Kopaniewo.

 

E GESCHICHTE BIS 1912  Koppenow, ein Gutsbezirk von 485 Hektar mit 204 Einwohnern im Amtsbezirke Roschütz. Die älteste Bezeichnung des Ortes ist Kopanewo und Kopoffno. Es war ein polnisches Panengut mit Naturlieferung und hatte nach dem Bischofsdezem vom Jahre 1402 4 Hoken, im Jahre 1437 deren nur zwei. Soweit die ältesten Lehnbriefe zurückreichen,d.h. seit dem Jahre 1491 war das Gut in Händen der Familie v. Goddentow und war mit Zdrewen vereinigt. Noch im Jahre 1628 ist dort ein Andreas von Goddentow; 1658 war es vertreten durch Peter und Philipp von Goddentow; 1756 saß Joachim Ernst von Goddentow auf Koppenow und Zdrewen und noch im Jahre 1764 wurde ein Hauptmann v. Zitzewitz kopuliert mit Albertine v. Goddentow in Koppenow. Dann geht es über in den Besitz der Familie v.Rexin. Brüggemann sagt hierüber 1784: Es lage an einem kleinen See, welcher das Dorf Zdrewen scheide, habe ein Vorwerk, 1 Kossten, 1 Schulhaus, auf der Feldmark des Dorfes das Ackerwerk Sprinow, 9 Feuerstellen, fruchtbaren Acker, gute Wiesen und Weide, etwas Ellernholz und gehöre der Gemahlin des Hauptmanns Michael Ernst v. Rexin, der Charlotte Ludowika, einer geb. v.Rexin. Michael Ernst starb 1801; 1804 war hier auf einem Anteile von Zdrewen Ignac Rochus von Lischnewski, dann der Steuereinnehmer Schmalz; seit 1836 Theodor Neitzke, 1879 Witwe Neitzke geb. Schmidt; (dazwischen wird auch Friedrich Kaiser als Besitzer genannt), 1893 am 3.Juni die Blochschen Erben, 1899 am 4.August Emil Bloch. Ende August 1906 kaufte der Rittergutsbesitzer von Restorff die beiden Güter Koppenow und Bonswitz und verpachtete sie an seinen Sohn den Leutnant a. D. Horst von Restorff. Seit 1910 ist Rittergutsbesitzer Zimdars-Zdrewen Besitzer von Koppenow.   OBEN LINKS HERTA ZIMDARS,GISELA KOBELT,IN DER MITTE ANNA ZIMDARS MIT EBERHARDT KOBELT     Das Gut Koppenow  Betriebsform: Hackfrucht, Getreide und Viehwirtschaft.  Zum Anbau von Getreide und Hackfrucht standen 374 ha Ackerland zur Verfliegung. Der Boden war besonders geeignet für Kartoffel- und Roggenanbau, Es wurde Dreifelderwirtschaft mit Hackfrucht, Sommerung und Winterung betrieben. Auf leichterem Boden wurde Gründüngung mit Lupinen als vierter Sch1ag eingeschoben oder Saradella und Weißklee als Untersaat in Roggen eingesät. Die Getreidewirtschaft war auch zum Teil auf weizenfähigen Böden günstig und brachte ca. 22 Doppelzentner je Hektar. Anbau auf der landwirtschaftlichen Nutzfläche: (etwa) 25 % Hackfrucht, 45 % Getreide, 30 % Futteranbau. Zur Aussaat kam an Getreide: Petkuser Sommerrogen, Paragis Sommergerste, Janetzkis früher Weizen, Friedrichs Wintergerste, Flämmings Goldhafer und Dr. Bensings Findlingshafer.  Das Wintergetreide (Winterroggen, -weizen und -gerste und Raps) kam überwiegend im Herbst zur Aussaat. Noch vor dem Frost wurden die Getreidestoppeln geschält und umgepflügt.  Das Sommergetreide (Sommerroggen,, -weizen ,Gerste und Hafer) wurde im Frühjahr gesät. Die Sommergerste wurde als Braugerste verkauft. Die Erträge waren außer bei Hafer um etwa ein Drittel geringer. Die Haupternte lag im August.  An Kartoffeln wurden angebaut: Pernassia von Kamenk, Ackergold, Erdgold — P.S.G, Sieglinde Böhm,Industriemodro, Mensa Ebsdorf und Blaue Niere. Die Kartoffeln sollten bis zum 20. Mai in der Erde und bis zum 20. Oktober geerntet worden sein.  Auf Betreiben des Inspektors Erich Bartz wurden auch ab 1937 vorgekeimte Frühkartoffeln gesetzt. Der Vorkeimkeller war zu mehr als zwei Drittel in die Erde gebaut, er hatte ein Glasdach wie ein Gewächshaus und lag hinter der Wasserpumpe am Wege zum Friedhof Für diese Frühkartoffeln wurde ein guter Verkaufspreis erzielt.  Koppenow betrieb auch eine Brennerei. Dadurch war eine stets gesicherte Kartoffelverwertung gewährleistet und die als Nebenprodukt anfallende Schlempe hatte als Futterbasis mancherlei Vorteile. Die Brennerei wurde von einer Kartoffelflockenfabrik ergänzt. Die Kartoffelflockenfertigung war lukrativ, weil die Flockenpreise staatlich gestützt wurden. Die Silokartoffeln fi.ir zwei Erdsilos wurden ebenfalls in der Brennerei gedämpft.  An Hackfrucht wurden auch noch Wruken, Runkelrüben und Mohhrüben (Pferdemohrrüben) angebaut. 15 % der Ackerfläche wurde mit Flachs, Raps, Rübsam, Kleegras und Luzerne bestellt. Zur Feldbestellung wurden Dampfpflüge, Traktoren und Pferde eingesetzt.  Viehbestand 1939: 150 Kühe einschließlich Jungtiere, 290 Schweine, 480 Schafe (gemeinsam mit denen von Bonswitz), 36 Pferde.  Aufteilung der Fläche 1939: 28 ha Wiesen, 67 ha Weiden, 10 ha Holzungen, 14 ha Unland, dazu kamen Hof, Wege usw.  Etwa 70 % der Einnahmen erwirtschaftete das Gut mit Viehwirtschaft, Schweinemast, Schafhaltung, Milcherzeugnisse und Rinderzucht.  Das Gut Koppenow betrieb die Hochzucht der Schwarzbunten-Rinderrasse und nahm in der lebhaften Konkurrenz um die höchsten Jahresabschlüsse und die besten und teuersten Zuchtbullen einen hervorragenden Platz ein.  Im Kreis Lauenburg wetteiferten folgende Züchter miteinander:  Fließbach-Jatzkow, Fließbach-Landechow, Kramp-Mackensen, Markenrodt-Lischnitz und Zimdars-Koppenow. 1939 herrschte große Freude in Koppenow, als auf der Reichsnährungs-ausstellung in Leipzig ein Zuchtbulle aus Koppenow den ersten Preis erhielt.    DIE GESCHICHTE BIS 1912  Koppenow, ein Gutsbezirk von 485 Hektar mit 204 Einwohnern im Amtsbezirke Roschütz.  