig, mit 174 Einwohnern, Alle zum Amtsbezirke Saulin gehörig. Im Jahre 1376 nahm der Danziger Komthur Siegfried Walpod von Bassenheim mit dem Hl. Geisthospital zu Danzig einen Tausch vor. Statt des Jahreszinses für die altstädtischen Fleischbänke im Betrage von 22 Mark, die er dem Hospitale überwies, nahm er das Gut „Große Saulin“ und „Große Schwichow“ wieder zurück; doch war diese Anordnung nicht von langer Dauer und das Hospital trat wieder in den Besitz ein. Im Jahre 1379 erhalten die Bewohner von Swychow das Recht, von jedem Hoken vier Schweine in den Eichenwald zu Saulin zu treiben, ebenso Bauholz aus demselben Walde zu entnehmen.  In den Akten des Lauenburger Landgerichts wird ein Markus von Schwichow am 24. Juni 1414 zweimal genannt. Er hatte einen Setzken von Osseck auf offener Straße gepfändet und damit ein Sühnegeld von drei Mark verbül3et; eine Zusatzstrafe wurde ihm diktiert, weil er dem Setzke nicht Genüge getan. An anderer Stelle tritt ein Bogoschow von Swichow auf, für welchen andere Bürgschaft übernehmen müssen. In die bei Saulin erwähnte Streitsache ist das Dorf Schwichow mit verwickelt, welches im Jahre 1493, nach anderen Nachrichten schon im Jahre 1490, neben Bonswitz teilweise dem Lorenz Krockow überwiesen wird. Doch war dieser Besitz der Krockows kein dauernder. Als Nachfolger lernen wir kennen eine Familie von Schwichow auf Klein Schwichow und eine Familie von Mach auf Groß Schwichow laut Lehnsprivilegien aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Der Name der Familie Schwichow bringt mannigfache Verwirrung hinein, man weiß nicht, ob es die Familie Lantosch oder die Familie Tauenzin oder Rezorken gewesen ist, vielleicht aber sind alle drei Familien nur Zweige eines und desselben Stammes. Das eine Mal werden sie genannt Tauenzin oder Schwichow „sonsten die Schwichow genannt“ (schon 1575), dann wieder die Schwichow oder Resorcken auch Rzurken oder Zwichow (Stettiner Lhnbriefe). Auch läßt sich aus den Urkunden nicht immer übersehen, ob Groß Schwichow oder Klein Schwichow, oder beide gemeint seien.  Bei der Huldigung im Jahre 1658 saßen die Tauenzins oder Schwichows auf beiden Gütern Tauenzin und Schwichow, aber daneben auch mehrere Mitglieder der Familie von Mach. Beide Familien scheinen Teile von beiden Gütern in Gemenge besessen zu haben. Die noch im Jahre 1784 bestehenden zwei Vorwerke deuten auf die alte Spaltung des Ortes. Um die Mitte des 18. sec. 1739 — 47 findet sich hier die Familie von Teßmar, bis das ganze Dorf in den Besitz des Michael Ernst von Rexin gelangt, der hier eine große Anzahl von Gütern zwecks Gründung eines Majorates ankauft (2. August 1756). Seitdem ist es bei diesem Majorate und der Familie Rexin verblieben.  1927(Krs 6)  Rittergutspächter -Groth  Hofbesitzer -Tworke  Arbeiterin -Emma Penzel

                           Groß Schwichow : Haus u Schule Fam. Kremonke 1911 .

