Kisewo.

Nazwiska wystepujące dawniej w Kisewie:

 

  1. Arndt Ernestine (SBRa60/05)

  2. Baar Jürgen (KP)

  3. Biegus Richard (KP) (MW(A)

  4. Bock Gerhard (KP) (MW)

  5. Bonin Walter , Grete (KP) ( MW)

  6. Buhrke  Johann x2 ,Louise,Martin, Constantia,Ernst  (KP) Ida (SBRa28/05)

  7. Busch Else (KP)

  8. Culmsee  Franz (KP) (MW)

  9. Dehn Wilhelm, Johanna ,Richard (KP)

  10. Dettbarn Caroline (KP)

  11.  Drafz Otto (STaRs)

  12. Dupcke Eva ,Hans (KP)

  13. Ernst Gühnter (A)Faust Constatia , Daniel (KP)

  14. Fick Herbert, Herbert (KP)

  15. Fischbach Paul (KP)

  16. Fox Margarethe (KJt55/45)

  17. Genz Paul ,Karl (KP) (MW) Margarethe (A)

  18. Giese Hermann (KP)(P) (MW?)

  19. Gniewoß Ursula ,Gunhild (KP)

  20. Grommisch Elfriede , Wilhelm (KP101) (MW) (A)

  21. Grubbe Heinz (KP) (MW)

  22. Hamel Joachim (KP)

  23. Hauschulz Hermann (GLH)

  24. Heier Antonetta (KP)

  25. Himmer Wilhelmine (KP)

  26. Horn (KP)

  27. Jahn Paul , Heinz (KP) (MW)(A)

  28. Jannusch Emil (KP)

  29. Janz Anna ,Ewa (KJt51/45)

  30. Kamin Martin(KP)

  31. Katschke Willi (MW9

  32. Kossel Johanna (KP)

  33. Kropp Meta,August  (KP)(MW) (A)

  34. Kutz Martin (KP)

  35. Kusserow Berthold (GLH) (KP) Wilhelm,Caroline  (KP) Ernst (P)(KP)

  36. Langosch Karoline ,Hubert (KP),Dora (A)

  37. Lietzow Karl,Christel (KP)

  38. März Erwin, Eduard  (KP) (MW) (A)

  39. Mielke Gottfried,Caroline (KP)

  40. Marsel Jürgen (KP)

  41. Müller Wilhelmine (KP)

  42. Meyer Hermann ,Martha ,Helmuth (KP) (MW)Paul (A)

  43. Nisolk Christel(KP)

  44. v.Osteroth (KP)

  45. Pahnke Heinrich ,Ernestine ,Marie (SBRa60/05)

  46. Palinsky Emil (KP)

  47. Partickel Willy ,Oskar (KP)(MW)

  48. Pehlke Wilhelm (KP)

  49. Peuquitt Hans -Joachim,Siegfried ,Maria (KJt55/45)

  50. Pommeranz Wilhelm ,Paul ,Jürgen, Michael (KP)(MW)

  51. Raddatz Friedrich (STARs)

  52. Redmer Jakob (KP)

  53. Rienecker Wilhelm (KP)(MW)

  54. Schankin Emilie , Karl (KP 102)

  55. Sengstock Johanna geb.Ziemann ,Waltraut ,Guenther,Hannelore(LKC145-148)

  56. Schewe Peter (KP)

  57. Schmöckel Hermann, Pauline (KP)

  58. Schröder Ernst Karl ,Willy (KP)(MW)Anna (A)

  59. Schultz Eva (KP) (MW)

  60. Sielaff August ,Ida,Klara (SBRa28/05)

  61. Silvester Gustav ,Ferdinand (KP)

  62. Soyke Fritz ,August  (KP) (MW)

  63. Technov Pauline, Wilhelm,Julius ,Joahann,Antonetta  (KP)

  64. Thymian Anton (KP)

  65. Timm Helmut , Leo, Gertrud , Emma (KP) (MW)

  66. Trippler Paul (KP) (MW)

  67. Völkner Friedrich,Wilhelmine,Auguste (KP)

  68. Waga Martin (KP)

  69. Weichbrodt Albert(GLH) Willy (KP) (MW)Marta (A)

  70. Wegner Erich (A)

  71. Wischniewski Max (GlH)

  72. Zilske Adolf             (GLH) 

  73. Zimann Johann  , Fireda (KP)    (MW) 

 

Stare zdjecia i historia.

