Facebook

Stresow Kr. Lauenburg Pom.

Stresow Gutshaus Kreis Lauenburg Pommern.

 

Haben Sie Fragen ,oder Anregungen? Dann rufen Sie mich bitte einfach an. Ich spreche  sehr gut  deutsch.Tel: 0048 888 602 194    

Nehmen Sie gern Kontakt zu mir auf ,auch per Email: mariuswicko@interia.pl

WhatsApp +48 888602194 (kostenlos)

Machen Sie Urlaub in Polen ,oder sind Sie geschäftlich unterwegs? Brauchen Sie Hilfe beim Dolmetschen, oder in Archiven? Ich kann Sie auch von Kolberg oder dem Danziger Flughafen abholen, und Ihnen die Region zeigen.

Es ist möglich alle Informationen Namen aus der Geschichte von Stresow zu besorgen ,wenn die Angaben noch irgendwo vorhanden sind. Auch die Beglaubige von dem Standesamt .

  1. Bank Wilhelm,Anna,Heins (Stara47/26)

  2. Behrendt Johanna (STARC6/26),Marie (STARC8/27),(Stara25/26)

  3. Boyke Martha (KKSs7/41)

  4. Brinkmann Willy (GG75)

  5. Bütow Paul,Albrecht(KKSd10,19)

  6. Czarlinsky Hermann (KKS18,04)

  7. Domke Ernst /GLH),Anna (Stara47/26),Frieda,Adleine (KKSd58,24)

  8. Domröse Marta (Stara 16/26)

  9. Dreier Emma (Stara24/27)

  10. v. Ehrenkrook Irmgard,Karin (AV)

  11. Fett Wilhelm (GLH),Emma (Stara15/26)

  12. Fliessbach Karl,Nora ,Kurt (Stara37/27)

  13. Flanz Maria ,Paul (KKSa54//06)

  14. Gnadt Ida (Stara18/27)

  15. Grimm Margarete (Stara22/27)

  16. Hoger Martha (CS),(KKSs7/41)

    Martha Hoger geb. Boyke Stresow
  17. Horn Franz (MRZF)

  18. Kebschull Johannes ,Frieda,Paul (Stara10/27)

  19. Ketschull Wilhelmine (Stara21/27)

  20. Kindermann Maria (GG90}

  21. Kleidon Karl ,Marta,Erich (Stara16/26)

  22. Klotz Auguste,Ferdinand (KKSs11/37),Leo,Marta,Herbert (Stara4/26)

  23. Kniebel Theodor,Kurt (STARC10/27),(Stara48/26)

  24. Kowalewske Martha (Stara33/26)

  25. Kracke Adolf (GLH) 

  26. Krause Hermann,Hermine,Anna (LUSB41/06)

  27. Krüger Adolf,Maria (GG90)

  28. Kubitz Meta (Stara10/26)

  29. Larsch Karl Wolfgang  (AV)

    KARL LARSCH SCHULLEITER AUS STRESOW MIT DEM SOHN WOOLFGANG
  30. Latal Paul ,Martha, Käte (Stara33/26)

  31. Lawrenz Auguste (KKSs11/37),Friedrich,Walter,Helene (Stara9/26)

  32. Lepowski Franz,Johanne (KKSc37/92)

  33. Lenser Minna (Stara 7/27)

  34. Lietzow Johann,Augste ,Margarete (Stara24/26)

  35. Limberg Hermine (KKSs2/38)

  36. Loepert Inge ,Ernst (KKSs7/38)

  37. Löwe Augustyne (STRGh9)

  38. Löwenau August ,Juliane ,Johanne,Dorothea,Auguste (V45)

  39. Mielcke Daniel ,Karl ,August,Ernestine ,Phillipine (V29)

    Zinkel u Meyer stresow
  40. Meyer Else
  41. Mielke Gustav (MRZF)

