ŚWICHOWO

Fotos ,Geschichte und Erinnerungen: 

DIE GESCHICHTE BIS 1912     Groß Schwichow, eine Landgemeinde mit 78 Einwohnern,  Klein Schwichow, eine Landgemeinde mit 99 Einwohnern,  Gutsbezirk Schwichow, zum Majorate Gnewin-Woedtke gehörig, mit 174 Einwohnern, Alle zum Amtsbezirke Saulin gehörig. Im Jahre 1376 nahm der Danziger Komthur Siegfried Walpod von Bassenheim mit dem Hl. Geisthospital zu Danzig einen Tausch vor. Statt des Jahreszinses für die altstädtischen Fleischbänke im Betrage von 22 Mark, die er dem Hospitale überwies, nahm er das Gut „Große Saulin“ und „Große Schwichow“ wieder zurück; doch war diese Anordnung nicht von langer Dauer und das Hospital trat wieder in den Besitz ein. Im Jahre 1379 erhalten die Bewohner von Swychow das Recht, von jedem Hoken vier Schweine in den Eichenwald zu Saulin zu treiben, ebenso Bauholz aus demselben Walde zu entnehmen.  In den Akten des Lauenburger Landgerichts wird ein Markus von Schwichow am 24. Juni 1414 zweimal genannt. Er hatte einen Setzken von Osseck auf offener Straße gepfändet und damit ein Sühnegeld von drei Mark verbül3et; eine Zusatzstrafe wurde ihm diktiert, weil er dem Setzke nicht Genüge getan. An anderer Stelle tritt ein Bogoschow von Swichow auf, für welchen andere Bürgschaft übernehmen müssen. In die bei Saulin erwähnte Streitsache ist das Dorf Schwichow mit verwickelt, welches im Jahre 1493, nach anderen Nachrichten schon im Jahre 1490, neben Bonswitz teilweise dem Lorenz Krockow überwiesen wird. Doch war dieser Besitz der Krockows kein dauernder. Als Nachfolger lernen wir kennen eine Familie von Schwichow auf Klein Schwichow und eine Familie von Mach auf Groß Schwichow laut Lehnsprivilegien aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Der Name der Familie Schwichow bringt mannigfache Verwirrung hinein, man weiß nicht, ob es die Familie Lantosch oder die Familie Tauenzin oder Rezorken gewesen ist, vielleicht aber sind alle drei Familien nur Zweige eines und desselben Stammes. Das eine Mal werden sie genannt Tauenzin oder Schwichow „sonsten die Schwichow genannt“ (schon 1575), dann wieder die Schwichow oder Resorcken auch Rzurken oder Zwichow (Stettiner Lhnbriefe). Auch läßt sich aus den Urkunden nicht immer übersehen, ob Groß Schwichow oder Klein Schwichow, oder beide gemeint seien.  Bei der Huldigung im Jahre 1658 saßen die Tauenzins oder Schwichows auf beiden Gütern Tauenzin und Schwichow, aber daneben auch mehrere Mitglieder der Familie von Mach. Beide Familien scheinen Teile von beiden Gütern in Gemenge besessen zu haben. Die noch im Jahre 1784 bestehenden zwei Vorwerke deuten auf die alte Spaltung des Ortes. Um die Mitte des 18. sec. 1739 — 47 findet sich hier die Familie von Teßmar, bis das ganze Dorf in den Besitz des Michael Ernst von Rexin gelangt, der hier eine große Anzahl von Gütern zwecks Gründung eines Majorates ankauft (2. August 1756). Seitdem ist es bei diesem Majorate und der Familie Rexin verblieben.  1927(Krs 6)  Rittergutspächter -Groth  Hofbesitzer -Tworke  Arbeiterin -Emma Penzel

Szkoła i mieszkanie rodziny   Kremonke 1911 .