üSSOW, ein Gutsbezirk von 613 Hektar mit 112 Einwohnern im Amts= bezirke Tauenzin.  Die ältere Schreibweise ist Kissow, auch wohl Kyssow, was der ursprüng= lichen siavischen Benennug Kiszowo auch näher kommt. Aud der deutschen Ordenszeit haben wir einzelne Nachrichten über den Ort. Es war zu altem pommerschen Rechte ausgetan und zahlte in Naturalien sowie den Podwod. Nach Angabe im Komthureibuche zinsete es von drei Hoken. Nach der einen Aufzeichnung hatte es einen Dienst, nach einer anderen mit Chinow und Strellentin zusammen einen Knecht zu stellen (vergl. Danziger Komthureibuch Seite 126, 255. 258 und Bischofsdezem vom Jahre 1402). Am 20. Sep= tember 1401 treten die Gebrüder Niklas und Hans als Bürgen in einer Be= richtung auf (Kopenhagener Wachstafeln Nr. 177). Von jetzt ab aber fehlen die Nachrichten bis in die neueste Zeit, was vermutlich seiner langjährigen Vereinigung mit Strellentin zu danken ist, zu welchem es schon zur deutschen Ordenszeit in Beziehung gestanden hat. Im Jahre 1766 befand es sich noch immer mit Strellentin, Aalbeck und einem Anteile von Damerkow in Händen des Joh. Albert von Woedtke, polnischem Generalmajor bei der Krongarde in Warschau. 1784 war Heinrich Eggard von Woedtke Besitzer, der Oberhauptmann von Lauenburg und Direktor des Landvogteigerichtes daselbst. 1804 Besitzer Hans Ernst von Chmielenski, der Küssow=Strellentin für 46 000 Taler er= standen. Im Jahre 1830 kaufte es Gotthilf Osterroht von den Gebrüdern von Below aus dem Hause Gatz, die längere Zeit in Amerika gelebt hatten.  Bisher bestand Küssow neben den Vorwerken noch aus verschiedenen Einzelgrundstücken, einer Korn= und Schneidemühle,neun Kossäten,einem Kruge, einer Schmiede, einem Schulmeister, im ganzen aus 22 Feuerstellen.Alle diese bäuerlichen Grundstücke wurden bis zum Jahre 1875 durch den Ritterguts= besitzer von Osterroht zusammengekauft,worauf sie durch Königliche Kabinetts= ordre vom 31. Mai 1879 zu einem Gutsbezirke zusammengelegt wurden. - - Noch heute ist Küssow nebst Strellentin im Besitze der Familie von Osterroht.  Die im ersten Weltkreige gafallenen Soldaten:  1.Hauschulz Hermann Theodor  2. Kusserow Berthold.  3.Weichbrodt Albert  4.Wischniewski Max  5.Zilske Adolf

                       Głaz narzutowy w Kisewie.Foto Piotr Bierzyński.

