SŁAJKOWO

SŁAJKOWO

LAIKOW  Geschcichte bis 1911 von Prof Dr. Schultz :  Slaikow, ein Gutsbezirk von 318 Hektar mit 105 Einwohnern im Amtsbezirk Zelasen.  Der Ort heißt in älterer Zeit Slavekow, Slaychow, endlich Schlaickow oder Slackow. In den Aufzeichnungen des Jahres 1402 figuriert Slaikow mit 13 Hoken. Im Komthureibuche wird der Ort konsequent Slanekow geschrieben und im Jahre 1437 unter den Dörfern sogar Lamkau, obgleich kein anderer Ort als nur dieser darunter verstanden werden kann. In den Auf- zeichnungen des Lauenburger Landgerichts wird in den Jahren 1392 — 1410 kein Ort häufiger als dieser genannt, nicht weniger als 17 mal, obwohl auch hier Verwechselungen mit den anklingenden Namen vorgekommen sein mögen. Der Fillip Slavechow ist vermutlich identisch (Nr.31 und 29) mit dem Philipp Slavekow. Unter den zahlreichen Besitzern dieser Ortschaft tritt besonders Herr Paul von Slavekow auf. Das eine Mal geht er eine „Berichtigunge“ ein, dann erhält er ein Friedegebot gegen seinen Angreifer, dann wieder hat er selbst mit seinem Bruder einen Raubzug gegen einen gewissen Dotke ausgeführt, um ihm ein Kabel (Salzgut) im Werte von 3 Mark aus seinem Hause zu entnehmen; dann wieder befindet er sich in Fehde mit dem Pfarrer von Saulin und er muss eine stattliche Anzahl von Bürgen stellen, da er nicht mehr für zuverlässig galt „vor der Sache wegen das her den Frede halte verworcht der zwischen ihm und dem Pfarrer zu Saulin wart gewesen“. Nicht weniger als 11 Edelleute und Großgrundbesitzer müssen sich verpflichten ihn im Falle eines neuen Angriffes dem Pfarrer zu Saulin zu „entfuern“ (vorzuführen). Es waren die Besitzer von Damerkow, Jezow, Prebendow, Gartkewitz, einer aus Slavekow selbst, Kirschkow, Reddestow, Nesnachow, Kositzkau. Über ihn sagt Bertling in seiner Erklärung in den Kopenhagener Wandtafeln auf Seite 84: „Paul von Slaikow ist aber der wildeste Gesell: er ist am häufigsten auf den Tafeln erwähnt, nicht aber seiner Tugenden wegen. Verwundungen, Fehde, Friedensbrüche sind es, um deren willen er genannt wird. Ihm ist gleichgiltig der Stand der Befehdeten wie der Ort, wo er die Fehde ausführt. Dem armen Pfarrer von Saulin hat er das Leben verbittert, er führt trotz Berichtigung und Friedegebotfort, ihn zu bekriegen und scheut auch dabei die Heiligkeit des Kirchhofes nicht, er entweiht ihn durch Kampf. Man wolle ihn aber nicht zu hart beurteilen, Fehde galt damals als ein erlaubtes Mittel, das Unrecht zu sühnen“. Andere Besitzer in Slaikow waren Anchel, Jakob, Jezow, Jeske, Jordan, Michel. Letzterer hatte im Turm gesessen.  In den Besitz von Slaikow teilten sich in älterer Zeit die Familien Mach und Rostken, welch letztere ihren Besitzanteil von den Zelasinskis gekauft haten (vergl. Zelasen). 1658 ist der Ort Slaikow auch von 3 Gebrüder Mach vertreten. Eine Adelsfamilie Gruba führt den Beinamen Slaikowski, doch kann der Besitz nicht von Dauer gewesen sein. 1756 war Besitzer von Fölckersamb. Seit dem Jahre 1772 war es ein Herr von Diezelski, welcher hier eine Familie begründete, auch 1784 genannt (Adam Wilhelm von Diezelski); 1800 ist Michael Ernst von Jannewitz Besitzer von Slaikow mit einem Werte von 5 643 Taler. Später Hofrat von Kirschky, seit 1838 der Landschaftsdeputierte Karl von Koß, 1859 dessen Sohn Wilhelm Theodor von Ko13. Nach dessen Tode Witwe Julie von Koss geb. Bergell; 1888 Reinholdt Schwardt, seit 1900 Eckhard Fließbach, verheiratet mit Edith geb. Oehlrich, gleichzeitig seit 1. Juli 1906 Pächter der Königl. Domäne Lantow, wohin er im September 1909 seinen dauernden Wohnsitz verlegte.

 Stary dworek w Słajkowie.

SLAIKOW

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