DIE GESCHICHTE BIS 1912     Groß Schwichow, eine Landgemeinde mit 78 Einwohnern,  Klein Schwichow, eine Landgemeinde mit 99 Einwohnern,  Gutsbezirk Schwichow, zum Majorate Gnewin-Woedtke gehörig, mit 174 Einwohnern, Alle zum Amtsbezirke Saulin gehörig. Im Jahre 1376 nahm der Danziger Komthur Siegfried Walpod von Bassenheim mit dem Hl. Geisthospital zu Danzig einen Tausch vor. Statt des Jahreszinses für die altstädtischen Fleischbänke im Betrage von 22 Mark, die er dem Hospitale überwies, nahm er das Gut „Große Saulin“ und „Große Schwichow“ wieder zurück; doch war diese Anordnung nicht von langer Dauer und das Hospital trat wieder in den Besitz ein. Im Jahre 1379 erhalten die Bewohner von Swychow das Recht, von jedem Hoken vier Schweine in den Eichenwald zu Saulin zu treiben, ebenso Bauholz aus demselben Walde zu entnehmen.  In den Akten des Lauenburger Landgerichts wird ein Markus von Schwichow am 24. Juni 1414 zweimal genannt. Er hatte einen Setzken von Osseck auf offener Straße gepfändet und damit ein Sühnegeld von drei Mark verbül3et; eine Zusatzstrafe wurde ihm diktiert, weil er dem Setzke nicht Genüge getan. An anderer Stelle tritt ein Bogoschow von Swichow auf, für welchen andere Bürgschaft übernehmen müssen. In die bei Saulin erwähnte Streitsache ist das Dorf Schwichow mit verwickelt, welches im Jahre 1493, nach anderen Nachrichten schon im Jahre 1490, neben Bonswitz teilweise dem Lorenz Krockow überwiesen wird. Doch war dieser Besitz der Krockows kein dauernder. Als Nachfolger lernen wir kennen eine Familie von Schwichow auf Klein Schwichow und eine Familie von Mach auf Groß Schwichow laut Lehnsprivilegien aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Der Name der Familie Schwichow bringt mannigfache Verwirrung hinein, man weiß nicht, ob es die Familie Lantosch oder die Familie Tauenzin oder Rezorken gewesen ist, vielleicht aber sind alle drei Familien nur Zweige eines und desselben Stammes. Das eine Mal werden sie genannt Tauenzin oder Schwichow „sonsten die Schwichow genannt“ (schon 1575), dann wieder die Schwichow oder Resorcken auch Rzurken oder Zwichow (Stettiner Lhnbriefe). Auch läßt sich aus den Urkunden nicht immer übersehen, ob Groß Schwichow oder Klein Schwichow, oder beide gemeint seien.  Bei der Huldigung im Jahre 1658 saßen die Tauenzins oder Schwichows auf beiden Gütern Tauenzin und Schwichow, aber daneben auch mehrere Mitglieder der Familie von Mach. Beide Familien scheinen Teile von beiden Gütern in Gemenge besessen zu haben. Die noch im Jahre 1784 bestehenden zwei Vorwerke deuten auf die alte Spaltung des Ortes. Um die Mitte des 18. sec. 1739 — 47 findet sich hier die Familie von Teßmar, bis das ganze Dorf in den Besitz des Michael Ernst von Rexin gelangt, der hier eine große Anzahl von Gütern zwecks Gründung eines Majorates ankauft (2. August 1756). Seitdem ist es bei diesem Majorate und der Familie Rexin verblieben.  1927(Krs 6)  Rittergutspächter -Groth  Hofbesitzer -Tworke  Arbeiterin -Emma Penzel

                      Dworek rodziny v.Köckritz 1911 . 