üSSOW, ein Gutsbezirk von 613 Hektar mit 112 Einwohnern im Amts= bezirke Tauenzin.  Die ältere Schreibweise ist Kissow, auch wohl Kyssow, was der ursprüng= lichen siavischen Benennug Kiszowo auch näher kommt. Aud der deutschen Ordenszeit haben wir einzelne Nachrichten über den Ort. Es war zu altem pommerschen Rechte ausgetan und zahlte in Naturalien sowie den Podwod. Nach Angabe im Komthureibuche zinsete es von drei Hoken. Nach der einen Aufzeichnung hatte es einen Dienst, nach einer anderen mit Chinow und Strellentin zusammen einen Knecht zu stellen (vergl. Danziger Komthureibuch Seite 126, 255. 258 und Bischofsdezem vom Jahre 1402). Am 20. Sep= tember 1401 treten die Gebrüder Niklas und Hans als Bürgen in einer Be= richtung auf (Kopenhagener Wachstafeln Nr. 177). Von jetzt ab aber fehlen die Nachrichten bis in die neueste Zeit, was vermutlich seiner langjährigen Vereinigung mit Strellentin zu danken ist, zu welchem es schon zur deutschen Ordenszeit in Beziehung gestanden hat. Im Jahre 1766 befand es sich noch immer mit Strellentin, Aalbeck und einem Anteile von Damerkow in Händen des Joh. Albert von Woedtke, polnischem Generalmajor bei der Krongarde in Warschau. 1784 war Heinrich Eggard von Woedtke Besitzer, der Oberhauptmann von Lauenburg und Direktor des Landvogteigerichtes daselbst. 1804 Besitzer Hans Ernst von Chmielenski, der Küssow=Strellentin für 46 000 Taler er= standen. Im Jahre 1830 kaufte es Gotthilf Osterroht von den Gebrüdern von Below aus dem Hause Gatz, die längere Zeit in Amerika gelebt hatten.  Bisher bestand Küssow neben den Vorwerken noch aus verschiedenen Einzelgrundstücken, einer Korn= und Schneidemühle,neun Kossäten,einem Kruge, einer Schmiede, einem Schulmeister, im ganzen aus 22 Feuerstellen.Alle diese bäuerlichen Grundstücke wurden bis zum Jahre 1875 durch den Ritterguts= besitzer von Osterroht zusammengekauft,worauf sie durch Königliche Kabinetts= ordre vom 31. Mai 1879 zu einem Gutsbezirke zusammengelegt wurden. - - Noch heute ist Küssow nebst Strellentin im Besitze der Familie von Osterroht.  Die im ersten Weltkreige gafallenen Soldaten:  1.Hauschulz Hermann Theodor  2. Kusserow Berthold.  3.Weichbrodt Albert  4.Wischniewski Max  5.Zilske Adolf

Młyn wodny napędzający  tartak.

KüSSOW, ein Gutsbezirk von 613 Hektar mit 112 Einwohnern im Amts= bezirke Tauenzin.  Die ältere Schreibweise ist Kissow, auch wohl Kyssow, was der ursprüng= lichen siavischen Benennug Kiszowo auch näher kommt. Aud der deutschen Ordenszeit haben wir einzelne Nachrichten über den Ort. Es war zu altem pommerschen Rechte ausgetan und zahlte in Naturalien sowie den Podwod. Nach Angabe im Komthureibuche zinsete es von drei Hoken. Nach der einen Aufzeichnung hatte es einen Dienst, nach einer anderen mit Chinow und Strellentin zusammen einen Knecht zu stellen (vergl. Danziger Komthureibuch Seite 126, 255. 258 und Bischofsdezem vom Jahre 1402). Am 20. Sep= tember 1401 treten die Gebrüder Niklas und Hans als Bürgen in einer Be= richtung auf (Kopenhagener Wachstafeln Nr. 177). Von jetzt ab aber fehlen die Nachrichten bis in die neueste Zeit, was vermutlich seiner langjährigen Vereinigung mit Strellentin zu danken ist, zu welchem es schon zur deutschen Ordenszeit in Beziehung gestanden hat. Im Jahre 1766 befand es sich noch immer mit Strellentin, Aalbeck und einem Anteile von Damerkow in Händen des Joh. Albert von Woedtke, polnischem Generalmajor bei der Krongarde in Warschau. 1784 war Heinrich Eggard von Woedtke Besitzer, der Oberhauptmann von Lauenburg und Direktor des Landvogteigerichtes daselbst. 1804 Besitzer Hans Ernst von Chmielenski, der Küssow=Strellentin für 46 000 Taler er= standen. Im Jahre 1830 kaufte es Gotthilf Osterroht von den Gebrüdern von Below aus dem Hause Gatz, die längere Zeit in Amerika gelebt hatten.  Bisher bestand Küssow neben den Vorwerken noch aus verschiedenen Einzelgrundstücken, einer Korn= und Schneidemühle,neun Kossäten,einem Kruge, einer Schmiede, einem Schulmeister, im ganzen aus 22 Feuerstellen.Alle diese bäuerlichen Grundstücke wurden bis zum Jahre 1875 durch den Ritterguts= besitzer von Osterroht zusammengekauft,worauf sie durch Königliche Kabinetts= ordre vom 31. Mai 1879 zu einem Gutsbezirke zusammengelegt wurden. - - Noch heute ist Küssow nebst Strellentin im Besitze der Familie von Osterroht.  Die im ersten Weltkreige gafallenen Soldaten:  1.Hauschulz Hermann Theodor  2. Kusserow Berthold.  3.Weichbrodt Albert  4.Wischniewski Max  5.Zilske Adolf  Elektrownia wodna na Kisewskiej strudze.