DIE GESCHICHTE BIS 1912     Groß Schwichow, eine Landgemeinde mit 78 Einwohnern,  Klein Schwichow, eine Landgemeinde mit 99 Einwohnern,  Gutsbezirk Schwichow, zum Majorate Gnewin-Woedtke gehörig, mit 174 Einwohnern, Alle zum Amtsbezirke Saulin gehörig. Im Jahre 1376 nahm der Danziger Komthur Siegfried Walpod von Bassenheim mit dem Hl. Geisthospital zu Danzig einen Tausch vor. Statt des Jahreszinses für die altstädtischen Fleischbänke im Betrage von 22 Mark, die er dem Hospitale überwies, nahm er das Gut „Große Saulin“ und „Große Schwichow“ wieder zurück; doch war diese Anordnung nicht von langer Dauer und das Hospital trat wieder in den Besitz ein. Im Jahre 1379 erhalten die Bewohner von Swychow das Recht, von jedem Hoken vier Schweine in den Eichenwald zu Saulin zu treiben, ebenso Bauholz aus demselben Walde zu entnehmen.  In den Akten des Lauenburger Landgerichts wird ein Markus von Schwichow am 24. Juni 1414 zweimal genannt. Er hatte einen Setzken von Osseck auf offener Straße gepfändet und damit ein Sühnegeld von drei Mark verbül3et; eine Zusatzstrafe wurde ihm diktiert, weil er dem Setzke nicht Genüge getan. An anderer Stelle tritt ein Bogoschow von Swichow auf, für welchen andere Bürgschaft übernehmen müssen. In die bei Saulin erwähnte Streitsache ist das Dorf Schwichow mit verwickelt, welches im Jahre 1493, nach anderen Nachrichten schon im Jahre 1490, neben Bonswitz teilweise dem Lorenz Krockow überwiesen wird. Doch war dieser Besitz der Krockows kein dauernder. Als Nachfolger lernen wir kennen eine Familie von Schwichow auf Klein Schwichow und eine Familie von Mach auf Groß Schwichow laut Lehnsprivilegien aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Der Name der Familie Schwichow bringt mannigfache Verwirrung hinein, man weiß nicht, ob es die Familie Lantosch oder die Familie Tauenzin oder Rezorken gewesen ist, vielleicht aber sind alle drei Familien nur Zweige eines und desselben Stammes. Das eine Mal werden sie genannt Tauenzin oder Schwichow „sonsten die Schwichow genannt“ (schon 1575), dann wieder die Schwichow oder Resorcken auch Rzurken oder Zwichow (Stettiner Lhnbriefe). Auch läßt sich aus den Urkunden nicht immer übersehen, ob Groß Schwichow oder Klein Schwichow, oder beide gemeint seien.  Bei der Huldigung im Jahre 1658 saßen die Tauenzins oder Schwichows auf beiden Gütern Tauenzin und Schwichow, aber daneben auch mehrere Mitglieder der Familie von Mach. Beide Familien scheinen Teile von beiden Gütern in Gemenge besessen zu haben. Die noch im Jahre 1784 bestehenden zwei Vorwerke deuten auf die alte Spaltung des Ortes. Um die Mitte des 18. sec. 1739 — 47 findet sich hier die Familie von Teßmar, bis das ganze Dorf in den Besitz des Michael Ernst von Rexin gelangt, der hier eine große Anzahl von Gütern zwecks Gründung eines Majorates ankauft (2. August 1756). Seitdem ist es bei diesem Majorate und der Familie Rexin verblieben.  1927(Krs 6)  Rittergutspächter -Groth  Hofbesitzer -Tworke  Arbeiterin -Emma Penzel

                      Groß Schwichow Gutshaus v.Köckritz 1911 . 

