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Klein Borkow Kr. Lauenburg Pom.

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Dann rufen Sie mich bitte einfach an. Ich spreche  sehr gut  deutsch.Tel: 0048 888 602 194    

Nehmen Sie gern Kontakt zu mir auf auch per Email: mariuswicko@interia.pl

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Machen Sie Urlaub in Polen, oder sind Sie geschäftlich unterwegs? Brauchen Sie Hilfe beim Dolmetschen, oder in Archiven? Ich kann Sie auch von Kolberg ,oder dem Danziger Flughafen abholen, und Ihnen die Region zeigen.

Es ist möglich alle Informationen zu den  Namen aus der Geschichte von Klein Borkow  zu besorgen ,wenn die Angaben noch irgendwo vorhanden sind. Auch die offizielle von dem Standesamt .

  1. Affeldt Helene (KKs42/28),Lieselotte (KKSκ62/35)

  2. Balk Otto (KKSκ10/40),Alfred ,Gustav (KKSκ14/45)

  3. Bandamer Ernst ,Hertha (MRZu)

  4. Bojan v. Elisabeth (HPKB)

  5. Bork Karl, Josef (KKSκ7/98)

  6. Burboth Heinrich (STARs),Karoline,Albert,Anna (MRZu),(KKSa7/42)

  7. Caspar Selma  (SKB25/03)

  8. Czoschke Ida (DSC03394 )

  9. Damaschke (KKSκ11/94),Margarete (KKSd22/00)

  10. Denzel Rosa-Maria (KKSc9/44),(beerdigt im Gutswald)

  11. Dex Ida (SSCHA1325)

  12. Detlaf Paul,Emma,Willi (KKSa28,12)

  13. Faustmann Maria (LUSc13/09)

  14. Fick Frieda (KKSκ67/35),Elisabeth (KKSκ49/37),Minna (KKSκ49/37),Emil ,Minna, Erna (DSC03326)

  15. Freese Emma (LNŻ10)

  16. Fröse Gustav (KKSc10/08)

  17. Grön Luise (KKSa19/41),Henriette (KKSa28/40)

  18. Heim Rudolf ,Albertine ,Auguste (KKSa23/75)

  19. Hellwig Rudi,Gustav(KKSs20/40)

  20. Hetzke Pauline (MRZu)

  21. Herubon Henriette (KKSt48\50)

  22. Hoch Adeline  (DSC03368 )

  23. Jasch Maria ,Paul ,Hermann (LUS c13/06)

  24. Jung Anna ( DSC03389)

  25. Karnuth Wilhelmine (SBC21,14)

  26. Kath Albertine (KKSa23/75)

  27. Katschke Johann ,Karoline,Martin (KKSa42/41)

  28. Klaus Otto,Heinrich (KKSκ 20/91)

  29. Klenowski Aleksandra ,Johann,Josef ( DSC03017 )

  30. Klibbe Henriette,Anton,Luise,Caroline ,Ferdinand (V224)

  31. Kloske Ferdinand,Heinrich ,Henriette (KKSκ14/90)

  32. Korff Fritz (KKS27/36), Minna (DSC03326),Martha B ( DSC02965)

  33. Korzyskowsky Erich (PŻ2)

  34. Krack Emma B (DSC02965)

  35. Kreft Johanne,Heinrich (KKSκ18/97)

  36. Kreutzer Emma,Eduard (KKSa28,12)

  37. Kruger Wilhelmine ,Charlotte (KKSa)