KüSSOW, ein Gutsbezirk von 613 Hektar mit 112 Einwohnern im Amts= bezirke Tauenzin.  Die ältere Schreibweise ist Kissow, auch wohl Kyssow, was der ursprüng= lichen siavischen Benennug Kiszowo auch näher kommt. Aud der deutschen Ordenszeit haben wir einzelne Nachrichten über den Ort. Es war zu altem pommerschen Rechte ausgetan und zahlte in Naturalien sowie den Podwod. Nach Angabe im Komthureibuche zinsete es von drei Hoken. Nach der einen Aufzeichnung hatte es einen Dienst, nach einer anderen mit Chinow und Strellentin zusammen einen Knecht zu stellen (vergl. Danziger Komthureibuch Seite 126, 255. 258 und Bischofsdezem vom Jahre 1402). Am 20. Sep= tember 1401 treten die Gebrüder Niklas und Hans als Bürgen in einer Be= richtung auf (Kopenhagener Wachstafeln Nr. 177). Von jetzt ab aber fehlen die Nachrichten bis in die neueste Zeit, was vermutlich seiner langjährigen Vereinigung mit Strellentin zu danken ist, zu welchem es schon zur deutschen Ordenszeit in Beziehung gestanden hat. Im Jahre 1766 befand es sich noch immer mit Strellentin, Aalbeck und einem Anteile von Damerkow in Händen des Joh. Albert von Woedtke, polnischem Generalmajor bei der Krongarde in Warschau. 1784 war Heinrich Eggard von Woedtke Besitzer, der Oberhauptmann von Lauenburg und Direktor des Landvogteigerichtes daselbst. 1804 Besitzer Hans Ernst von Chmielenski, der Küssow=Strellentin für 46 000 Taler er= standen. Im Jahre 1830 kaufte es Gotthilf Osterroht von den Gebrüdern von Below aus dem Hause Gatz, die längere Zeit in Amerika gelebt hatten.  Bisher bestand Küssow neben den Vorwerken noch aus verschiedenen Einzelgrundstücken, einer Korn= und Schneidemühle,neun Kossäten,einem Kruge, einer Schmiede, einem Schulmeister, im ganzen aus 22 Feuerstellen.Alle diese bäuerlichen Grundstücke wurden bis zum Jahre 1875 durch den Ritterguts= besitzer von Osterroht zusammengekauft,worauf sie durch Königliche Kabinetts= ordre vom 31. Mai 1879 zu einem Gutsbezirke zusammengelegt wurden. - - Noch heute ist Küssow nebst Strellentin im Besitze der Familie von Osterroht.  Die im ersten Weltkreige gafallenen Soldaten:  1.Hauschulz Hermann Theodor  2. Kusserow Berthold.  3.Weichbrodt Albert  4.Wischniewski Max  5.Zilske Adolf