DIE GESCHICHTE BIS 1912     Groß Schwichow, eine Landgemeinde mit 78 Einwohnern,  Klein Schwichow, eine Landgemeinde mit 99 Einwohnern,  Gutsbezirk Schwichow, zum Majorate Gnewin-Woedtke gehörig, mit 174 Einwohnern, Alle zum Amtsbezirke Saulin gehörig. Im Jahre 1376 nahm der Danziger Komthur Siegfried Walpod von Bassenheim mit dem Hl. Geisthospital zu Danzig einen Tausch vor. Statt des Jahreszinses für die altstädtischen Fleischbänke im Betrage von 22 Mark, die er dem Hospitale überwies, nahm er das Gut „Große Saulin“ und „Große Schwichow“ wieder zurück; doch war diese Anordnung nicht von langer Dauer und das Hospital trat wieder in den Besitz ein. Im Jahre 1379 erhalten die Bewohner von Swychow das Recht, von jedem Hoken vier Schweine in den Eichenwald zu Saulin zu treiben, ebenso Bauholz aus demselben Walde zu entnehmen.  In den Akten des Lauenburger Landgerichts wird ein Markus von Schwichow am 24. Juni 1414 zweimal genannt. Er hatte einen Setzken von Osseck auf offener Straße gepfändet und damit ein Sühnegeld von drei Mark verbül3et; eine Zusatzstrafe wurde ihm diktiert, weil er dem Setzke nicht Genüge getan. An anderer Stelle tritt ein Bogoschow von Swichow auf, für welchen andere Bürgschaft übernehmen müssen. In die bei Saulin erwähnte Streitsache ist das Dorf Schwichow mit verwickelt, welches im Jahre 1493, nach anderen Nachrichten schon im Jahre 1490, neben Bonswitz teilweise dem Lorenz Krockow überwiesen wird. Doch war dieser Besitz der Krockows kein dauernder. Als Nachfolger lernen wir kennen eine Familie von Schwichow auf Klein Schwichow und eine Familie von Mach auf Groß Schwichow laut Lehnsprivilegien aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Der Name der Familie Schwichow bringt mannigfache Verwirrung hinein, man weiß nicht, ob es die Familie Lantosch oder die Familie Tauenzin oder Rezorken gewesen ist, vielleicht aber sind alle drei Familien nur Zweige eines und desselben Stammes. Das eine Mal werden sie genannt Tauenzin oder Schwichow „sonsten die Schwichow genannt“ (schon 1575), dann wieder die Schwichow oder Resorcken auch Rzurken oder Zwichow (Stettiner Lhnbriefe). Auch läßt sich aus den Urkunden nicht immer übersehen, ob Groß Schwichow oder Klein Schwichow, oder beide gemeint seien.  Bei der Huldigung im Jahre 1658 saßen die Tauenzins oder Schwichows auf beiden Gütern Tauenzin und Schwichow, aber daneben auch mehrere Mitglieder der Familie von Mach. Beide Familien scheinen Teile von beiden Gütern in Gemenge besessen zu haben. Die noch im Jahre 1784 bestehenden zwei Vorwerke deuten auf die alte Spaltung des Ortes. Um die Mitte des 18. sec. 1739 — 47 findet sich hier die Familie von Teßmar, bis das ganze Dorf in den Besitz des Michael Ernst von Rexin gelangt, der hier eine große Anzahl von Gütern zwecks Gründung eines Majorates ankauft (2. August 1756). Seitdem ist es bei diesem Majorate und der Familie Rexin verblieben.  1927(Krs 6)  Rittergutspächter -Groth  Hofbesitzer -Tworke  Arbeiterin -Emma Penzel

                       Groß Schwichow Schule 1911 .