  42. Nagel Albert ,Frieda (STARC7/27),Marie (STARC8/27),Willi (Stara 25/27)

  43. Natzke Erwin ,Berta,Elli (Stara43/26)

  44. Neitzel Martha,Wilhelm,Willy (STARA1/14)

  45. Niemuth Minna (LUSC166/30)

  46. Paschke Herbert (AV),Alvin,Ida ,Herbert (Stara18/27)

  47. Perschall Anna (Stara17/26),Frieda (Stara10/27)

  48. Raatz Adam

  49. Redmann Marta (Stara 4/26),Otto,Emma,Paul (Stara15/26),Erwin (KKSκ19/38) ,Berta (Stara43/26)

  50. Rettke Paul (KKSκ22/36),Martha (AV)

  51. Rosanowske Frieda ,Heinrich ,Karl (MRZF)

  52. Runde Karl,Minna (Stara7/27)

  53. Schacht Martha (STARA1/14),(KKSa10,14)

  54. Schelasin Theodor (KKSs20/43)(Berlin)

  55. Schmudde Meta,Gertrud,Elisabeth (MRZF)

  56. Schornstein Heinrich (KKSs7/39)

  57. Schwienke Otto ,Wilhelmine ,Heinz (Stara21/27)

  58. Schulz Helene (Stara9/26),Franz ,Margarethe ,Willi (Stara 22/27)

  59. Steinhardt Johannes,Hermann (AN)

  60. Steinlein Franz (NN65/12)

  61. Stoike Ernst,Emma,Gertrud (Stara25/27),Paul,Fritz ,Gertrud (Stara14/37)

  62. Täpke Paul  (GLH) Eduard ,Johanna (STARC6/26) ,Max ,Anna ,Luise (Stara17/26)

  63. Taube Emil (GLH),Erna, Otto (KKSs11/40)

  64. Thomasius(NK77/49)

  65. Tonert Ernst (GLH)

  66. Treder Hermine (KKSs2/39)

  67. v.Ungarn Sternberg Nora (Stara37/27)

  68. v.Warczewski Karl (LUSc30/28)

  69. Wendt Maria (KKSa54/06)

  70. Wesolowski Stanislaw (STARh)

  71. Zienkel ,Karl,ElseZinkel u Meyer stresow
  72. Zierow H .(AV)

                   Alte Fotos, Geschichte und Erinnerungen:

 SCHULKINDER STRESOW 1934

SCHULKINDER STRESOW 1934

                                   Schulkinder  von Stresow1934.

GUTSHAUS IN STRESOW

Das Gutshaus von Stresow.

 

 

  Aus der Lauenburger Zeitung:

 

Zinkel u Meyer stresow

Vermahlung Karl Zinkel und Else Meyer 1941.      

 

                      Der alte Friedhof von Stresow.
Martha Hoger geb. Boyke Stresow

  Friedhof in Stresow :Martha Hoger geb. Boyke

 