  Karczma Karl Janz  w dawnym Kisewie.Dzisiaj sklep.       KüSSOW, ein Gutsbezirk von 613 Hektar mit 112 Einwohnern im Amts= bezirke Tauenzin.  Die ältere Schreibweise ist Kissow, auch wohl Kyssow, was der ursprüng= lichen siavischen Benennug Kiszowo auch näher kommt. Aud der deutschen Ordenszeit haben wir einzelne Nachrichten über den Ort. Es war zu altem pommerschen Rechte ausgetan und zahlte in Naturalien sowie den Podwod. Nach Angabe im Komthureibuche zinsete es von drei Hoken. Nach der einen Aufzeichnung hatte es einen Dienst, nach einer anderen mit Chinow und Strellentin zusammen einen Knecht zu stellen (vergl. Danziger Komthureibuch Seite 126, 255. 258 und Bischofsdezem vom Jahre 1402). Am 20. Sep= tember 1401 treten die Gebrüder Niklas und Hans als Bürgen in einer Be= richtung auf (Kopenhagener Wachstafeln Nr. 177). Von jetzt ab aber fehlen die Nachrichten bis in die neueste Zeit, was vermutlich seiner langjährigen Vereinigung mit Strellentin zu danken ist, zu welchem es schon zur deutschen Ordenszeit in Beziehung gestanden hat. Im Jahre 1766 befand es sich noch immer mit Strellentin, Aalbeck und einem Anteile von Damerkow in Händen des Joh. Albert von Woedtke, polnischem Generalmajor bei der Krongarde in Warschau. 1784 war Heinrich Eggard von Woedtke Besitzer, der Oberhauptmann von Lauenburg und Direktor des Landvogteigerichtes daselbst. 1804 Besitzer Hans Ernst von Chmielenski, der Küssow=Strellentin für 46 000 Taler er= standen. Im Jahre 1830 kaufte es Gotthilf Osterroht von den Gebrüdern von Below aus dem Hause Gatz, die längere Zeit in Amerika gelebt hatten.  Bisher bestand Küssow neben den Vorwerken noch aus verschiedenen Einzelgrundstücken, einer Korn= und Schneidemühle,neun Kossäten,einem Kruge, einer Schmiede, einem Schulmeister, im ganzen aus 22 Feuerstellen.Alle diese bäuerlichen Grundstücke wurden bis zum Jahre 1875 durch den Ritterguts= besitzer von Osterroht zusammengekauft,worauf sie durch Königliche Kabinetts= ordre vom 31. Mai 1879 zu einem Gutsbezirke zusammengelegt wurden. - - Noch heute ist Küssow nebst Strellentin im Besitze der Familie von Osterroht.  Die im ersten Weltkreige gafallenen Soldaten:  1.Hauschulz Hermann Theodor  2. Kusserow Berthold.  3.Weichbrodt Albert  4.Wischniewski Max  5.Zilske Adolf

                       Szkoła w Kisewie.