Die älteste Bezeichnung des Ortes ist Kopanewo und Kopoffno. Es war ein polnisches Panengut mit Naturlieferung und hatte nach dem Bischofsdezem vom Jahre 1402 4 Hoken, im Jahre 1437 deren nur zwei. Soweit die ältesten Lehnbriefe zurückreichen,d.h. seit dem Jahre 1491 war das Gut in Händen der Familie v. Goddentow und war mit Zdrewen vereinigt. Noch im Jahre 1628 ist dort ein Andreas von Goddentow; 1658 war es vertreten durch Peter und Philipp von Goddentow; 1756 saß Joachim Ernst von Goddentow auf Koppenow und Zdrewen und noch im Jahre 1764 wurde ein Hauptmann v. Zitzewitz kopuliert mit Albertine v. Goddentow in Koppenow. Dann geht es über in den Besitz der Familie v.Rexin. Brüggemann sagt hierüber 1784: Es lage an einem kleinen See, welcher das Dorf Zdrewen scheide, habe ein Vorwerk, 1 Kossten, 1 Schulhaus, auf der Feldmark des Dorfes das Ackerwerk Sprinow, 9 Feuerstellen, fruchtbaren Acker, gute Wiesen und Weide, etwas Ellernholz und gehöre der Gemahlin des Hauptmanns Michael Ernst v. Rexin, der Charlotte Ludowika, einer geb. v.Rexin. Michael Ernst starb 1801; 1804 war hier auf einem Anteile von Zdrewen Ignac Rochus von Lischnewski, dann der Steuereinnehmer Schmalz; seit 1836 Theodor Neitzke, 1879 Witwe Neitzke geb. Schmidt; (dazwischen wird auch Friedrich Kaiser als Besitzer genannt), 1893 am 3.Juni die Blochschen Erben, 1899 am 4.August Emil Bloch. Ende August 1906 kaufte der Rittergutsbesitzer von Restorff die beiden Güter Koppenow und Bonswitz und verpachtete sie an seinen Sohn den Leutnant a. D. Horst von Restorff. Seit 1910 ist Rittergutsbesitzer Zimdars-Zdrewen Besitzer von Koppenow.      OBEN LINKS HERTA ZIMDARS,GISELA KOBELT,IN DER MITTE ANNA ZIMDARS MIT EBERHARDT KOBELT     Das Gut Koppenow  Betriebsform: Hackfrucht, Getreide und Viehwirtschaft.  Zum Anbau von Getreide und Hackfrucht standen 374 ha Ackerland zur Verfliegung. Der Boden war besonders geeignet für Kartoffel- und Roggenanbau, Es wurde Dreifelderwirtschaft mit Hackfrucht, Sommerung und Winterung betrieben. Auf leichterem Boden wurde Gründüngung mit Lupinen als vierter Sch1ag eingeschoben oder Saradella und Weißklee als Untersaat in Roggen eingesät. Die Getreidewirtschaft war auch zum Teil auf weizenfähigen Böden günstig und brachte ca. 22 Doppelzentner je Hektar. Anbau auf der landwirtschaftlichen Nutzfläche: (etwa) 25 % Hackfrucht, 45 % Getreide, 30 % Futteranbau. Zur Aussaat kam an Getreide: Petkuser Sommerrogen, Paragis Sommergerste, Janetzkis früher Weizen, Friedrichs Wintergerste, Flämmings Goldhafer und Dr. Bensings Findlingshafer.  Das Wintergetreide (Winterroggen, -weizen und -gerste und Raps) kam überwiegend im Herbst zur Aussaat. Noch vor dem Frost wurden die Getreidestoppeln geschält und umgepflügt.  Das Sommergetreide (Sommerroggen,, -weizen ,Gerste und Hafer) wurde im Frühjahr gesät. Die Sommergerste wurde als Braugerste verkauft. Die Erträge waren außer bei Hafer um etwa ein Drittel geringer. Die Haupternte lag im August.  An Kartoffeln wurden angebaut: Pernassia von Kamenk, Ackergold, Erdgold — P.S.G, Sieglinde Böhm,Industriemodro, Mensa Ebsdorf und Blaue Niere. Die Kartoffeln sollten bis zum 20. Mai in der Erde und bis zum 20. Oktober geerntet worden sein.  Auf Betreiben des Inspektors Erich Bartz wurden auch ab 1937 vorgekeimte Frühkartoffeln gesetzt. Der Vorkeimkeller war zu mehr als zwei Drittel in die Erde gebaut, er hatte ein Glasdach wie ein Gewächshaus und lag hinter der Wasserpumpe am Wege zum Friedhof Für diese Frühkartoffeln wurde ein guter Verkaufspreis erzielt.  Koppenow betrieb auch eine Brennerei. Dadurch war eine stets gesicherte Kartoffelverwertung gewährleistet und die als Nebenprodukt anfallende Schlempe hatte als Futterbasis mancherlei Vorteile. Die Brennerei wurde von einer Kartoffelflockenfabrik ergänzt. Die Kartoffelflockenfertigung war lukrativ, weil die Flockenpreise staatlich gestützt wurden. Die Silokartoffeln fi.ir zwei Erdsilos wurden ebenfalls in der Brennerei gedämpft.  An Hackfrucht wurden auch noch Wruken, Runkelrüben und Mohhrüben (Pferdemohrrüben) angebaut. 15 % der Ackerfläche wurde mit Flachs, Raps, Rübsam, Kleegras und Luzerne bestellt. Zur Feldbestellung wurden Dampfpflüge, Traktoren und Pferde eingesetzt.  Viehbestand 1939: 150 Kühe einschließlich Jungtiere, 290 Schweine, 480 Schafe (gemeinsam mit denen von Bonswitz), 36 Pferde.  Aufteilung der Fläche 1939: 28 ha Wiesen, 67 ha Weiden, 10 ha Holzungen, 14 ha Unland, dazu kamen Hof, Wege usw.  Etwa 70 % der Einnahmen erwirtschaftete das Gut mit Viehwirtschaft, Schweinemast, Schafhaltung, Milcherzeugnisse und Rinderzucht.  Das Gut Koppenow betrieb die Hochzucht der Schwarzbunten-Rinderrasse und nahm in der lebhaften Konkurrenz um die höchsten Jahresabschlüsse und die besten und teuersten Zuchtbullen einen hervorragenden Platz ein.  Im Kreis Lauenburg wetteiferten folgende Züchter miteinander:  Fließbach-Jatzkow, Fließbach-Landechow, Kramp-Mackensen, Markenrodt-Lischnitz und Zimdars-Koppenow. 1939 herrschte große Freude in Koppenow, als auf der Reichsnährungs-ausstellung in Leipzig ein Zuchtbulle aus Koppenow den ersten Preis erhielt.    DIE GESCHICHTE BIS 1912  Koppenow, ein Gutsbezirk von 485 Hektar mit 204 Einwohnern im Amtsbezirke Roschütz.  