  38. Kuzmierczyk Gustav ,Gertrud,Irmgard (RL46-47/42)

  39. Lemke August ,Emil (KKSκ18/91)

  40. Lietzau Inge ,Martha (KKSs11/38)

  41. Martin Otto,Pauline ,Karl (MRZu)

  42. Mattick Albert,Gustav (KKSκ19/91)

  43. Mahn Elise (KKSκ16/94)

  44. Manz Erna ,Bernhard (KKSc13/08)

  45. Meike Carl ,Bertha (GKk6/97)

  46. Mölke Egon  (KKSκ10/43)

  47. Möske Eduard,Ida,Dora (DSC03333)

  48. Nagorsnick Kurt (KKSκ9/42), Edith (KKSκ37/44),Siegfried ,Friedrich (KKSκ13/45)

  49. Neitzke Hans (MRZ),Arthur,Friedrich,Selma (SKBg25/03),(HPKB)

  50. Niemoth Ferdinand (KKSs9/39),Pauline (KKSs1/42)

  51. Niemuth Johann ,Henriette ,Karl

  52. Nörenberg Adolf ,Erich,Ida (SSCHA1825),Reinhold,Anna ,Kurt  (DSC03389)

  53. Paradies, Pauline (KKSκ16/94)

  54. Perschall Anna (LUSB35/31)

  55. Pinnow Walter,Ida ,Lotte  (DSC03394)

  56. Pritzke Anna (MRZu),(KKSa7/42)

  57. Rang Otto ,Marta B ( DSC02965)

  58. Ruhnow Eduard ,Eva,Martha (SZA15/82)

  59. Sadlowske Olga,Adam (KKSd31/27),(MRZB),Adam ,Adeline ,Gertrud (DSC03368 )

  60. Schulz Johann ,Henriette ,Caroline (KKSt48\50), Brunhild ,Erika (KKSs3/40)

  61. Schwichtenberg Fritz (KKSd11/01)

  62. Sielaff Erich (KKSκ28/36) ,Pauline (KKSs1/42) ,Willi (KKSκ8/32),Grete (KKSκ15/29) Berta,Carl (KKSκ22/92)

  63. Sieth Johann,Luise ,Alvine (KKSa19/41)

  64. Slottke Julia ,Hermann(KKSd2/99)

  65. Stägert Franz (KKSκ11/95),Ferdinand, Emilie ,/Franz ,Ida,Berta (LUSB19/06)

  66. Steil Käthe (KKsκ44/44)

  67. Stiebjahn Paul (KKSκ34) ,Therese ,Mathilde (KKSκ2/96)

  68. Taschke  Emil (KKSκ14/91)

  69. Tessmann Bertha ,Ludwig (KKSκ17/94)

  70. Tillack Heinz  (KKSκ29/35)(MRZ) ,Walter (KKSκ29/34) 

  71. Timreck (LVB),Ferdinand (NB3/61)

  72. Viehstädt Georg,Christian (KKSs6/38),(KKSs5/36),(KKSκ15/30),(MRZu),Rosemarie (KKSκ43/34) ,Hans - Georg (KKSκ27/35),Rosa,Maria (KKSc9/44)

  73. Wilken Martha (MRZu)

    Georg Viehstadt klein Borkow kreis Lauenburg pommern
  74. Wischnowski Rudolf (KKSκ5/94)
  75. Weiss Hulda (KKSs4/40),Marie (MRZk)

  76. Wohlt Otto (KKSκ22/41),Karl ,Martha B ( DSC02977),Bruno ,Emma B (DSC02980)

  77. Zieth,Wilhelm,Wilhelmine (SBC21,14)

Fotos ,Geschichte und Erinnerungen:

klein borkow gutshaus klein borkow gutshaus                        Das Gutshaus in Klein Borkow.       

 Gesichtsurne Klein Borkow

 Die Gesichtsurne.

Klein Borkow

 Christian Viehstädt Ruhestätte in Kl.Borkow Wald.

Aus der Geschichte des Dorfes  Klein Borkow bis 1911.