DIE GESCHICHTE BIS 1912     Groß Schwichow, eine Landgemeinde mit 78 Einwohnern,  Klein Schwichow, eine Landgemeinde mit 99 Einwohnern,  Gutsbezirk Schwichow, zum Majorate Gnewin-Woedtke gehörig, mit 174 Einwohnern, Alle zum Amtsbezirke Saulin gehörig. Im Jahre 1376 nahm der Danziger Komthur Siegfried Walpod von Bassenheim mit dem Hl. Geisthospital zu Danzig einen Tausch vor. Statt des Jahreszinses für die altstädtischen Fleischbänke im Betrage von 22 Mark, die er dem Hospitale überwies, nahm er das Gut „Große Saulin“ und „Große Schwichow“ wieder zurück; doch war diese Anordnung nicht von langer Dauer und das Hospital trat wieder in den Besitz ein. Im Jahre 1379 erhalten die Bewohner von Swychow das Recht, von jedem Hoken vier Schweine in den Eichenwald zu Saulin zu treiben, ebenso Bauholz aus demselben Walde zu entnehmen.  In den Akten des Lauenburger Landgerichts wird ein Markus von Schwichow am 24. Juni 1414 zweimal genannt. Er hatte einen Setzken von Osseck auf offener Straße gepfändet und damit ein Sühnegeld von drei Mark verbül3et; eine Zusatzstrafe wurde ihm diktiert, weil er dem Setzke nicht Genüge getan. An anderer Stelle tritt ein Bogoschow von Swichow auf, für welchen andere Bürgschaft übernehmen müssen. In die bei Saulin erwähnte Streitsache ist das Dorf Schwichow mit verwickelt, welches im Jahre 1493, nach anderen Nachrichten schon im Jahre 1490, neben Bonswitz teilweise dem Lorenz Krockow überwiesen wird. Doch war dieser Besitz der Krockows kein dauernder. Als Nachfolger lernen wir kennen eine Familie von Schwichow auf Klein Schwichow und eine Familie von Mach auf Groß Schwichow laut Lehnsprivilegien aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Der Name der Familie Schwichow bringt mannigfache Verwirrung hinein, man weiß nicht, ob es die Familie Lantosch oder die Familie Tauenzin oder Rezorken gewesen ist, vielleicht aber sind alle drei Familien nur Zweige eines und desselben Stammes. Das eine Mal werden sie genannt Tauenzin oder Schwichow „sonsten die Schwichow genannt“ (schon 1575), dann wieder die Schwichow oder Resorcken auch Rzurken oder Zwichow (Stettiner Lhnbriefe). Auch läßt sich aus den Urkunden nicht immer übersehen, ob Groß Schwichow oder Klein Schwichow, oder beide gemeint seien.  Bei der Huldigung im Jahre 1658 saßen die Tauenzins oder Schwichows auf beiden Gütern Tauenzin und Schwichow, aber daneben auch mehrere Mitglieder der Familie von Mach. Beide Familien scheinen Teile von beiden Gütern in Gemenge besessen zu haben. Die noch im Jahre 1784 bestehenden zwei Vorwerke deuten auf die alte Spaltung des Ortes. Um die Mitte des 18. sec. 1739 — 47 findet sich hier die Familie von Teßmar, bis das ganze Dorf in den Besitz des Michael Ernst von Rexin gelangt, der hier eine große Anzahl von Gütern zwecks Gründung eines Majorates ankauft (2. August 1756). Seitdem ist es bei diesem Majorate und der Familie Rexin verblieben.  1927(Krs 6)  Rittergutspächter -Groth  Hofbesitzer -Tworke  Arbeiterin -Emma Penzel

                    Szkoła 1911 .