Die älteste Bezeichnung des Ortes ist Kopanewo und Kopoffno. Es war ein polnisches Panengut mit Naturlieferung und hatte nach dem Bischofsdezem vom Jahre 1402 4 Hoken, im Jahre 1437 deren nur zwei. Soweit die ältesten Lehnbriefe zurückreichen,d.h. seit dem Jahre 1491 war das Gut in Händen der Familie v. Goddentow und war mit Zdrewen vereinigt. Noch im Jahre 1628 ist dort ein Andreas von Goddentow; 1658 war es vertreten durch Peter und Philipp von Goddentow; 1756 saß Joachim Ernst von Goddentow auf Koppenow und Zdrewen und noch im Jahre 1764 wurde ein Hauptmann v. Zitzewitz kopuliert mit Albertine v. Goddentow in Koppenow. Dann geht es über in den Besitz der Familie v.Rexin. Brüggemann sagt hierüber 1784: Es lage an einem kleinen See, welcher das Dorf Zdrewen scheide, habe ein Vorwerk, 1 Kossten, 1 Schulhaus, auf der Feldmark des Dorfes das Ackerwerk Sprinow, 9 Feuerstellen, fruchtbaren Acker, gute Wiesen und Weide, etwas Ellernholz und gehöre der Gemahlin des Hauptmanns Michael Ernst v. Rexin, der Charlotte Ludowika, einer geb. v.Rexin. Michael Ernst starb 1801; 1804 war hier auf einem Anteile von Zdrewen Ignac Rochus von Lischnewski, dann der Steuereinnehmer Schmalz; seit 1836 Theodor Neitzke, 1879 Witwe Neitzke geb. Schmidt; (dazwischen wird auch Friedrich Kaiser als Besitzer genannt), 1893 am 3.Juni die Blochschen Erben, 1899 am 4.August Emil Bloch. Ende August 1906 kaufte der Rittergutsbesitzer von Restorff die beiden Güter Koppenow und Bonswitz und verpachtete sie an seinen Sohn den Leutnant a. D. Horst von Restorff. Seit 1910 ist Rittergutsbesitzer Zimdars-Zdrewen Besitzer von Koppenow.      OBEN LINKS HERTA ZIMDARS,GISELA KOBELT,IN DER MITTE ANNA ZIMDARS MIT EBERHARDT KOBELT     Das Gut Koppenow  Betriebsform: Hackfrucht, Getreide und Viehwirtschaft.  Zum Anbau von Getreide und Hackfrucht standen 374 ha Ackerland zur Verfliegung. Der Boden war besonders geeignet für Kartoffel- und Roggenanbau, Es wurde Dreifelderwirtschaft mit Hackfrucht, Sommerung und Winterung betrieben. Auf leichterem Boden wurde Gründüngung mit Lupinen als vierter Sch1ag eingeschoben oder Saradella und Weißklee als Untersaat in Roggen eingesät. Die Getreidewirtschaft war auch zum Teil auf weizenfähigen Böden günstig und brachte ca. 22 Doppelzentner je Hektar. Anbau auf der landwirtschaftlichen Nutzfläche: (etwa) 25 % Hackfrucht, 45 % Getreide, 30 % Futteranbau. Zur Aussaat kam an Getreide: Petkuser Sommerrogen, Paragis Sommergerste, Janetzkis früher Weizen, Friedrichs Wintergerste, Flämmings Goldhafer und Dr. Bensings Findlingshafer.  Das Wintergetreide (Winterroggen, -weizen und -gerste und Raps) kam überwiegend im Herbst zur Aussaat. Noch vor dem Frost wurden die Getreidestoppeln geschält und umgepflügt.  Das Sommergetreide (Sommerroggen,, -weizen ,Gerste und Hafer) wurde im Frühjahr gesät. Die Sommergerste wurde als Braugerste verkauft. Die Erträge waren außer bei Hafer um etwa ein Drittel geringer. Die Haupternte lag im August.  An Kartoffeln wurden angebaut: Pernassia von Kamenk, Ackergold, Erdgold — P.S.G, Sieglinde Böhm,Industriemodro, Mensa Ebsdorf und Blaue Niere. Die Kartoffeln sollten bis zum 20. Mai in der Erde und bis zum 20. Oktober geerntet worden sein.  Auf Betreiben des Inspektors Erich Bartz wurden auch ab 1937 vorgekeimte Frühkartoffeln gesetzt. Der Vorkeimkeller war zu mehr als zwei Drittel in die Erde gebaut, er hatte ein Glasdach wie ein Gewächshaus und lag hinter der Wasserpumpe am Wege zum Friedhof Für diese Frühkartoffeln wurde ein guter Verkaufspreis erzielt.  Koppenow betrieb auch eine Brennerei. Dadurch war eine stets gesicherte Kartoffelverwertung gewährleistet und die als Nebenprodukt anfallende Schlempe hatte als Futterbasis mancherlei Vorteile. Die Brennerei wurde von einer Kartoffelflockenfabrik ergänzt. Die Kartoffelflockenfertigung war lukrativ, weil die Flockenpreise staatlich gestützt wurden. Die Silokartoffeln fi.ir zwei Erdsilos wurden ebenfalls in der Brennerei gedämpft.  An Hackfrucht wurden auch noch Wruken, Runkelrüben und Mohhrüben (Pferdemohrrüben) angebaut. 15 % der Ackerfläche wurde mit Flachs, Raps, Rübsam, Kleegras und Luzerne bestellt. Zur Feldbestellung wurden Dampfpflüge, Traktoren und Pferde eingesetzt.  Viehbestand 1939: 150 Kühe einschließlich Jungtiere, 290 Schweine, 480 Schafe (gemeinsam mit denen von Bonswitz), 36 Pferde.  Aufteilung der Fläche 1939: 28 ha Wiesen, 67 ha Weiden, 10 ha Holzungen, 14 ha Unland, dazu kamen Hof, Wege usw.  Etwa 70 % der Einnahmen erwirtschaftete das Gut mit Viehwirtschaft, Schweinemast, Schafhaltung, Milcherzeugnisse und Rinderzucht.  Das Gut Koppenow betrieb die Hochzucht der Schwarzbunten-Rinderrasse und nahm in der lebhaften Konkurrenz um die höchsten Jahresabschlüsse und die besten und teuersten Zuchtbullen einen hervorragenden Platz ein.  Im Kreis Lauenburg wetteiferten folgende Züchter miteinander:  Fließbach-Jatzkow, Fließbach-Landechow, Kramp-Mackensen, Markenrodt-Lischnitz und Zimdars-Koppenow. 1939 herrschte große Freude in Koppenow, als auf der Reichsnährungs-ausstellung in Leipzig ein Zuchtbulle aus Koppenow den ersten Preis erhielt.    DIE GESCHICHTE BIS 1912  Koppenow, ein Gutsbezirk von 485 Hektar mit 204 Einwohnern im Amtsbezirke Roschütz.  Die älteste Bezeichnung des Ortes ist Kopanewo und Kopoffno. Es war ein polnisches Panengut mit Naturlieferung und hatte nach dem Bischofsdezem vom Jahre 1402 4 Hoken, im Jahre 1437 deren nur zwei. Soweit die ältesten Lehnbriefe zurückreichen,d.h. seit dem Jahre 1491 war das Gut in Händen der Familie v. Goddentow und war mit Zdrewen vereinigt. Noch im Jahre 1628 ist dort ein Andreas von Goddentow; 1658 war es vertreten durch Peter und Philipp von Goddentow; 1756 saß Joachim Ernst von Goddentow auf Koppenow und Zdrewen und noch im Jahre 1764 wurde ein Hauptmann v. Zitzewitz kopuliert mit Albertine v. Goddentow in Koppenow. Dann geht es über in den Besitz der Familie v.Rexin. Brüggemann sagt hierüber 1784: Es lage an einem kleinen See, welcher das Dorf Zdrewen scheide, habe ein Vorwerk, 1 Kossten, 1 Schulhaus, auf der Feldmark des Dorfes das Ackerwerk Sprinow, 9 Feuerstellen, fruchtbaren Acker, gute Wiesen und Weide, etwas Ellernholz und gehöre der Gemahlin des Hauptmanns Michael Ernst v. Rexin, der Charlotte Ludowika, einer geb. v.Rexin. Michael Ernst starb 1801; 1804 war hier auf einem Anteile von Zdrewen Ignac Rochus von Lischnewski, dann der Steuereinnehmer Schmalz; seit 1836 Theodor Neitzke, 1879 Witwe Neitzke geb. Schmidt; (dazwischen wird auch Friedrich Kaiser als Besitzer genannt), 1893 am 3.Juni die Blochschen Erben, 1899 am 4.August Emil Bloch. Ende August 1906 kaufte der Rittergutsbesitzer von Restorff die beiden Güter Koppenow und Bonswitz und verpachtete sie an seinen Sohn den Leutnant a. D. Horst von Restorff. Seit 1910 ist Rittergutsbesitzer Zimdars-Zdrewen Besitzer von Koppenow.