DIE GESCHICHTE BIS 1912     Groß Schwichow, eine Landgemeinde mit 78 Einwohnern,  Klein Schwichow, eine Landgemeinde mit 99 Einwohnern,  Gutsbezirk Schwichow, zum Majorate Gnewin-Woedtke gehörig, mit 174 Einwohnern, Alle zum Amtsbezirke Saulin gehörig. Im Jahre 1376 nahm der Danziger Komthur Siegfried Walpod von Bassenheim mit dem Hl. Geisthospital zu Danzig einen Tausch vor. Statt des Jahreszinses für die altstädtischen Fleischbänke im Betrage von 22 Mark, die er dem Hospitale überwies, nahm er das Gut „Große Saulin“ und „Große Schwichow“ wieder zurück; doch war diese Anordnung nicht von langer Dauer und das Hospital trat wieder in den Besitz ein. Im Jahre 1379 erhalten die Bewohner von Swychow das Recht, von jedem Hoken vier Schweine in den Eichenwald zu Saulin zu treiben, ebenso Bauholz aus demselben Walde zu entnehmen.  In den Akten des Lauenburger Landgerichts wird ein Markus von Schwichow am 24. Juni 1414 zweimal genannt. Er hatte einen Setzken von Osseck auf offener Straße gepfändet und damit ein Sühnegeld von drei Mark verbül3et; eine Zusatzstrafe wurde ihm diktiert, weil er dem Setzke nicht Genüge getan. An anderer Stelle tritt ein Bogoschow von Swichow auf, für welchen andere Bürgschaft übernehmen müssen. In die bei Saulin erwähnte Streitsache ist das Dorf Schwichow mit verwickelt, welches im Jahre 1493, nach anderen Nachrichten schon im Jahre 1490, neben Bonswitz teilweise dem Lorenz Krockow überwiesen wird. Doch war dieser Besitz der Krockows kein dauernder. Als Nachfolger lernen wir kennen eine Familie von Schwichow auf Klein Schwichow und eine Familie von Mach auf Groß Schwichow laut Lehnsprivilegien aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Der Name der Familie Schwichow bringt mannigfache Verwirrung hinein, man weiß nicht, ob es die Familie Lantosch oder die Familie Tauenzin oder Rezorken gewesen ist, vielleicht aber sind alle drei Familien nur Zweige eines und desselben Stammes. Das eine Mal werden sie genannt Tauenzin oder Schwichow „sonsten die Schwichow genannt“ (schon 1575), dann wieder die Schwichow oder Resorcken auch Rzurken oder Zwichow (Stettiner Lhnbriefe). Auch läßt sich aus den Urkunden nicht immer übersehen, ob Groß Schwichow oder Klein Schwichow, oder beide gemeint seien.  Bei der Huldigung im Jahre 1658 saßen die Tauenzins oder Schwichows auf beiden Gütern Tauenzin und Schwichow, aber daneben auch mehrere Mitglieder der Familie von Mach. Beide Familien scheinen Teile von beiden Gütern in Gemenge besessen zu haben. Die noch im Jahre 1784 bestehenden zwei Vorwerke deuten auf die alte Spaltung des Ortes. Um die Mitte des 18. sec. 1739 — 47 findet sich hier die Familie von Teßmar, bis das ganze Dorf in den Besitz des Michael Ernst von Rexin gelangt, der hier eine große Anzahl von Gütern zwecks Gründung eines Majorates ankauft (2. August 1756). Seitdem ist es bei diesem Majorate und der Familie Rexin verblieben.  1927(Krs 6)  Rittergutspächter -Groth  Hofbesitzer -Tworke  Arbeiterin -Emma Penzel

                       Die  alte Schule   in Groß Schwichow2004.                                            DIE GESCHICHTE BIS 1912     Groß Schwichow, eine Landgemeinde mit 78 Einwohnern,  Klein Schwichow, eine Landgemeinde mit 99 Einwohnern,  Gutsbezirk Schwichow, zum Majorate Gnewin-Woedtke gehörig, mit 174 Einwohnern, Alle zum Amtsbezirke Saulin gehörig. Im Jahre 1376 nahm der Danziger Komthur Siegfried Walpod von Bassenheim mit dem Hl. Geisthospital zu Danzig einen Tausch vor. Statt des Jahreszinses für die altstädtischen Fleischbänke im Betrage von 22 Mark, die er dem Hospitale überwies, nahm er das Gut „Große Saulin“ und „Große Schwichow“ wieder zurück; doch war diese Anordnung nicht von langer Dauer und das Hospital trat wieder in den Besitz ein. Im Jahre 1379 erhalten die Bewohner von Swychow das Recht, von jedem Hoken vier Schweine in den Eichenwald zu Saulin zu treiben, ebenso Bauholz aus demselben Walde zu entnehmen.  In den Akten des Lauenburger Landgerichts wird ein Markus von Schwichow am 24. Juni 1414 zweimal genannt. Er hatte einen Setzken von Osseck auf offener Straße gepfändet und damit ein Sühnegeld von drei Mark verbül3et; eine Zusatzstrafe wurde ihm diktiert, weil er dem Setzke nicht Genüge getan. An anderer Stelle tritt ein Bogoschow von Swichow auf, für welchen andere Bürgschaft übernehmen müssen. In die bei Saulin erwähnte Streitsache ist das Dorf Schwichow mit verwickelt, welches im Jahre 1493, nach anderen Nachrichten schon im Jahre 1490, neben Bonswitz teilweise dem Lorenz Krockow überwiesen wird. Doch war dieser Besitz der Krockows kein dauernder. Als Nachfolger lernen wir kennen eine Familie von Schwichow auf Klein Schwichow und eine Familie von Mach auf Groß Schwichow laut Lehnsprivilegien aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Der Name der Familie Schwichow bringt mannigfache Verwirrung hinein, man weiß nicht, ob es die Familie Lantosch oder die Familie Tauenzin oder Rezorken gewesen ist, vielleicht aber sind alle drei Familien nur Zweige eines und desselben Stammes. Das eine Mal werden sie genannt Tauenzin oder Schwichow „sonsten die Schwichow genannt“ (schon 1575), dann wieder die Schwichow oder Resorcken auch Rzurken oder Zwichow (Stettiner Lhnbriefe). Auch läßt sich aus den Urkunden nicht immer übersehen, ob Groß Schwichow oder Klein Schwichow, oder beide gemeint seien.  Bei der Huldigung im Jahre 1658 saßen die Tauenzins oder Schwichows auf beiden Gütern Tauenzin und Schwichow, aber daneben auch mehrere Mitglieder der Familie von Mach. Beide Familien scheinen Teile von beiden Gütern in Gemenge besessen zu haben. Die noch im Jahre 1784 bestehenden zwei Vorwerke deuten auf die alte Spaltung des Ortes. Um die Mitte des 18. sec. 1739 — 47 findet sich hier die Familie von Teßmar, bis das ganze Dorf in den Besitz des Michael Ernst von Rexin gelangt, der hier eine große Anzahl von Gütern zwecks Gründung eines Majorates ankauft (2. August 1756). Seitdem ist es bei diesem Majorate und der Familie Rexin verblieben.  1927(Krs 6)  Rittergutspächter -Groth  Hofbesitzer -Tworke  Arbeiterin -Emma Penzel