KüSSOW, ein Gutsbezirk von 613 Hektar mit 112 Einwohnern im Amts= bezirke Tauenzin.  Die ältere Schreibweise ist Kissow, auch wohl Kyssow, was der ursprüng= lichen siavischen Benennug Kiszowo auch näher kommt. Aud der deutschen Ordenszeit haben wir einzelne Nachrichten über den Ort. Es war zu altem pommerschen Rechte ausgetan und zahlte in Naturalien sowie den Podwod. Nach Angabe im Komthureibuche zinsete es von drei Hoken. Nach der einen Aufzeichnung hatte es einen Dienst, nach einer anderen mit Chinow und Strellentin zusammen einen Knecht zu stellen (vergl. Danziger Komthureibuch Seite 126, 255. 258 und Bischofsdezem vom Jahre 1402). Am 20. Sep= tember 1401 treten die Gebrüder Niklas und Hans als Bürgen in einer Be= richtung auf (Kopenhagener Wachstafeln Nr. 177). Von jetzt ab aber fehlen die Nachrichten bis in die neueste Zeit, was vermutlich seiner langjährigen Vereinigung mit Strellentin zu danken ist, zu welchem es schon zur deutschen Ordenszeit in Beziehung gestanden hat. Im Jahre 1766 befand es sich noch immer mit Strellentin, Aalbeck und einem Anteile von Damerkow in Händen des Joh. Albert von Woedtke, polnischem Generalmajor bei der Krongarde in Warschau. 1784 war Heinrich Eggard von Woedtke Besitzer, der Oberhauptmann von Lauenburg und Direktor des Landvogteigerichtes daselbst. 1804 Besitzer Hans Ernst von Chmielenski, der Küssow=Strellentin für 46 000 Taler er= standen. Im Jahre 1830 kaufte es Gotthilf Osterroht von den Gebrüdern von Below aus dem Hause Gatz, die längere Zeit in Amerika gelebt hatten.  Bisher bestand Küssow neben den Vorwerken noch aus verschiedenen Einzelgrundstücken, einer Korn= und Schneidemühle,neun Kossäten,einem Kruge, einer Schmiede, einem Schulmeister, im ganzen aus 22 Feuerstellen.Alle diese bäuerlichen Grundstücke wurden bis zum Jahre 1875 durch den Ritterguts= besitzer von Osterroht zusammengekauft,worauf sie durch Königliche Kabinetts= ordre vom 31. Mai 1879 zu einem Gutsbezirke zusammengelegt wurden. - - Noch heute ist Küssow nebst Strellentin im Besitze der Familie von Osterroht.  Die im ersten Weltkreige gafallenen Soldaten:  1.Hauschulz Hermann Theodor  2. Kusserow Berthold.  3.Weichbrodt Albert  4.Wischniewski Max  5.Zilske Adolf

                       Nowe siedlisko.

                   KüSSOW, ein Gutsbezirk von 613 Hektar mit 112 Einwohnern im Amts= bezirke Tauenzin.  Die ältere Schreibweise ist Kissow, auch wohl Kyssow, was der ursprüng= lichen siavischen Benennug Kiszowo auch näher kommt. Aud der deutschen Ordenszeit haben wir einzelne Nachrichten über den Ort. Es war zu altem pommerschen Rechte ausgetan und zahlte in Naturalien sowie den Podwod. Nach Angabe im Komthureibuche zinsete es von drei Hoken. Nach der einen Aufzeichnung hatte es einen Dienst, nach einer anderen mit Chinow und Strellentin zusammen einen Knecht zu stellen (vergl. Danziger Komthureibuch Seite 126, 255. 258 und Bischofsdezem vom Jahre 1402). Am 20. Sep= tember 1401 treten die Gebrüder Niklas und Hans als Bürgen in einer Be= richtung auf (Kopenhagener Wachstafeln Nr. 177). Von jetzt ab aber fehlen die Nachrichten bis in die neueste Zeit, was vermutlich seiner langjährigen Vereinigung mit Strellentin zu danken ist, zu welchem es schon zur deutschen Ordenszeit in Beziehung gestanden hat. Im Jahre 1766 befand es sich noch immer mit Strellentin, Aalbeck und einem Anteile von Damerkow in Händen des Joh. Albert von Woedtke, polnischem Generalmajor bei der Krongarde in Warschau. 1784 war Heinrich Eggard von Woedtke Besitzer, der Oberhauptmann von Lauenburg und Direktor des Landvogteigerichtes daselbst. 1804 Besitzer Hans Ernst von Chmielenski, der Küssow=Strellentin für 46 000 Taler er= standen. Im Jahre 1830 kaufte es Gotthilf Osterroht von den Gebrüdern von Below aus dem Hause Gatz, die längere Zeit in Amerika gelebt hatten.  Bisher bestand Küssow neben den Vorwerken noch aus verschiedenen Einzelgrundstücken, einer Korn= und Schneidemühle,neun Kossäten,einem Kruge, einer Schmiede, einem Schulmeister, im ganzen aus 22 Feuerstellen.Alle diese bäuerlichen Grundstücke wurden bis zum Jahre 1875 durch den Ritterguts= besitzer von Osterroht zusammengekauft,worauf sie durch Königliche Kabinetts= ordre vom 31. Mai 1879 zu einem Gutsbezirke zusammengelegt wurden. - - Noch heute ist Küssow nebst Strellentin im Besitze der Familie von Osterroht.  Die im ersten Weltkreige gafallenen Soldaten:  1.Hauschulz Hermann Theodor  2. Kusserow Berthold.  3.Weichbrodt Albert  4.Wischniewski Max  5.Zilske Adolf