OBEN LINKS HERTA ZIMDARS,GISELA KOBELT,IN DER MITTE ANNA ZIMDARS MIT EBERHARDT KOBELT     Das Gut Koppenow  Betriebsform: Hackfrucht, Getreide und Viehwirtschaft.  Zum Anbau von Getreide und Hackfrucht standen 374 ha Ackerland zur Verfliegung. Der Boden war besonders geeignet für Kartoffel- und Roggenanbau, Es wurde Dreifelderwirtschaft mit Hackfrucht, Sommerung und Winterung betrieben. Auf leichterem Boden wurde Gründüngung mit Lupinen als vierter Sch1ag eingeschoben oder Saradella und Weißklee als Untersaat in Roggen eingesät. Die Getreidewirtschaft war auch zum Teil auf weizenfähigen Böden günstig und brachte ca. 22 Doppelzentner je Hektar. Anbau auf der landwirtschaftlichen Nutzfläche: (etwa) 25 % Hackfrucht, 45 % Getreide, 30 % Futteranbau. Zur Aussaat kam an Getreide: Petkuser Sommerrogen, Paragis Sommergerste, Janetzkis früher Weizen, Friedrichs Wintergerste, Flämmings Goldhafer und Dr. Bensings Findlingshafer.  Das Wintergetreide (Winterroggen, -weizen und -gerste und Raps) kam überwiegend im Herbst zur Aussaat. Noch vor dem Frost wurden die Getreidestoppeln geschält und umgepflügt.  Das Sommergetreide (Sommerroggen,, -weizen ,Gerste und Hafer) wurde im Frühjahr gesät. Die Sommergerste wurde als Braugerste verkauft. Die Erträge waren außer bei Hafer um etwa ein Drittel geringer. Die Haupternte lag im August.  An Kartoffeln wurden angebaut: Pernassia von Kamenk, Ackergold, Erdgold — P.S.G, Sieglinde Böhm,Industriemodro, Mensa Ebsdorf und Blaue Niere. Die Kartoffeln sollten bis zum 20. Mai in der Erde und bis zum 20. Oktober geerntet worden sein.  Auf Betreiben des Inspektors Erich Bartz wurden auch ab 1937 vorgekeimte Frühkartoffeln gesetzt. Der Vorkeimkeller war zu mehr als zwei Drittel in die Erde gebaut, er hatte ein Glasdach wie ein Gewächshaus und lag hinter der Wasserpumpe am Wege zum Friedhof Für diese Frühkartoffeln wurde ein guter Verkaufspreis erzielt.  Koppenow betrieb auch eine Brennerei. Dadurch war eine stets gesicherte Kartoffelverwertung gewährleistet und die als Nebenprodukt anfallende Schlempe hatte als Futterbasis mancherlei Vorteile. Die Brennerei wurde von einer Kartoffelflockenfabrik ergänzt. Die Kartoffelflockenfertigung war lukrativ, weil die Flockenpreise staatlich gestützt wurden. Die Silokartoffeln fi.ir zwei Erdsilos wurden ebenfalls in der Brennerei gedämpft.  An Hackfrucht wurden auch noch Wruken, Runkelrüben und Mohhrüben (Pferdemohrrüben) angebaut. 15 % der Ackerfläche wurde mit Flachs, Raps, Rübsam, Kleegras und Luzerne bestellt. Zur Feldbestellung wurden Dampfpflüge, Traktoren und Pferde eingesetzt.  Viehbestand 1939: 150 Kühe einschließlich Jungtiere, 290 Schweine, 480 Schafe (gemeinsam mit denen von Bonswitz), 36 Pferde.  Aufteilung der Fläche 1939: 28 ha Wiesen, 67 ha Weiden, 10 ha Holzungen, 14 ha Unland, dazu kamen Hof, Wege usw.  Etwa 70 % der Einnahmen erwirtschaftete das Gut mit Viehwirtschaft, Schweinemast, Schafhaltung, Milcherzeugnisse und Rinderzucht.  Das Gut Koppenow betrieb die Hochzucht der Schwarzbunten-Rinderrasse und nahm in der lebhaften Konkurrenz um die höchsten Jahresabschlüsse und die besten und teuersten Zuchtbullen einen hervorragenden Platz ein.  Im Kreis Lauenburg wetteiferten folgende Züchter miteinander:  Fließbach-Jatzkow, Fließbach-Landechow, Kramp-Mackensen, Markenrodt-Lischnitz und Zimdars-Koppenow. 1939 herrschte große Freude in Koppenow, als auf der Reichsnährungs-ausstellung in Leipzig ein Zuchtbulle aus Koppenow den ersten Preis erhielt.    DIE GESCHICHTE BIS 1912  Koppenow, ein Gutsbezirk von 485 Hektar mit 204 Einwohnern im Amtsbezirke Roschütz.  Die älteste Bezeichnung des Ortes ist Kopanewo und Kopoffno. Es war ein polnisches Panengut mit Naturlieferung und hatte nach dem Bischofsdezem vom Jahre 1402 4 Hoken, im Jahre 1437 deren nur zwei. Soweit die ältesten Lehnbriefe zurückreichen,d.h. seit dem Jahre 1491 war das Gut in Händen der Familie v. Goddentow und war mit Zdrewen vereinigt. Noch im Jahre 1628 ist dort ein Andreas von Goddentow; 1658 war es vertreten durch Peter und Philipp von Goddentow; 1756 saß Joachim Ernst von Goddentow auf Koppenow und Zdrewen und noch im Jahre 1764 wurde ein Hauptmann v. Zitzewitz kopuliert mit Albertine v. Goddentow in Koppenow. Dann geht es über in den Besitz der Familie v.Rexin. Brüggemann sagt hierüber 1784: Es lage an einem kleinen See, welcher das Dorf Zdrewen scheide, habe ein Vorwerk, 1 Kossten, 1 Schulhaus, auf der Feldmark des Dorfes das Ackerwerk Sprinow, 9 Feuerstellen, fruchtbaren Acker, gute Wiesen und Weide, etwas Ellernholz und gehöre der Gemahlin des Hauptmanns Michael Ernst v. Rexin, der Charlotte Ludowika, einer geb. v.Rexin. Michael Ernst starb 1801; 1804 war hier auf einem Anteile von Zdrewen Ignac Rochus von Lischnewski, dann der Steuereinnehmer Schmalz; seit 1836 Theodor Neitzke, 1879 Witwe Neitzke geb. Schmidt; (dazwischen wird auch Friedrich Kaiser als Besitzer genannt), 1893 am 3.Juni die Blochschen Erben, 1899 am 4.August Emil Bloch. Ende August 1906 kaufte der Rittergutsbesitzer von Restorff die beiden Güter Koppenow und Bonswitz und verpachtete sie an seinen Sohn den Leutnant a. D. Horst von Restorff. Seit 1910 ist Rittergutsbesitzer Zimdars-Zdrewen Besitzer von Koppenow.                                                    Dworek w Kopaniewie.