                       Das alte Gutshaus 2004.

DIE GESCHICHTE BIS 1912     Groß Schwichow, eine Landgemeinde mit 78 Einwohnern,  Klein Schwichow, eine Landgemeinde mit 99 Einwohnern,  Gutsbezirk Schwichow, zum Majorate Gnewin-Woedtke gehörig, mit 174 Einwohnern, Alle zum Amtsbezirke Saulin gehörig. Im Jahre 1376 nahm der Danziger Komthur Siegfried Walpod von Bassenheim mit dem Hl. Geisthospital zu Danzig einen Tausch vor. Statt des Jahreszinses für die altstädtischen Fleischbänke im Betrage von 22 Mark, die er dem Hospitale überwies, nahm er das Gut „Große Saulin“ und „Große Schwichow“ wieder zurück; doch war diese Anordnung nicht von langer Dauer und das Hospital trat wieder in den Besitz ein. Im Jahre 1379 erhalten die Bewohner von Swychow das Recht, von jedem Hoken vier Schweine in den Eichenwald zu Saulin zu treiben, ebenso Bauholz aus demselben Walde zu entnehmen.  In den Akten des Lauenburger Landgerichts wird ein Markus von Schwichow am 24. Juni 1414 zweimal genannt. Er hatte einen Setzken von Osseck auf offener Straße gepfändet und damit ein Sühnegeld von drei Mark verbül3et; eine Zusatzstrafe wurde ihm diktiert, weil er dem Setzke nicht Genüge getan. An anderer Stelle tritt ein Bogoschow von Swichow auf, für welchen andere Bürgschaft übernehmen müssen. In die bei Saulin erwähnte Streitsache ist das Dorf Schwichow mit verwickelt, welches im Jahre 1493, nach anderen Nachrichten schon im Jahre 1490, neben Bonswitz teilweise dem Lorenz Krockow überwiesen wird. Doch war dieser Besitz der Krockows kein dauernder. Als Nachfolger lernen wir kennen eine Familie von Schwichow auf Klein Schwichow und eine Familie von Mach auf Groß Schwichow laut Lehnsprivilegien aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Der Name der Familie Schwichow bringt mannigfache Verwirrung hinein, man weiß nicht, ob es die Familie Lantosch oder die Familie Tauenzin oder Rezorken gewesen ist, vielleicht aber sind alle drei Familien nur Zweige eines und desselben Stammes. Das eine Mal werden sie genannt Tauenzin oder Schwichow „sonsten die Schwichow genannt“ (schon 1575), dann wieder die Schwichow oder Resorcken auch Rzurken oder Zwichow (Stettiner Lhnbriefe). Auch läßt sich aus den Urkunden nicht immer übersehen, ob Groß Schwichow oder Klein Schwichow, oder beide gemeint seien.  Bei der Huldigung im Jahre 1658 saßen die Tauenzins oder Schwichows auf beiden Gütern Tauenzin und Schwichow, aber daneben auch mehrere Mitglieder der Familie von Mach. Beide Familien scheinen Teile von beiden Gütern in Gemenge besessen zu haben. Die noch im Jahre 1784 bestehenden zwei Vorwerke deuten auf die alte Spaltung des Ortes. Um die Mitte des 18. sec. 1739 — 47 findet sich hier die Familie von Teßmar, bis das ganze Dorf in den Besitz des Michael Ernst von Rexin gelangt, der hier eine große Anzahl von Gütern zwecks Gründung eines Majorates ankauft (2. August 1756). Seitdem ist es bei diesem Majorate und der Familie Rexin verblieben.  1927(Krs 6)  Rittergutspächter -Groth  Hofbesitzer -Tworke  Arbeiterin -Emma Penzel