DIE GESCHICHTE BIS 1912     Groß Schwichow, eine Landgemeinde mit 78 Einwohnern,  Klein Schwichow, eine Landgemeinde mit 99 Einwohnern,  Gutsbezirk Schwichow, zum Majorate Gnewin-Woedtke gehörig, mit 174 Einwohnern, Alle zum Amtsbezirke Saulin gehörig. Im Jahre 1376 nahm der Danziger Komthur Siegfried Walpod von Bassenheim mit dem Hl. Geisthospital zu Danzig einen Tausch vor. Statt des Jahreszinses für die altstädtischen Fleischbänke im Betrage von 22 Mark, die er dem Hospitale überwies, nahm er das Gut „Große Saulin“ und „Große Schwichow“ wieder zurück; doch war diese Anordnung nicht von langer Dauer und das Hospital trat wieder in den Besitz ein. Im Jahre 1379 erhalten die Bewohner von Swychow das Recht, von jedem Hoken vier Schweine in den Eichenwald zu Saulin zu treiben, ebenso Bauholz aus demselben Walde zu entnehmen.  In den Akten des Lauenburger Landgerichts wird ein Markus von Schwichow am 24. Juni 1414 zweimal genannt. Er hatte einen Setzken von Osseck auf offener Straße gepfändet und damit ein Sühnegeld von drei Mark verbül3et; eine Zusatzstrafe wurde ihm diktiert, weil er dem Setzke nicht Genüge getan. An anderer Stelle tritt ein Bogoschow von Swichow auf, für welchen andere Bürgschaft übernehmen müssen. In die bei Saulin erwähnte Streitsache ist das Dorf Schwichow mit verwickelt, welches im Jahre 1493, nach anderen Nachrichten schon im Jahre 1490, neben Bonswitz teilweise dem Lorenz Krockow überwiesen wird. Doch war dieser Besitz der Krockows kein dauernder. Als Nachfolger lernen wir kennen eine Familie von Schwichow auf Klein Schwichow und eine Familie von Mach auf Groß Schwichow laut Lehnsprivilegien aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Der Name der Familie Schwichow bringt mannigfache Verwirrung hinein, man weiß nicht, ob es die Familie Lantosch oder die Familie Tauenzin oder Rezorken gewesen ist, vielleicht aber sind alle drei Familien nur Zweige eines und desselben Stammes. Das eine Mal werden sie genannt Tauenzin oder Schwichow „sonsten die Schwichow genannt“ (schon 1575), dann wieder die Schwichow oder Resorcken auch Rzurken oder Zwichow (Stettiner Lhnbriefe). Auch läßt sich aus den Urkunden nicht immer übersehen, ob Groß Schwichow oder Klein Schwichow, oder beide gemeint seien.  Bei der Huldigung im Jahre 1658 saßen die Tauenzins oder Schwichows auf beiden Gütern Tauenzin und Schwichow, aber daneben auch mehrere Mitglieder der Familie von Mach. Beide Familien scheinen Teile von beiden Gütern in Gemenge besessen zu haben. Die noch im Jahre 1784 bestehenden zwei Vorwerke deuten auf die alte Spaltung des Ortes. Um die Mitte des 18. sec. 1739 — 47 findet sich hier die Familie von Teßmar, bis das ganze Dorf in den Besitz des Michael Ernst von Rexin gelangt, der hier eine große Anzahl von Gütern zwecks Gründung eines Majorates ankauft (2. August 1756). Seitdem ist es bei diesem Majorate und der Familie Rexin verblieben.  1927(Krs 6)  Rittergutspächter -Groth  Hofbesitzer -Tworke  Arbeiterin -Emma Penzel

                   Szkoła 2004.                                            DIE GESCHICHTE BIS 1912     Groß Schwichow, eine Landgemeinde mit 78 Einwohnern,  Klein Schwichow, eine Landgemeinde mit 99 Einwohnern,  Gutsbezirk Schwichow, zum Majorate Gnewin-Woedtke gehörig, mit 174 Einwohnern, Alle zum Amtsbezirke Saulin gehörig. Im Jahre 1376 nahm der Danziger Komthur Siegfried Walpod von Bassenheim mit dem Hl. Geisthospital zu Danzig einen Tausch vor. Statt des Jahreszinses für die altstädtischen Fleischbänke im Betrage von 22 Mark, die er dem Hospitale überwies, nahm er das Gut „Große Saulin“ und „Große Schwichow“ wieder zurück; doch war diese Anordnung nicht von langer Dauer und das Hospital trat wieder in den Besitz ein. Im Jahre 1379 erhalten die Bewohner von Swychow das Recht, von jedem Hoken vier Schweine in den Eichenwald zu Saulin zu treiben, ebenso Bauholz aus demselben Walde zu entnehmen.  In den Akten des Lauenburger Landgerichts wird ein Markus von Schwichow am 24. Juni 1414 zweimal genannt. Er hatte einen Setzken von Osseck auf offener Straße gepfändet und damit ein Sühnegeld von drei Mark verbül3et; eine Zusatzstrafe wurde ihm diktiert, weil er dem Setzke nicht Genüge getan. An anderer Stelle tritt ein Bogoschow von Swichow auf, für welchen andere Bürgschaft übernehmen müssen. In die bei Saulin erwähnte Streitsache ist das Dorf Schwichow mit verwickelt, welches im Jahre 1493, nach anderen Nachrichten schon im Jahre 1490, neben Bonswitz teilweise dem Lorenz Krockow überwiesen wird. Doch war dieser Besitz der Krockows kein dauernder. Als Nachfolger lernen wir kennen eine Familie von Schwichow auf Klein Schwichow und eine Familie von Mach auf Groß Schwichow laut Lehnsprivilegien aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Der Name der Familie Schwichow bringt mannigfache Verwirrung hinein, man weiß nicht, ob es die Familie Lantosch oder die Familie Tauenzin oder Rezorken gewesen ist, vielleicht aber sind alle drei Familien nur Zweige eines und desselben Stammes. Das eine Mal werden sie genannt Tauenzin oder Schwichow „sonsten die Schwichow genannt“ (schon 1575), dann wieder die Schwichow oder Resorcken auch Rzurken oder Zwichow (Stettiner Lhnbriefe). Auch läßt sich aus den Urkunden nicht immer übersehen, ob Groß Schwichow oder Klein Schwichow, oder beide gemeint seien.  Bei der Huldigung im Jahre 1658 saßen die Tauenzins oder Schwichows auf beiden Gütern Tauenzin und Schwichow, aber daneben auch mehrere Mitglieder der Familie von Mach. Beide Familien scheinen Teile von beiden Gütern in Gemenge besessen zu haben. Die noch im Jahre 1784 bestehenden zwei Vorwerke deuten auf die alte Spaltung des Ortes. Um die Mitte des 18. sec. 1739 — 47 findet sich hier die Familie von Teßmar, bis das ganze Dorf in den Besitz des Michael Ernst von Rexin gelangt, der hier eine große Anzahl von Gütern zwecks Gründung eines Majorates ankauft (2. August 1756). Seitdem ist es bei diesem Majorate und der Familie Rexin verblieben.  1927(Krs 6)  Rittergutspächter -Groth  Hofbesitzer -Tworke  Arbeiterin -Emma Penzel