Das Gut Koppenow  Betriebsform: Hackfrucht, Getreide und Viehwirtschaft.  Zum Anbau von Getreide und Hackfrucht standen 374 ha Ackerland zur Verfliegung. Der Boden war besonders geeignet für Kartoffel- und Roggenanbau, Es wurde Dreifelderwirtschaft mit Hackfrucht, Sommerung und Winterung betrieben. Auf leichterem Boden wurde Gründüngung mit Lupinen als vierter Sch1ag eingeschoben oder Saradella und Weißklee als Untersaat in Roggen eingesät. Die Getreidewirtschaft war auch zum Teil auf weizenfähigen Böden günstig und brachte ca. 22 Doppelzentner je Hektar. Anbau auf der landwirtschaftlichen Nutzfläche: (etwa) 25 % Hackfrucht, 45 % Getreide, 30 % Futteranbau. Zur Aussaat kam an Getreide: Petkuser Sommerrogen, Paragis Sommergerste, Janetzkis früher Weizen, Friedrichs Wintergerste, Flämmings Goldhafer und Dr. Bensings Findlingshafer.  Das Wintergetreide (Winterroggen, -weizen und -gerste und Raps) kam überwiegend im Herbst zur Aussaat. Noch vor dem Frost wurden die Getreidestoppeln geschält und umgepflügt.  Das Sommergetreide (Sommerroggen,, -weizen ,Gerste und Hafer) wurde im Frühjahr gesät. Die Sommergerste wurde als Braugerste verkauft. Die Erträge waren außer bei Hafer um etwa ein Drittel geringer. Die Haupternte lag im August.  An Kartoffeln wurden angebaut: Pernassia von Kamenk, Ackergold, Erdgold — P.S.G, Sieglinde Böhm,Industriemodro, Mensa Ebsdorf und Blaue Niere. Die Kartoffeln sollten bis zum 20. Mai in der Erde und bis zum 20. Oktober geerntet worden sein.  Auf Betreiben des Inspektors Erich Bartz wurden auch ab 1937 vorgekeimte Frühkartoffeln gesetzt. Der Vorkeimkeller war zu mehr als zwei Drittel in die Erde gebaut, er hatte ein Glasdach wie ein Gewächshaus und lag hinter der Wasserpumpe am Wege zum Friedhof Für diese Frühkartoffeln wurde ein guter Verkaufspreis erzielt.  Koppenow betrieb auch eine Brennerei. Dadurch war eine stets gesicherte Kartoffelverwertung gewährleistet und die als Nebenprodukt anfallende Schlempe hatte als Futterbasis mancherlei Vorteile. Die Brennerei wurde von einer Kartoffelflockenfabrik ergänzt. Die Kartoffelflockenfertigung war lukrativ, weil die Flockenpreise staatlich gestützt wurden. Die Silokartoffeln fi.ir zwei Erdsilos wurden ebenfalls in der Brennerei gedämpft.  An Hackfrucht wurden auch noch Wruken, Runkelrüben und Mohhrüben (Pferdemohrrüben) angebaut. 15 % der Ackerfläche wurde mit Flachs, Raps, Rübsam, Kleegras und Luzerne bestellt. Zur Feldbestellung wurden Dampfpflüge, Traktoren und Pferde eingesetzt.  Viehbestand 1939: 150 Kühe einschließlich Jungtiere, 290 Schweine, 480 Schafe (gemeinsam mit denen von Bonswitz), 36 Pferde.  Aufteilung der Fläche 1939: 28 ha Wiesen, 67 ha Weiden, 10 ha Holzungen, 14 ha Unland, dazu kamen Hof, Wege usw.  Etwa 70 % der Einnahmen erwirtschaftete das Gut mit Viehwirtschaft, Schweinemast, Schafhaltung, Milcherzeugnisse und Rinderzucht.  Das Gut Koppenow betrieb die Hochzucht der Schwarzbunten-Rinderrasse und nahm in der lebhaften Konkurrenz um die höchsten Jahresabschlüsse und die besten und teuersten Zuchtbullen einen hervorragenden Platz ein.  Im Kreis Lauenburg wetteiferten folgende Züchter miteinander:  Fließbach-Jatzkow, Fließbach-Landechow, Kramp-Mackensen, Markenrodt-Lischnitz und Zimdars-Koppenow. 1939 herrschte große Freude in Koppenow, als auf der Reichsnährungs-ausstellung in Leipzig ein Zuchtbulle aus Koppenow den ersten Preis erhielt.    DIE GESCHICHTE BIS 1912  Koppenow, ein Gutsbezirk von 485 Hektar mit 204 Einwohnern im Amtsbezirke Roschütz.  Die älteste Bezeichnung des Ortes ist Kopanewo und Kopoffno. Es war ein polnisches Panengut mit Naturlieferung und hatte nach dem Bischofsdezem vom Jahre 1402 4 Hoken, im Jahre 1437 deren nur zwei. Soweit die ältesten Lehnbriefe zurückreichen,d.h. seit dem Jahre 1491 war das Gut in Händen der Familie v. Goddentow und war mit Zdrewen vereinigt. Noch im Jahre 1628 ist dort ein Andreas von Goddentow; 1658 war es vertreten durch Peter und Philipp von Goddentow; 1756 saß Joachim Ernst von Goddentow auf Koppenow und Zdrewen und noch im Jahre 1764 wurde ein Hauptmann v. Zitzewitz kopuliert mit Albertine v. Goddentow in Koppenow. Dann geht es über in den Besitz der Familie v.Rexin. Brüggemann sagt hierüber 1784: Es lage an einem kleinen See, welcher das Dorf Zdrewen scheide, habe ein Vorwerk, 1 Kossten, 1 Schulhaus, auf der Feldmark des Dorfes das Ackerwerk Sprinow, 9 Feuerstellen, fruchtbaren Acker, gute Wiesen und Weide, etwas Ellernholz und gehöre der Gemahlin des Hauptmanns Michael Ernst v. Rexin, der Charlotte Ludowika, einer geb. v.Rexin. Michael Ernst starb 1801; 1804 war hier auf einem Anteile von Zdrewen Ignac Rochus von Lischnewski, dann der Steuereinnehmer Schmalz; seit 1836 Theodor Neitzke, 1879 Witwe Neitzke geb. Schmidt; (dazwischen wird auch Friedrich Kaiser als Besitzer genannt), 1893 am 3.Juni die Blochschen Erben, 1899 am 4.August Emil Bloch. Ende August 1906 kaufte der Rittergutsbesitzer von Restorff die beiden Güter Koppenow und Bonswitz und verpachtete sie an seinen Sohn den Leutnant a. D. Horst von Restorff. Seit 1910 ist Rittergutsbesitzer Zimdars-Zdrewen Besitzer von Koppenow.                                           Herta Zimdars ,Gisela Kobelt,Anna Zimdars.ig und brachte ca. 22 Doppelzentner je Hektar. Anbau auf der landwirtschaftlichen Nutzfläche: (etwa) 25 % Hackfrucht, 45 % Getreide, 30 % Futteranbau. Zur Aussaat kam an Getreide: Petkuser Sommerrogen, Paragis Sommergerste, Janetzkis früher Weizen, Friedrichs Wintergerste, Flämmings Goldhafer und Dr. Bensings Findlingshafer.  Das Wintergetreide (Winterroggen, -weizen und -gerste und Raps) kam überwiegend im Herbst zur Aussaat. Noch vor dem Frost wurden die Getreidestoppeln geschält und umgepflügt.  Das Sommergetreide (Sommerroggen,, -weizen ,Gerste und Hafer) wurde im Frühjahr gesät. Die Sommergerste wurde als Braugerste verkauft. Die Erträge waren außer bei Hafer um etwa ein Drittel geringer. Die Haupternte lag im August.  An Kartoffeln wurden angebaut: Pernassia von Kamenk, Ackergold, Erdgold — P.S.G, Sieglinde Böhm,Industriemodro, Mensa Ebsdorf und Blaue Niere. Die Kartoffeln sollten bis zum 20. Mai in der Erde und bis zum 20. Oktober geerntet worden sein.  Auf Betreiben des Inspektors Erich Bartz wurden auch ab 1937 vorgekeimte Frühkartoffeln gesetzt. Der Vorkeimkeller war zu mehr als zwei Drittel in die Erde gebaut, er hatte ein Glasdach wie ein Gewächshaus und lag hinter der Wasserpumpe am Wege zum Friedhof Für diese Frühkartoffeln wurde ein guter Verkaufspreis erzielt.  Koppenow betrieb auch eine Brennerei. Dadurch war eine stets gesicherte Kartoffelverwertung gewährleistet und die als Nebenprodukt anfallende Schlempe hatte als Futterbasis mancherlei Vorteile. Die Brennerei wurde von einer Kartoffelflockenfabrik ergänzt. Die Kartoffelflockenfertigung war lukrativ, weil die Flockenpreise staatlich gestützt wurden. Die Silokartoffeln fi.ir zwei Erdsilos wurden ebenfalls in der Brennerei gedämpft.  An Hackfrucht wurden auch noch Wruken, Runkelrüben und Mohhrüben (Pferdemohrrüben) angebaut. 15 % der Ackerfläche wurde mit Flachs, Raps, Rübsam, Kleegras und Luzerne bestellt. Zur Feldbestellung wurden Dampfpflüge, Traktoren und Pferde eingesetzt.  Viehbestand 1                                                     Erich Bartz  1938.E GESCHICHTE BIS 1912  Koppenow, ein Gutsbezirk von 485 Hektar mit 204 Einwohnern im Amtsbezirke Roschütz. Die älteste Bezeichnung des Ortes ist Kopanewo und Kopoffno. Es war ein polnisches Panengut mit Naturlieferung und hatte nach dem Bischofsdezem vom Jahre 1402 4 Hoken, im Jahre 1437 deren nur zwei. Soweit die ältesten Lehnbriefe zurückreichen,d.h. seit dem Jahre 1491 war das Gut in Händen der Familie v. Goddentow und war mit Zdrewen vereinigt. Noch im Jahre 1628 ist dort ein Andreas von Goddentow; 1658 war es vertreten durch Peter und Philipp von Goddentow; 1756 saß Joachim Ernst von Goddentow auf Koppenow und Zdrewen und noch im Jahre 1764 wurde ein Hauptmann v. Zitzewitz kopuliert mit Albertine v. Goddentow in Koppenow. Dann geht es über in den Besitz der Familie v.Rexin. Brüggemann sagt hierüber 1784: Es lage an einem kleinen See, welcher das Dorf Zdrewen scheide, habe ein Vorwerk, 1 Kossten, 1 Schulhaus, auf der Feldmark des Dorfes das Ackerwerk Sprinow, 9 Feuerstellen, fruchtbaren Acker, gute Wiesen und Weide, etwas Ellernholz und gehöre der Gemahlin des Hauptmanns Michael Ernst v. Rexin, der Charlotte Ludowika, einer geb. v.Rexin. Michael Ernst starb 1801; 1804 war hier auf einem Anteile von Zdrewen Ignac Rochus von Lischnewski, dann der Steuereinnehmer Schmalz; seit 1836 Theodor Neitzke, 1879 Witwe Neitzke geb. Schmidt; (dazwischen wird auch Friedrich Kaiser als Besitzer genannt), 1893 am 3.Juni die Blochschen Erben, 1899 am 4.August Emil Bloch. Ende August 1906 kaufte der Rittergutsbesitzer von Restorff die beiden Güter Koppenow und Bonswitz und verpachtete sie an seinen Sohn den Leutnant a. D. Horst von Restorff. Seit 1910 ist Rittergutsbesitzer Zimdars-Zdrewen Besitzer von Koppenow.