                       Widok Strugi Kisewskiej i stawu młyńskiego

 

 

Historia Kisewa według Prof .Dr. Schultza do 1912 r.

KÜSSOW, ein Gutsbezirk von 613 Hektar mit 112 Einwohnern im Amts bezirke Tauenzin.
Die ältere Schreibweise ist Kissow, auch wohl Kyssow, was der ursprünglichen siavischen Benennug Kiszowo auch näher kommt. Aud der deutschen Ordenszeit haben wir einzelne Nachrichten über den Ort. Es war zu altem pommerschen Rechte ausgetan und zahlte in Naturalien sowie den Podwod. Nach Angabe im Komthureibuche zinsete es von drei Hoken. Nach der einen Aufzeichnung hatte es einen Dienst, nach einer anderen mit Chinow und Strellentin zusammen einen Knecht zu stellen (vergl. Danziger Komthureibuch Seite 126, 255. 258 und Bischofsdezem vom Jahre 1402). Am 20. Sep= tember 1401 treten die Gebrüder Niklas und Hans als Bürgen in einer Be richtung auf (Kopenhagener Wachstafeln Nr. 177). Von jetzt ab aber fehlen die Nachrichten bis in die neueste Zeit, was vermutlich seiner langjährigen Vereinigung mit Strellentin zu danken ist, zu welchem es schon zur deutschen Ordenszeit in Beziehung gestanden hat. Im Jahre 1766 befand es sich noch immer mit Strellentin, Aalbeck und einem Anteile von Damerkow in Händen des Joh. Albert von Woedtke, polnischem Generalmajor bei der Krongarde in Warschau. 1784 war Heinrich Eggard von Woedtke Besitzer, der Oberhauptmann von Lauenburg und Direktor des Landvogteigerichtes daselbst. 1804 Besitzer Hans Ernst von Chmielenski, der Küssow Strellentin für 46 000 Taler erstanden. Im Jahre 1830 kaufte es Gotthilf Osterroht von den Gebrüdern von Below aus dem Hause Gatz, die längere Zeit in Amerika gelebt hatten. Bisher bestand Küssow neben den Vorwerken noch aus verschiedenen Einzelgrundstücken, einer Korn und Schneidemühle,neun Kossäten,einem Kruge, einer Schmiede, einem Schulmeister, im ganzen aus 22 Feuerstellen.Alle diese bäuerlichen Grundstücke wurden bis zum Jahre 1875 durch den Rittergutsbesitzer von Osterroht zusammengekauft,worauf sie durch Königliche Kabinettsordre vom 31. Mai 1879 zu einem Gutsbezirke zusammengelegt wurden. Noch heute ist Küssow nebst Strellentin im Besitze der Familie von Osterroht.

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