                       Dworek 2004.

DIE GESCHICHTE BIS 1912     Groß Schwichow, eine Landgemeinde mit 78 Einwohnern,  Klein Schwichow, eine Landgemeinde mit 99 Einwohnern,  Gutsbezirk Schwichow, zum Majorate Gnewin-Woedtke gehörig, mit 174 Einwohnern, Alle zum Amtsbezirke Saulin gehörig. Im Jahre 1376 nahm der Danziger Komthur Siegfried Walpod von Bassenheim mit dem Hl. Geisthospital zu Danzig einen Tausch vor. Statt des Jahreszinses für die altstädtischen Fleischbänke im Betrage von 22 Mark, die er dem Hospitale überwies, nahm er das Gut „Große Saulin“ und „Große Schwichow“ wieder zurück; doch war diese Anordnung nicht von langer Dauer und das Hospital trat wieder in den Besitz ein. Im Jahre 1379 erhalten die Bewohner von Swychow das Recht, von jedem Hoken vier Schweine in den Eichenwald zu Saulin zu treiben, ebenso Bauholz aus demselben Walde zu entnehmen.  In den Akten des Lauenburger Landgerichts wird ein Markus von Schwichow am 24. Juni 1414 zweimal genannt. Er hatte einen Setzken von Osseck auf offener Straße gepfändet und damit ein Sühnegeld von drei Mark verbül3et; eine Zusatzstrafe wurde ihm diktiert, weil er dem Setzke nicht Genüge getan. An anderer Stelle tritt ein Bogoschow von Swichow auf, für welchen andere Bürgschaft übernehmen müssen. In die bei Saulin erwähnte Streitsache ist das Dorf Schwichow mit verwickelt, welches im Jahre 1493, nach anderen Nachrichten schon im Jahre 1490, neben Bonswitz teilweise dem Lorenz Krockow überwiesen wird. Doch war dieser Besitz der Krockows kein dauernder. Als Nachfolger lernen wir kennen eine Familie von Schwichow auf Klein Schwichow und eine Familie von Mach auf Groß Schwichow laut Lehnsprivilegien aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Der Name der Familie Schwichow bringt mannigfache Verwirrung hinein, man weiß nicht, ob es die Familie Lantosch oder die Familie Tauenzin oder Rezorken gewesen ist, vielleicht aber sind alle drei Familien nur Zweige eines und desselben Stammes. Das eine Mal werden sie genannt Tauenzin oder Schwichow „sonsten die Schwichow genannt“ (schon 1575), dann wieder die Schwichow oder Resorcken auch Rzurken oder Zwichow (Stettiner Lhnbriefe). Auch läßt sich aus den Urkunden nicht immer übersehen, ob Groß Schwichow oder Klein Schwichow, oder beide gemeint seien.  Bei der Huldigung im Jahre 1658 saßen die Tauenzins oder Schwichows auf beiden Gütern Tauenzin und Schwichow, aber daneben auch mehrere Mitglieder der Familie von Mach. Beide Familien scheinen Teile von beiden Gütern in Gemenge besessen zu haben. Die noch im Jahre 1784 bestehenden zwei Vorwerke deuten auf die alte Spaltung des Ortes. Um die Mitte des 18. sec. 1739 — 47 findet sich hier die Familie von Teßmar, bis das ganze Dorf in den Besitz des Michael Ernst von Rexin gelangt, der hier eine große Anzahl von Gütern zwecks Gründung eines Majorates ankauft (2. August 1756). Seitdem ist es bei diesem Majorate und der Familie Rexin verblieben.  1927(Krs 6)  Rittergutspächter -Groth  Hofbesitzer -Tworke  Arbeiterin -Emma Penzel