                                                                             Gorzelnia w Kopaniewie.

E GESCHICHTE BIS 1912  Koppenow, ein Gutsbezirk von 485 Hektar mit 204 Einwohnern im Amtsbezirke Roschütz. Die älteste Bezeichnung des Ortes ist Kopanewo und Kopoffno. Es war ein polnisches Panengut mit Naturlieferung und hatte nach dem Bischofsdezem vom Jahre 1402 4 Hoken, im Jahre 1437 deren nur zwei. Soweit die ältesten Lehnbriefe zurückreichen,d.h. seit dem Jahre 1491 war das Gut in Händen der Familie v. Goddentow und war mit Zdrewen vereinigt. Noch im Jahre 1628 ist dort ein Andreas von Goddentow; 1658 war es vertreten durch Peter und Philipp von Goddentow; 1756 saß Joachim Ernst von Goddentow auf Koppenow und Zdrewen und noch im Jahre 1764 wurde ein Hauptmann v. Zitzewitz kopuliert mit Albertine v. Goddentow in Koppenow. Dann geht es über in den Besitz der Familie v.Rexin. Brüggemann sagt hierüber 1784: Es lage an einem kleinen See, welcher das Dorf Zdrewen scheide, habe ein Vorwerk, 1 Kossten, 1 Schulhaus, auf der Feldmark des Dorfes das Ackerwerk Sprinow, 9 Feuerstellen, fruchtbaren Acker, gute Wiesen und Weide, etwas Ellernholz und gehöre der Gemahlin des Hauptmanns Michael Ernst v. Rexin, der Charlotte Ludowika, einer geb. v.Rexin. Michael Ernst starb 1801; 1804 war hier auf einem Anteile von Zdrewen Ignac Rochus von Lischnewski, dann der Steuereinnehmer Schmalz; seit 1836 Theodor Neitzke, 1879 Witwe Neitzke geb. Schmidt; (dazwischen wird auch Friedrich Kaiser als Besitzer genannt), 1893 am 3.Juni die Blochschen Erben, 1899 am 4.August Emil Bloch. Ende August 1906 kaufte der Rittergutsbesitzer von Restorff die beiden Güter Koppenow und Bonswitz und verpachtete sie an seinen Sohn den Leutnant a. D. Horst von Restorff. Seit 1910 ist Rittergutsbesitzer Zimdars-Zdrewen Besitzer von Koppenow.                                                                                    Sklep Carl Blaschke.