                         Groß Schwichow 2004DIE GESCHICHTE BIS 1912     Groß Schwichow, eine Landgemeinde mit 78 Einwohnern,  Klein Schwichow, eine Landgemeinde mit 99 Einwohnern,  Gutsbezirk Schwichow, zum Majorate Gnewin-Woedtke gehörig, mit 174 Einwohnern, Alle zum Amtsbezirke Saulin gehörig. Im Jahre 1376 nahm der Danziger Komthur Siegfried Walpod von Bassenheim mit dem Hl. Geisthospital zu Danzig einen Tausch vor. Statt des Jahreszinses für die altstädtischen Fleischbänke im Betrage von 22 Mark, die er dem Hospitale überwies, nahm er das Gut „Große Saulin“ und „Große Schwichow“ wieder zurück; doch war diese Anordnung nicht von langer Dauer und das Hospital trat wieder in den Besitz ein. Im Jahre 1379 erhalten die Bewohner von Swychow das Recht, von jedem Hoken vier Schweine in den Eichenwald zu Saulin zu treiben, ebenso Bauholz aus demselben Walde zu entnehmen.  In den Akten des Lauenburger Landgerichts wird ein Markus von Schwichow am 24. Juni 1414 zweimal genannt. Er hatte einen Setzken von Osseck auf offener Straße gepfändet und damit ein Sühnegeld von drei Mark verbül3et; eine Zusatzstrafe wurde ihm diktiert, weil er dem Setzke nicht Genüge getan. An anderer Stelle tritt ein Bogoschow von Swichow auf, für welchen andere Bürgschaft übernehmen müssen. In die bei Saulin erwähnte Streitsache ist das Dorf Schwichow mit verwickelt, welches im Jahre 1493, nach anderen Nachrichten schon im Jahre 1490, neben Bonswitz teilweise dem Lorenz Krockow überwiesen wird. Doch war dieser Besitz der Krockows kein dauernder. Als Nachfolger lernen wir kennen eine Familie von Schwichow auf Klein Schwichow und eine Familie von Mach auf Groß Schwichow laut Lehnsprivilegien aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Der Name der Familie Schwichow bringt mannigfache Verwirrung hinein, man weiß nicht, ob es die Familie Lantosch oder die Familie Tauenzin oder Rezorken gewesen ist, vielleicht aber sind alle drei Familien nur Zweige eines und desselben Stammes. Das eine Mal werden sie genannt Tauenzin oder Schwichow „sonsten die Schwichow genannt“ (schon 1575), dann wieder die Schwichow oder Resorcken auch Rzurken oder Zwichow (Stettiner Lhnbriefe). Auch läßt sich aus den Urkunden nicht immer übersehen, ob Groß Schwichow oder Klein Schwichow, oder beide gemeint seien.  Bei der Huldigung im Jahre 1658 saßen die Tauenzins oder Schwichows auf beiden Gütern Tauenzin und Schwichow, aber daneben auch mehrere Mitglieder der Familie von Mach. Beide Familien scheinen Teile von beiden Gütern in Gemenge besessen zu haben. Die noch im Jahre 1784 bestehenden zwei Vorwerke deuten auf die alte Spaltung des Ortes. Um die Mitte des 18. sec. 1739 — 47 findet sich hier die Familie von Teßmar, bis das ganze Dorf in den Besitz des Michael Ernst von Rexin gelangt, der hier eine große Anzahl von Gütern zwecks Gründung eines Majorates ankauft (2. August 1756). Seitdem ist es bei diesem Majorate und der Familie Rexin verblieben.  1927(Krs 6)  Rittergutspächter -Groth  Hofbesitzer -Tworke  Arbeiterin -Emma Penzel