Klein Borkow ein Gutsbezirk von 351 Hektar mit 100 Einwohnern im Amtsbezirke Roschütz. Die älteste Geschichte von Kl.Borkow läuft mit der von Gr.Borkow parallel ( s. daselbst.) Die Ablösung muss  wie erwähnt, aber schon frühzeitig erfolgt sein. Ein Teil von Kl.Borkow, nämlich 6 Bauernhöfe gehörten einige Zeit zum Roschützer Komplexe. Wenn nun Borkow längere Zeit mit zu den 11 Jatzkower Gütern gerechnet wird, so muss man bei der erwiesenen gleichzeitigen Zugehörigkeit Borkows zu den Roschützer Gütern wohl an Kl. Borkow denken ( Lehnsbriefe von 1575 - 1601); dann um die Mitte des 18. Jahrhunderts Sigismund Ehrenreich Graf von Roedern, Hofmarschall in Berlin, auf Stresow, Kl.Borkow, und Comsow, sowie einen Bauernhof in Groß Borkow. Von ihm kauften am 8. April 1769 die Vettern Nikolaus Heinrich auf Gans, und Hauptmann Philipp Georg von Weiher für 19 000 Taler, seit 1776 blieb Philipp Georg von Weiher Alleinbesitzer von Klein Borkow, derselbe, welcher das Gut Goddentow im Jahre 1769 von den Wussows erstand, hingegen Ober Comsow und den Gr.Borkower Bauernhof wieder an Bogislaw Theodor von Weiher veräußerte. Seit 1776 wiederum Alleinbesitzer Philipp Georg von Weiher. Er erwarb die Bergensiner Mühle und den Abbau Schmidlitz vom Grafen Krockow und verwendete sie zu Meliorationen. Er starb erblindet 1792 zu Goddentow. Sein Testament setzte, da alle seine Brüder verstorben waren, die beiden Söhne seines ältesten Bruders Bogislaw Theodor  nämlich Franz,Ferdinand von Weiher ,und den Geheimen Ober Finanzrat Johann, Heinrich von Weiher zu Berlin ,und den Sohn seines jüngsten Bruders, des Kammerherrn Nikolaus Christoph von Weiher auf Buckowin,Franz, Adolf Weiher (später Landrat des Kreises Neustadt auf Smazin) zu Erben ein. Diese verkauften Goddentow 1703 an den Grafen Lehndarf. 1794 überließ Franz Adolf Weiher sein Miteigentumsrecht an Kl. Borkow ,und Stresow seinen Vettern, und Miterben. Nachdem der eine derselben, Franz Ferdinand am 24. August 1797 verstorben, blieb der Geheime Ober Finanzrat Johann Heinrich von Weiher Alleinbesitzer von Kl. Borkow,und Stresow, verkaufte dieselben aber schon 1799 am 3. August an Friedrich Wilhelm Boguslaw von Bonin für 24 000 Taler. Besitzer von Kl. Borkow war seit ebendiesem Jahre 1799 Paul Albrecht von Wittke; aber schon am 25. September 1801 erstand es der Lendwirtschaftsdeputierte Karl Wilhelm von Koß auf Zelasen für 7 050 Taler. Nachfolger wurde Karl Timreck, der schon vor 1804 Pächter des Gutes gewesen war, 1819 Friedrich Timreck, 1836 dessen Bruder Ferdinand Timreck. Nach dessen Tode seine Witwe, eine geborene Neitzke, 1873 Julius Neitzke; seit dem 17. September 1896 dessen Neffe Arthur Neitzke.  Der Preis des Gutes hat sich von 7 050 Talern im Jahre 1801 auf 60 000 Taler im Jahre 1873 gesteigert.  Das Wohnhaus von Klein Borkow ist im Jahre 1773 erbaut; doch berichtet die Familien Chronik, daß in diesem Hause während 98 Jahren keine Kinder geboren seien. Erst 1902 wurde dieser Zauber gebrochen durch die Geburt des Hans Joachim Neitzke.