OBEN LINKS HERTA ZIMDARS,GISELA KOBELT,IN DER MITTE ANNA ZIMDARS MIT EBERHARDT KOBELT     Das Gut Koppenow  Betriebsform: Hackfrucht, Getreide und Viehwirtschaft.  Zum Anbau von Getreide und Hackfrucht standen 374 ha Ackerland zur Verfliegung. Der Boden war besonders geeignet für Kartoffel- und Roggenanbau, Es wurde Dreifelderwirtschaft mit Hackfrucht, Sommerung und Winterung betrieben. Auf leichterem Boden wurde Gründüngung mit Lupinen als vierter Sch1ag eingeschoben oder Saradella und Weißklee als Untersaat in Roggen eingesät. Die Getreidewirtschaft war auch zum Teil auf weizenfähigen Böden günstig und brachte ca. 22 Doppelzentner je Hektar. Anbau auf der landwirtschaftlichen Nutzfläche: (etwa) 25 % Hackfrucht, 45 % Getreide, 30 % Futteranbau. Zur Aussaat kam an Getreide: Petkuser Sommerrogen, Paragis Sommergerste, Janetzkis früher Weizen, Friedrichs Wintergerste, Flämmings Goldhafer und Dr. Bensings Findlingshafer.  Das Wintergetreide (Winterroggen, -weizen und -gerste und Raps) kam überwiegend im Herbst zur Aussaat. Noch vor dem Frost wurden die Getreidestoppeln geschält und umgepflügt.  Das Sommergetreide (Sommerroggen,, -weizen ,Gerste und Hafer) wurde im Frühjahr gesät. Die Sommergerste wurde als Braugerste verkauft. Die Erträge waren außer bei Hafer um etwa ein Drittel geringer. Die Haupternte lag im August.  An Kartoffeln wurden angebaut: Pernassia von Kamenk, Ackergold, Erdgold — P.S.G, Sieglinde Böhm,Industriemodro, Mensa Ebsdorf und Blaue Niere. Die Kartoffeln sollten bis zum 20. Mai in der Erde und bis zum 20. Oktober geerntet worden sein.  Auf Betreiben des Inspektors Erich Bartz wurden auch ab 1937 vorgekeimte Frühkartoffeln gesetzt. Der Vorkeimkeller war zu mehr als zwei Drittel in die Erde gebaut, er hatte ein Glasdach wie ein Gewächshaus und lag hinter der Wasserpumpe am Wege zum Friedhof Für diese Frühkartoffeln wurde ein guter Verkaufspreis erzielt.  Koppenow betrieb auch eine Brennerei. Dadurch war eine stets gesicherte Kartoffelverwertung gewährleistet und die als Nebenprodukt anfallende Schlempe hatte als Futterbasis mancherlei Vorteile. Die Brennerei wurde von einer Kartoffelflockenfabrik ergänzt. Die Kartoffelflockenfertigung war lukrativ, weil die Flockenpreise staatlich gestützt wurden. Die Silokartoffeln fi.ir zwei Erdsilos wurden ebenfalls in der Brennerei gedämpft.  An Hackfrucht wurden auch noch Wruken, Runkelrüben und Mohhrüben (Pferdemohrrüben) angebaut. 15 % der Ackerfläche wurde mit Flachs, Raps, Rübsam, Kleegras und Luzerne bestellt. Zur Feldbestellung wurden Dampfpflüge, Traktoren und Pferde eingesetzt.  Viehbestand 1939: 150 Kühe einschließlich Jungtiere, 290 Schweine, 480 Schafe (gemeinsam mit denen von Bonswitz), 36 Pferde.  Aufteilung der Fläche 1939: 28 ha Wiesen, 67 ha Weiden, 10 ha Holzungen, 14 ha Unland, dazu kamen Hof, Wege usw.  Etwa 70 % der Einnahmen erwirtschaftete das Gut mit Viehwirtschaft, Schweinemast, Schafhaltung, Milcherzeugnisse und Rinderzucht.  Das Gut Koppenow betrieb die Hochzucht der Schwarzbunten-Rinderrasse und nahm in der lebhaften Konkurrenz um die höchsten Jahresabschlüsse und die besten und teuersten Zuchtbullen einen hervorragenden Platz ein.  Im Kreis Lauenburg wetteiferten folgende Züchter miteinander:  Fließbach-Jatzkow, Fließbach-Landechow, Kramp-Mackensen, Markenrodt-Lischnitz und Zimdars-Koppenow. 1939 herrschte große Freude in Koppenow, als auf der Reichsnährungs-ausstellung in Leipzig ein Zuchtbulle aus Koppenow den ersten Preis erhielt.    DIE GESCHICHTE BIS 1912  Koppenow, ein Gutsbezirk von 485 Hektar mit 204 Einwohnern im Amtsbezirke Roschütz.  Die älteste Bezeichnung des Ortes ist Kopanewo und Kopoffno. Es war ein polnisches Panengut mit Naturlieferung und hatte nach dem Bischofsdezem vom Jahre 1402 4 Hoken, im Jahre 1437 deren nur zwei. Soweit die ältesten Lehnbriefe zurückreichen,d.h. seit dem Jahre 1491 war das Gut in Händen der Familie v. Goddentow und war mit Zdrewen vereinigt. Noch im Jahre 1628 ist dort ein Andreas von Goddentow; 1658 war es vertreten durch Peter und Philipp von Goddentow; 1756 saß Joachim Ernst von Goddentow auf Koppenow und Zdrewen und noch im Jahre 1764 wurde ein Hauptmann v. Zitzewitz kopuliert mit Albertine v. Goddentow in Koppenow. Dann geht es über in den Besitz der Familie v.Rexin. Brüggemann sagt hierüber 1784: Es lage an einem kleinen See, welcher das Dorf Zdrewen scheide, habe ein Vorwerk, 1 Kossten, 1 Schulhaus, auf der Feldmark des Dorfes das Ackerwerk Sprinow, 9 Feuerstellen, fruchtbaren Acker, gute Wiesen und Weide, etwas Ellernholz und gehöre der Gemahlin des Hauptmanns Michael Ernst v. Rexin, der Charlotte Ludowika, einer geb. v.Rexin. Michael Ernst starb 1801; 1804 war hier auf einem Anteile von Zdrewen Ignac Rochus von Lischnewski, dann der Steuereinnehmer Schmalz; seit 1836 Theodor Neitzke, 1879 Witwe Neitzke geb. Schmidt; (dazwischen wird auch Friedrich Kaiser als Besitzer genannt), 1893 am 3.Juni die Blochschen Erben, 1899 am 4.August Emil Bloch. Ende August 1906 kaufte der Rittergutsbesitzer von Restorff die beiden Güter Koppenow und Bonswitz und verpachtete sie an seinen Sohn den Leutnant a. D. Horst von Restorff. Seit 1910 ist Rittergutsbesitzer Zimdars-Zdrewen Besitzer von Koppenow.