                  Swichowo 2004DIE GESCHICHTE BIS 1912     Groß Schwichow, eine Landgemeinde mit 78 Einwohnern,  Klein Schwichow, eine Landgemeinde mit 99 Einwohnern,  Gutsbezirk Schwichow, zum Majorate Gnewin-Woedtke gehörig, mit 174 Einwohnern, Alle zum Amtsbezirke Saulin gehörig. Im Jahre 1376 nahm der Danziger Komthur Siegfried Walpod von Bassenheim mit dem Hl. Geisthospital zu Danzig einen Tausch vor. Statt des Jahreszinses für die altstädtischen Fleischbänke im Betrage von 22 Mark, die er dem Hospitale überwies, nahm er das Gut „Große Saulin“ und „Große Schwichow“ wieder zurück; doch war diese Anordnung nicht von langer Dauer und das Hospital trat wieder in den Besitz ein. Im Jahre 1379 erhalten die Bewohner von Swychow das Recht, von jedem Hoken vier Schweine in den Eichenwald zu Saulin zu treiben, ebenso Bauholz aus demselben Walde zu entnehmen.  In den Akten des Lauenburger Landgerichts wird ein Markus von Schwichow am 24. Juni 1414 zweimal genannt. Er hatte einen Setzken von Osseck auf offener Straße gepfändet und damit ein Sühnegeld von drei Mark verbül3et; eine Zusatzstrafe wurde ihm diktiert, weil er dem Setzke nicht Genüge getan. An anderer Stelle tritt ein Bogoschow von Swichow auf, für welchen andere Bürgschaft übernehmen müssen. In die bei Saulin erwähnte Streitsache ist das Dorf Schwichow mit verwickelt, welches im Jahre 1493, nach anderen Nachrichten schon im Jahre 1490, neben Bonswitz teilweise dem Lorenz Krockow überwiesen wird. Doch war dieser Besitz der Krockows kein dauernder. Als Nachfolger lernen wir kennen eine Familie von Schwichow auf Klein Schwichow und eine Familie von Mach auf Groß Schwichow laut Lehnsprivilegien aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Der Name der Familie Schwichow bringt mannigfache Verwirrung hinein, man weiß nicht, ob es die Familie Lantosch oder die Familie Tauenzin oder Rezorken gewesen ist, vielleicht aber sind alle drei Familien nur Zweige eines und desselben Stammes. Das eine Mal werden sie genannt Tauenzin oder Schwichow „sonsten die Schwichow genannt“ (schon 1575), dann wieder die Schwichow oder Resorcken auch Rzurken oder Zwichow (Stettiner Lhnbriefe). Auch läßt sich aus den Urkunden nicht immer übersehen, ob Groß Schwichow oder Klein Schwichow, oder beide gemeint seien.  Bei der Huldigung im Jahre 1658 saßen die Tauenzins oder Schwichows auf beiden Gütern Tauenzin und Schwichow, aber daneben auch mehrere Mitglieder der Familie von Mach. Beide Familien scheinen Teile von beiden Gütern in Gemenge besessen zu haben. Die noch im Jahre 1784 bestehenden zwei Vorwerke deuten auf die alte Spaltung des Ortes. Um die Mitte des 18. sec. 1739 — 47 findet sich hier die Familie von Teßmar, bis das ganze Dorf in den Besitz des Michael Ernst von Rexin gelangt, der hier eine große Anzahl von Gütern zwecks Gründung eines Majorates ankauft (2. August 1756). Seitdem ist es bei diesem Majorate und der Familie Rexin verblieben.  1927(Krs 6)  Rittergutspächter -Groth  Hofbesitzer -Tworke  Arbeiterin -Emma Penzel

                  Świchowo 2004.

 

  

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