Leben im Dorf

Aufgeschrieben von: Heinz Tillack (Jahrgang l92l.)
Das Gut Klein Borkow, Kreis Lauenbürg in Pommern, war weit über 1000 Morgen groß und gehörte Georg Viehstädt. Erhatte drei Kinder, Christian, Rosemarie und Hans-Georg, der mit mir 1935 in der Kirche zu Schwartöw von Pastor Klopsch konfirmiert wurde. Zu Herrn und Frau Viehstädt haben die Dorfbewohner “Gnädiger Herr“ und “Gnädige Frau“ gesagt. Wir Jungen grüßten ehrfurchtsvoll durch Abnehmen der Mütze mit einem Diener und die Mädchen mit einem artigen Knicks. Der Gutshaus- halt beschäftigte eine Köchin - Mamsell genannt - sowie ein erstes,und zweites Stubenmädchen. Weiter gehörte auch der Gutsinspektor dazu, dem die Arbeitseinteilung der Beschäftigten oblag. Ein Kutscher, der auch als Chauffeur für die Herrschaften fungierte, war für die Pflege der zwei Rasse-Kutschpferde zuständig, mit denen er die Herrschaften im Kutschwagen-Landauer zu den Nachbargütern fuhr. Die Gutsbesitzer trafen sich in Abständen zum geselligen Beisammen sein. Im Dorf wurde gemunkelt, dass sie einer Freimaurerloge angehörten; Mysteriös war dann auch der plötzliche Tod des ältesten Sohnes Christian, der sich am Hochzeitstag seiner Schwester mit dem Jagdgewehr erschoss.
Im Dezember fanden die jährlichen Treibjagden statt. Als ältere Jungen nahmen wir als Treiber .daran teil und erhielten dafür 50 Pfennig und in warmes Mittagessen. Auf dm Gut wurden hauptsächlich Getreide und. Kartoffeln angebaut. Die Felderbearbeitung wurde von den Dorf Bewohnern geleistet, die mietfrei in den Häusern wohnten. Jede Familie konnte hinter der Wohnung über ca. 1/4 Morgen Land für die eigene Viehhaltung verfügen. Nach dem Landarbeitertarif erhielten die Familien ein sogenanntes Deputat zum Lohn, das aus mehreren Zentnern Getreide und Brennholz bestand. Auf dem Gut befanden sich etwa 24 Pferde, die von sechs Gespannführern betreut wurden (ein Gespannführer gleich vier Pferde) Für ese Tätigkeit gab es zusätzlich neun Reichsmark im Monat. Im Viehbestand befanden sich zirka 50 Milchkühe, zwei Bullen und etwa 50 Stück Jungvieh. Die Milchkühe blieben von Mai bis September draußen auf den Weidekoppeln, wurden dort auch morgens ünd abends gemolken. Im Winter wurden die Kühe mit Wruken gefüttert, die in großen abgedeckten Mieten draußen lagerten und in den Kuhstall gebracht worden. Diese Frucht ist in Nie der- sachsen unbekannt. Die Vollmilch wurde täglich auf gummibereiften Wagen zur zehn Kilometer entfernten Molkerei nach Chöttschow gebracht. Später hieß dieser Ort Gotendorf. Ein sogenannter “Schweinemajor“ war der Chef über den Schweinebestand des. Gutes. Die Zuchtsauen blieben sommers wie winters in einer großen, eingezäunten Koppel mitten ‘im nahen Wald. Dort brachten auch die Muttertiere im überdachten Holzstall die Ferkel zur Welt. Es ist vorgekommen, dass sich eine Zuchtsau mit einem Wildschweineber einließ. Das Ergebnis war dann bei der Geburt gut sichtbar. Für uns Kinder war es immer ein Erlebnis, wennwir mit dem Schweinemajor zum füttern in den Wald mitfahren durften.
Die jährliche Kartoffelernte bot den Arbeitern im Herbst eine gute zusätzliche Verdienstmöglichkeit, weil die Kartoffeln von Hand im Akkord gerodet wurden. Der Hof meister gab Blechmarken aus, für zwei volle Drahtkörbe eine Marke gleich neun Pfennig. Tüchtige Roder brachten es täglich auf 100 Marken gleich neun Reichsmark. Zum Einkaufen mussten wir zwei Kilometer nach Schwartow zur Gaststätte Walter Krüger. Er betrieb einen Lebensmittelladen und verkaufte auch viele Gebrauchsgegenstände. Zu Anfang der dreißiger Jahre konnte man auch einige Zeit im Gutshaus