                   Groß Schwichow 2004

 

   

Aus der Geschichte des Dorfes Groß Schwichow bis 1911.

Groß Schwichow, eine Landgemeinde mit 78 Einwohnern,
Klein Schwichow, eine Landgemeinde mit 99 Einwohnern,
Gutsbezirk Schwichow, zum Majorate Gnewin-Woedtke gehörig, mit 174 Einwohnern, Alle zum Amtsbezirke Saulin gehörig. Im Jahre 1376 nahm der Danziger Komthur Siegfried Walpod von Bassenheim mit dem Hl. Geisthospital zu Danzig einen Tausch vor. Statt des Jahreszinses für die altstädtischen Fleischbänke im Betrage von 22 Mark, die er dem Hospitale überwies, nahm er das Gut „Große Saulin“ und „Große Schwichow“ wieder zurück; doch war diese Anordnung nicht von langer Dauer und das Hospital trat wieder in den Besitz ein. Im Jahre 1379 erhalten die Bewohner von Swychow das Recht, von jedem Hoken vier Schweine in den Eichenwald zu Saulin zu treiben, ebenso Bauholz aus demselben Walde zu entnehmen.  In den Akten des Lauenburger Landgerichts wird ein Markus von Schwichow am 24. Juni 1414 zweimal genannt. Er hatte einen Setzken von Osseck auf offener Straße gepfändet und damit ein Sühnegeld von drei Mark verbül3et; eine Zusatzstrafe wurde ihm diktiert, weil er dem Setzke nicht Genüge getan. An anderer Stelle tritt ein Bogoschow von Swichow auf, für welchen andere Bürgschaft übernehmen müssen. In die bei Saulin erwähnte Streitsache ist das Dorf Schwichow mit verwickelt, welches im Jahre 1493, nach anderen Nachrichten schon im Jahre 1490, neben Bonswitz teilweise dem Lorenz Krockow überwiesen wird. Doch war dieser Besitz der Krockows kein dauernder. Als Nachfolger lernen wir kennen eine Familie von Schwichow auf Klein Schwichow und eine Familie von Mach auf Groß Schwichow laut Lehnsprivilegien aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Der Name der Familie Schwichow bringt mannigfache Verwirrung hinein, man weiß nicht, ob es die Familie Lantosch oder die Familie Tauenzin oder Rezorken gewesen ist, vielleicht aber sind alle drei Familien nur Zweige eines und desselben Stammes. Das eine Mal werden sie genannt Tauenzin oder Schwichow „sonsten die Schwichow genannt“ (schon 1575), dann wieder die Schwichow oder Resorcken auch Rzurken oder Zwichow (Stettiner Lhnbriefe). Auch läßt sich aus den Urkunden nicht immer übersehen, ob Groß Schwichow oder Klein Schwichow, oder beide gemeint seien.
Bei der Huldigung im Jahre 1658 saßen die Tauenzins oder Schwichows auf beiden Gütern Tauenzin und Schwichow, aber daneben auch mehrere Mitglieder der Familie von Mach. Beide Familien scheinen Teile von beiden Gütern in Gemenge besessen zu haben. Die noch im Jahre 1784 bestehenden zwei Vorwerke deuten auf die alte Spaltung des Ortes. Um die Mitte des 18. sec. 1739 - 47 findet sich hier die Familie von Teßmar, bis das ganze Dorf in den Besitz des Michael Ernst von Rexin gelangt, der hier eine große Anzahl von Gütern zwecks Gründung eines Majorates ankauft (2. August 1756). Seitdem ist es bei diesem Majorate und der Familie Rexin verblieben.

 

 

 

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