DIE GESCHICHTE DES DORFES BIS 1912

Stresow, ein Gut von 813 Hektar mit 205 Einwohnern im Amtsbezirk Roschütz.
Im Jahre 1348 am 26. Mai erhielt Strezow nebst Choczestow durch den Hochmeister Heinrich Tußmer, der getreue Geschken, Schwinzchen Sohn, im ganzen 77 Hufen, von denen 30 auf Stresow entfielen. Nach dem Bischofsdezem bestand Stresow aber nur aus 27 Hufen unter dem Pfluge. Etwa um das Jahr 1411 treffen wir hier nach den Kopenhagener Wachstafeln einen Besitzer Prsipke, dessen Sohn war Besitzer in Prebendow. Ein Dibgamir von Stresow muss sich durch Bürgen verpflichten, seine Nichtbeteiligung an dem Ritte (Einfalle) der Stolpener zu beweisen.
Stresow war seit undenklicher Zeit ein Nebengut von Roschütz, wird als solches im Jahre 1488 genannt, als es in den Besitz von Lorenz Krockow überging. Im Jahre 1734 fand ein Verkauf statt. Besitzer war 1742 der Pocillator Kochanski; dann folgt ein Erbstreit zwischen der Familie von Auren in Preußen und dem Staatsminister Otto Philipp von Grumbkow (zwei Töchter des Reinhold von Krockow, gest. 1663, waren nacheinander mit dem Oberstleutnant Nic. Stephan von Kochanski vermählt). Der Letztere ging als Besitzer hervor. 1751 ist Philipp Wilhelm von Grumbkow, Oberst und Flügel Adjutant des Königs, Besitzer. Als dann ging Stresow nebst Kl. Borkow und Nieder Comsow sowie ein Bauernhof in Gr. Borkow über in den Besitz des Oberhofmarschalls Grafen Riedern und wurde von diesem  am 3. August 1719 für 19 000 Taler an die Familie von Weiher (Philipp Georg und Nikolaus Heinrich verkauft. Noch 1784 war Besitzer der Hauptmann Georg von Weiher. Aber 1799 am 3. August verkaufte J. Heinrich von Weiher die Güter Stresow und Kl. Borkow an Boguslaw von Roen für 24 000 Taler (noch 1809 als Besitzer genannt). Darauf Ewald Thomasius kaufte   das Gut 1860 von unserem Ur-Ur- Großonkel, Friedrich Diederichs, der es wohl 1857 auf dem Erbwege von seinem Vater erworben hatte;Sein Vater war  Wilhelm* Christian Georg Diederichs, ev. luth., um 1812 bis  ca 1825 Pächter zu Thurow in Pommern; 1830 Pächter zu Möllenbeck , und später  dann Gutsbesitzer zu Stresow in Pommern . Er wurde am   29.04.1782 im mecklenburgischen Güstrow  geboren und starb am  11.10.1858 in Stresow.Wilhelm Diederichs war verheiratet mit Blanck, Maria Sophia Friederike, * Warlin 24.06.1787, t Stresow 03.03.1875.Ihr erster Sohn Friedrich Diederichs wurde im Jahr 1856 in einem Recess mit Kossäten aus Kurzweil erwähnt; dort heißt es, das er seinen Vater, Gutsbesitzer Wilhelm Diederichs zu Stresow bei den Verhandlungen vertritt. Weitere Daten habe ich nicht von ihm, den unglückseliger Weise sind wohl die Kirchenbücher von Stresow bis auf eines, welches gerade restauriert wird, verschollen.Dieser Friedrich Diederichs  wiederum war der Vater des Leutnants Friedrich Diederichs, * Stresow 08.01.1852, der sich am 27.09.1878 in Ritzwo Kreis Stolp mit der Jungfrau Marie Auguste Amalie Hübner vermählte (* 11.07.1852 in Granzin, Tochter des Gutsbesitzers Rudolf Hübner auf Granzin)., 1860 Lehwes für 90 000 Taler, darauf wechselt der Besitz mehrfach: Wilhelm von Somnitz ca. 1877; Landrat von Bonin 1878; Albert Bohl, 1884 am 23. Oktober Amtsrat Rote; dann 8. März 1905 Krüger und dessen Ehefrau geb. Kindermann. Der Ort enthielt 1784 zwei Bauern und 3 Kossäten, sowie ein Schenkhaus. Nach der Melioration durch Königliche Gnadengelder mehrte sich die Zahl der Bauern. Ein Teil trat mit einem Gemeindebezirk in die neue Kreisordnung ein, doch wurde ein Bauernhof durch Bonin angekauft. Die Landgemeinde wurde am 31. Mai 1879 aufgehoben. Seit Juli 1909 ist es an die Landbank verkauft.

 

Erinnerungen:

Stresow
Aufgeschrieben von Hildegard Hartig geb. Schwinke
Inmitten des Kreises Lauenburg gelegen, bildete Stresow mit Klein- und Groß Borkow eine Gemeinde. Der Sitz des Bürgermeisters war in Groß Borkow. Von dort kommend nach Stresow stand rechts als erstes Gebäude das Schulhaus für die drei Dörfer. Bis etwa 1931 fand der Unterricht vormittags und nachmittags in einem Raum der Lehrer Wohnung statt. Danach wurde ein ganzer Trakt angebaut: zwei Klassen im Erdgeschoß mit Bücherei, darunter Lehrküche, Werk räume usw. und im Dachgeschoß eine Wohnung für den zweiten Lehrer.
Das Dorf war ein typisches “Straßendorf“, die Wohnhäuser zu beiden Seiten der befestigten Straße aufgereiht. Davor Bauerngärten, daneben Gemüsegärten, dahinter Stallgebäude. Etwa vierzig Familien wohnten in Stresow, die als Deputatarbeiter auf dem landwirtschaftlichen Gut der Familie Fließbach tätig waren. Jede Familie hatte in der Nähe einen Morgen Land für den Anbau von Kartoffeln. Ein weiterer Acker dafür wurde in jedem Jahr an .anderer Steile ausgewiesen, dazu 1/3 Morgen für Wruken. Zum Gut gehörten acht Schläge Land, die zu je 200 Morgen vermessen waren, dazu kleinere “Außenschläge“ zwischen den Schonungen des Waldes, der aus Laub- und Nadelbäumen bestand und zahlreichem Wild Unterschlupf bot. Zum Sammeln von Beeren und Pilzen gab das Gut sogenannte Berechtigungsscheine aus eine festgesetzte Menge musste in der Gutsküche abgeliefert werden. Die Kontrolle führte der Gutsförster bei “Antreffen“ im Walde aus. Das Haus des Försters lag am Waldrand im Chaustbachtal, etwa zwei Kilometer vom Dorf entfernt, umgeben von großen Wiesen des Gutes. Der Gutshof selbst lag am Ende des Dorfes. in Richtung Klein• Massow. Von der Dorfstraße abgehend endete die Zufahrt direkt vor dem Gutshaus, das man aber nicht als Schloss bezeichnen kann. Daneben zu beiden Seiten die großen Stallgebäude für Pferde, Kühe und Schweine. Die Geräteschuppen, der große Platz davor für Kasten- und Ernte wagen, je nach Jahreszeit umgebaut In der Nähe Schmiede und Stellmacherei, der Stall für die Kutschpferde, die Remise für Kutschwagen und Schlitten. Zur anderen Seite der Speicher für die tägliche Ausgabe von Schrot und Korn an die Schweizer, an die Pferdepfleger und den “Schweinemajor“. Letzterer hatte unter anderem die Aufgabe, in der sogenannten Dämpfküche die Kartoffeln für die Schweine in großen Kesseln zu kochen. Große Scheunen, in denen die Getreideernte des Sommers in Garben gebunden und fachgerecht gepackt lagerte, rahmten den Gutshof ein. Im Winter wurde dann die Lokomobile mit Steinkohle angeheizt, durch einen Treibriemen mit dem Dreschkasten verbunden angetrieben und Garbe für Garbe ausgedroschen. Neben der größten Scheune stand der Kornspeicher, drei Etagen hoch. Kräftige Männer trugen die zentnerschweren Säcke auf die jeweilige Etage und schütteten das Korn auf die Böden. Die leeren Säcke wurden am Dreschkasten gefüllt. Das war die Winterarbeit.
Zum Deputat der Landarbeiter: Die Familie erhielt freie Wohnung, hatte eine Kuh und Nachzucht. Letztere war drei Jahre weidefrei. Monatlich gab es Roggen und Gerste in Form von Mehl und Schrot von der Mühle. Brot wurde selbst gebacken im etwas abseits gelegenen Dorfbackofen. Das Schrot war für Schweine, Hühner und Gänse bestimmt, die jede Familie hielt. Für Herd und Ofen gab es genügend Holz zum heizen und auch Brikett als Deputat. Jeder Familie stand ein Schuppen zur Verfügung. Neben dem Deputat gab es nur einen geringen Stundenlohn, zum Beispiel 1928/ 29 neun Pfennig. In den meisten Wohnungen gab es noch kein fließendes Wasser. Toilette mit Herzchen hinter dem Stall. Eine Wasserzapfstelle an einigen Stellen auf einer Straßenseite. Im Winter, wegen Einfriergefahr abgestellt, musste das Wasser von einer Pumpe inmitten des Dorfes geholt werden. Dafür stand in jeder Küche eine Tonne Wasser für das Vieh, in großen Eimern zum Kochen und Waschen. Am Vortag des Waschtages wurden alle Wannen und Kessel mit Wasser gefüllt. Die Wäsche wurde bei jedem Wetter an der Luft getrocknet. Das gehörte damals neben allen anderen Verrichtungen zu unserem Leben.

 

 

Die Zahl der Besucher:
Insgesamt: 1 110 597
Gestern: 466
Heute: 47
Online: 4
Aus Gründen des Urheberrechts ist die Vervielfältigung von Bildmaterial oder Grafiken aus dieser Webseite nicht gestattet (herunterladen der Inhalte,Fotokopien ,und Weitergabe auch Privat ! Bedarf meiner ausdrücklichen Zustimmung.

Copyright (c) 2008-2019 by Mariusz Baar 84-352 Wicko ul. Lipowa 1
reiseleiter-leba.eu