bei Frau von Tesmar in Groß Borkow Kolonialwaren kaufen. Ein Bäcker aus Zackenzin kam wöchentlich mit dem Pferdewagen und bot Backwaren an. Für ein Hühnerei‘ gab. es zwei Amerikaner. An der Dorf Strasse zum Gut befand sich die Wasserpumpe. Von dort holten die Einwohner in Zinkeimern das Wasser. An einer Schultertrage mit seitlichen Ketten wurden die vollen Eimer eingehängt. An strengen Frosttagen im Winter wurde die Pumpe mit Ströhseilen umwickelt. War sie trotzdem eingefroren, musste sie mit Strohfeuer aufgetaut werden. Hochzeiten wurden im Ort und. in Pommern allgemein immer ‘groß und mit Musik ‘gefeiert. Donnerstag war. der Polterabend, Freitag der ‘Hochzeitstag mit kirchlicher. Trauung und am Sonntag danach fand die sogenannte Nachhochzeit statt, bei der die übriggebliebenen Speisen verzehrt wurden.
Ungeschriebenes Gesetz war, dass der Bräutigam die Getränke, die Tabakwaren und die Musik zahlte. Für das gesamte Essen, Kuchen und Torten war die Braut zuständig. Zur Brautaussteuer gehörte auch ein dickes Gänse-Federbett mit rotem Inlett.
Nach Weihnachten begann immer das Federnstreifen von Haus zu Haus. Das war ein, Spaß für die jungen Leute. Pommersche Gänse waren überall bekannt. Wir Kinder hüteten die Gänse auf den Wiesen und später im Herbst auf den abgeernten Getreidefeldern. Im Oktober musste jede zehnte Gans der eigenen Herde an das Gut abgeben werden. Jede Familie trieb ihre Herde in eine kleine Um zäunung. Dort suchte dann Frau Viehstädt unter ca. 30 Gänsen die drei besten mit einer langen Holzschlingenstange für sich aus. Die ausgesuchten Tiere wurden auf dem Gut noch weiter besonders gefüttert und an den Sonnabenden vor Weihnachten auf dem Wochenmarkt in Lauenburg verkauft. Eine gute Gans wog zwischen zehn und 14 Pfund. Ein Pfund kostete damals vor dem 2. Weltkrieg eine Reichsmark. Eine Delikatesse waren die geräucherten Gänsebrüste, auch Spickgans genannt. Meine 1927 nach Amerika ausgewanderte inzwischen 95-jährige Schwester erhielt seit 1927 bis Kriegsausbruch 1938 als Heimaterinnerung jährlich zu Weihnachten zwei geräucherte Gänsebrüste. Sie wurden in einer kleinen Holzkiste mit oben aufilegendem Tannenzweig verpackt und Anfang Dezember abgeschickt. Der Schiffstransport dauerte damals 14 Tage.
Zur Schule mussten wir zu dem drei Kilometer entfernten Ort Stresow gehen. An kalten Wintertagen hat Mutter die Lederschuhe innen mit heißen Holzkohlen geschüttelt, damit die Füße warm blieben. Die Lehrer Larsch und Brümmel waren für uns Respektpersonen. Vor Unterrichtsbeginn wurde unter Harmoniumbegleitung von Lehrersohn Wolfgang zuerst ein Lied gesungen. Verstorbene Dorfbewohner wurden bis zur Beerdigung im eigenen Haus aufgebahrt und dann auf dem zirka500 Meter entfernten Friedhof von Borkow beigesetzt. Dort befand sich auch die Familien- Gruft des letzten Gutsherrn von Groß Borkow. Ich war sehr schockiert, als ich den Bericht des polnischen Autors Jarosław “Nichts für schwache Nerven“ mit den Fotos der verwüsteten Begräbnisstätte. der Familie von Tesmar, las. Bei meinem letzten Fronturlaub im Februar 1945 besuchte ich noch das Grab meines 1935 verstorbenen Vaters auf dem Friedhof und verweilte auch voller Ehrfurcht einige Zeit vor der großen, verschlossenen, ovalen Eingangstür der Familiengruft der von Tesmars. Sie war der Mittelpunkt des Friedhofes Es wäre eine Unverfrorenheit, wenn der polnische Autor den Eindruck vermitteln möchte, dass die Polen die Verwüstungen bei ihrer Inbesitznahme von Groß Borkow so vorgefunden hätten, um so die eigentlichen Verursacher zu lasten.

 

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