                                                                               Kopaniewo 1926.Berta und Gerd Seuke silber hochzeit in koppenow                                                                         Srebrne gody Georg i Berta Seuke.                      
W Argentynie Kopaniewo nadal istnieje                                                           W Argentynie Kopaniewo nadal istnieje.
Kopaniewo 1987

Kopaniewo .Strzałka wskazuje nieistniejący już od kilku lat komin z bocianim gniazdem.Prawie na 10 metrów wysoki komin był częścią pieca chlebowego.Najciekawsze jest to ,że piec był częścią domu zamieszkanego przez cztery rodziny.Piec służył wszystkim mieszkańcom wsi. Każda rodzina miała swój wyznaczony dzień do pieczenia chleba. Ciasto przygotowywane było wcześniej i w dniu wypieku przywożono je tutaj na taczce.Osobą odpowiedzialną za wypiek był Theodor Petsch .Piec posiadał trzy paleniska .Do dużego środkowego wrzucano suche patyki i drewno ,przez dwa boczne natomiast węgiel kamienny.Kobiety zaznaczały chleb aby nie doszło do pomyłki.Z resztek ciasta często pieczono tzw.kukelchen czyli ciasto w formie kuli z pieczonym jabłkiem w środku lub tylko samo ciasto posypane cukrem.Po upieczeniu gotowy chleb wkładano do niecki zanoszono do domu i wieszano gdzieś pod sufitem w jakimś ciemniejszym pomieszczeniu.Chleb w ten sposób upieczony nawet do 14 dni był miękki i nie starzał się tak jak chleb kupiony w piekarni.Budynek czterorodzinny z piecem chlebowym spalił się po 1945 roku .Komin jak stwierdziłem w czwartek też już niestety nie istnieje. Na zdjęciu widać też dąb zabytek przyrody. Po lewej stronie do 1945 roku znajdowała się tam również kuźnia majątku kopaniewskiego.Kowala Reinholda Senger z wnukiem którego trzymał na rękach zastrzelił pijany rosyjski żołnierz.Zazwyczaj rosyjscy żołnierze byli wrażliwi na płacz i krzyki dzieci , kobiety często ratowały się w ten sposób przed gwałtem. Jednak tym razem było inaczej.

Kopaniewo 1987                      Kopaniewo 1987

 

Cmentarz w Kopaniewie:


Prochnow Kutscher Koppenow Friedhof

                                                                  Prochnow Max .

Caroline Sehnke geb.Schmuckal

Wilhelmine Sehnke z domu Srock.

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