PRZEBENDOWO

                                                   PRZEBENDOWO

 

Prebendow
Przebendowo(Prebendow)

Prebendow
Przebendowo

Das Gutshaus in Prebendow 1908
Dworek w Przebendowie 1908.

Erntedankfest in Prebendow
Dozynki w Przebendowie.

 

   Mädchen 2. Reihe von hinten - Gertud Judaschewski 2. Heute Frau Bohlmann  Mädchen 2. Reihe von hinten - Waltraud Balke 3. Heute Prero Meck. Pomm.  Mädchen 2. Reihe von hinten - Gerda Ahfeld 10. Heute Frau Kellner Geschwenda Thüringen  Mädchen 3. Reihe von hinten - Edith Balke 4. Heute Prero Meck. Pomm  Mädchen 3. Reihe von hinten - Inge Tandok 6. ist gestorben  Mädchen 3. Reihe von hinten - Elisabet Gajewi 7.     Gute und weniger gute Erinnerungen an meine Kindheit  Am 27.09.1934 wurde ich in Prebendow, Kreis Lauenburg, Pommern geboren. Bis zu meinem 8. Lebensjahr hatte ich eine sehr schöne und sehr glückliche Kindheit. Wir waren eine Großfamilie: meine Eltern, meine Großmutter, meine Tante, meine Urgroßeltern und natürlich ich. Jeder hatte seine Aufgabe und es klappte alles ganz wunderbar. Mein Vater hat auf dem Gut in Prebendow, Kreis Lauenburg, Pommern bei Herrn Kurt von Wittke gearbeitet. Traktor fahren und die Traktoren (ich glaube es waren drei) in Ordnung halten, das war seine Arbeit. Wenn er von der Arbeit nach Hause kam, wurde das Radio angeschaltet und wenn gute Musik gesendet wurde, hat er mit mir getanzt. Es war immer sehr schön und lustig bei uns. Mein Vater hatte auch ein Motorrad. Wir sind sehr oft nach Leba an die wunderschöne Ostsee gefahren. Meine Mutter, mein Vater und ich sind dann den ganzen Tag dort geblieben. Auch nach Scharschow, Krs. Lauenburg (Pommern), sind wir oft gefahren und haben Verwandte besucht, die Familie Tarnowski und Oma Schlutt. Es war schon Krieg, aber wir Kinder haben es noch nicht so zu spüren bekommen. Ich habe aber gemerkt, dass die Erwachsenen nun immer ganz ernste Gesichter hatten. Nichts war mehr so wie früher. Die Brüder von meiner Mutter waren schon im Krieg und dieser schreckliche Krieg wollte kein Ende finden. Dann, 1941, wurde auch das Motorrad von meinem Vater in den Krieg geholt. Wenn wir jetzt nach Scharschow wollten, bekam mein Vater vom Gut Prebendow eine Kutsche, im Winter einen Schlitten und zwei Pferde. Die Fahrten waren auch immer unvergesslich schön. Dann aber, 1943, musste mein Vater auch in den Krieg und alles war jetzt ganz anders, nichts war so schön wie früher. Ich hatte eine furchtbare Angst um meinen lieben Vater. In Prebendow waren schon viele junge Männer gefallen (ich sage wirklich sinnlos gefallen). Warum tobte dieser furchtbare Krieg und alle, wirklich alle Menschen mussten darunter leiden. Es gab Lebensmittelkarten und Bezugsscheine für Kleidung. Wir mussten Milch und Eier abliefern, durften auch nicht mehr selber buttern. Wer es trotzdem tat, wurde sehr hart bestraft. Es war wirklich alles anders geworden. Ich hatte immer das Gefühl, alle Menschen haben Angst. Es wurde immer hinter vorgehaltener Hand gesprochen oder getuschelt. Schön war dennoch immer für mich, wenn meine Mutter und ich nach Lauenburg fuhren. Wir mussten etwa zehn Minuten bis zum Bahnhof Prebendow laufen, aber dann gings ab nach Lauenburg. Bahnhof Neue Welt sind wir ausgestiegen, haben in den Neuendorfer Str. Nr. 80 Verwandte besucht (die Familie Helmut Schlutt). Dann wurde ein Stadtbummel gemacht, aber kaufen konnte man nicht mehr viel, es gab nur etwas auf Bezugsschein oder Lebensmittelkarten. Den Froschbrunnen fand ich immer sehr interessant und bin sehr froh, dass es diesen Brunnen noch gibt. Auch am Schwanenteich war ich immer sehr gerne. Der erste Mai war für mich auch immer ein ganz besonders schöner Tag. Die Kühe wurden nach einem harten Winter wieder auf die Koppeln getrieben und ich wusste, jetzt kommt auch bald der Sommer und wir können wieder an den herrlichen 0stseestrand in Leba. Im November 1944 waren alle Menschen sehr unruhig und voller Angst, so habe ich es damals empfunden. Nichts war mehr so schön wie früher. Kurz vor Weihnachten kamen die ersten Flüchtlinge zu uns, sie kamen aus Litauern. Dann, im Januar 1945, kamen die großen Trecks aus Ostpreußen und Westpreußen. Die Straße war voller Flüchtlingswagen, sie sollten in Richtung Stolp (Pommern) fahren. Am Abend haben die Menschen und auch die Tiere bei uns im Dorf übernachtet. Auch die anderen Dörfer waren voller Flüchtlinge. Morgens ging es dann weiter in Richtung Stolp. Anfang Februar 1945 sollten wir auch nach Regenwalde (heute Resko) Pommern flüchten. Alles war gepackt, aber dann kam die Nachricht, dass wir nicht mehr weg konnten. Mitte Februar 1945 kamen die Flüchtlingswagen, die Richtung Stolp gefahren waren, zurück. Die Front rückte immer näher und sie mussten umkehren. Es kamen auch schon deutsche Soldaten, die auf dem Rückzug waren. Das ging tagelang so. Ich weiß nicht, wo die Menschen hin wollten. Zwei Reihen Flüchtlingswagen auf der Straße, die gar nicht so breit war, und die deutschen Soldaten und ihre Fahrzeuge über den gefrorenen Acker. Wir konnten vom Fenster aus alles sehen und wussten, jetzt kommt etwas ganz Schreckliches auf euch zu. Es war bitte kalt, der Kanonendonner rückte immer näher zu uns und wir konnten nirgends hin. Dann die furchtbare Nacht vom 9. zum 10. März 1945 werde ich nie vergessen. Der Himmel war feuerrot und es krachte überall. Deutsche Soldaten kamen zu uns, zogen die Uniformen aus und zogen die Kleidung von meinem Vater an. Als meine Mutter meinte: „Das geht doch aber nicht!

 

Rodzina von  Wittke przed dworkiem w Przebendowie.

 

FEKDARBEITEN IN PREBENDOW KREIS LAUENBURG POMMERN

 

Prace na polach Przebendowa.

 

FELDARBEITEN

 

FELDARBEITEN IN PREBENDOW

 

KARTOFELERNTE

 

Wykopki w Przebendowie.

 

PREBENDOW  PRZEBENDOWO

 

                                                Szkoła w Przebendowie 1941 rok.

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