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Redkowice.

                 Pałac w Redkowicach.       

     Gorzelnia w Redkowicach. 

AUS DER LAUENBURGER ZEITUNG  Gertrud Mitottel und Wilhelm Hopp  Rettkewitz           BAUERNHÖFE IN RETTKEWITZ 1939:  GUT  - PAUL WILHELM VON FOURNIER 827 ha.  BAUER :  HERMANN ADLER 117 ha.  KARL ADLER 101 ha.  ARTUR BRIESCHKE 106 ha.  KARL HERZOG 110 ha .  MAX JANNUSCH BAUER UND GASTWIRT 183 ha.  MARTHA RASCHKE 101 ha  HERMANN KIEPER 198 ha.     DIE GESCHICHTE DES DORFES BIS 1912     Rettkewitz, eine Gemeinde mit 98 Einwohnern und ein Gutsbezirk von 1133 Hektarmit 241 Einwohnern im Amtsbezirke Rettkewitz.  Die älteste Verschreibung des Ortes, abweichend von den sonstigen ältesten Privilegien ist in lateinischer Sprache verfasst und ohne Jahreszahl ,auch ohne eigentlichen Abschluss und rührt her vom Hochmeister Dietrich von Altenburg (1335 - 43).Sie ist bestimmt für einen Jan de Pirch „ob fidelia servitia“ (wegen treuer Dienste) und erstreckt sich auf Rettkewitz (Retechowicz, poln. Retechowice) und einen Teil von Kodzelau (Chotzlow). Die Grenzen reichen nicht über die Leba hinaus, aber einige Wiesen jenseits des Flusses stehen ihm doch zur Verfügung. Als Grenzen des Ortes werden nachstehende Ortschaften angegeben: Unterhalb Rettkewitz und Chotzlow ein tiefes Tal  vermutlich das Lebatal - ein kleineres Gewässer, etwa die heutige Zitzitz, ein Erlenbaum am Lebaufer, die Grenze von Viteröse (Vitoradze), ein Gewässer, genannt Newogne, Puggerschow, Neuendorf, Canyn (heute eingegangen) etwa bei den Schlüsselbergen gelegen, und Vonsyn (Wobensin) (Danziger Komthureibuch Nr.136(. In den Aufzeichnungen des Bischofsdezems heißt es: Rethehowitz seyn 18 Hoken. In den Aufzeichnungen der Visitationen fehlt Rettkewitz. Die jedem Geschichtskundigen unverständliche Nachricht des sonst so gut unterrichteten Statistikers Brüggemann ,dass Rettkewitz mit einigen Nebengütern im Jahre 1299 einem böhmischen Ritter Pirch oder Pyrsga von den Kreuzrittern geschenkt sei und dass dieser Pirch das ganze Geschlecht hierher verpflanzt habe, bedarf nicht der Widerlegung. Im Jahre 1299 war der Orden überhaupt noch nicht im Besitze dieses Landesteiles; außerdem ist das Geschlecht der Pirchs in ganz Pommerellen schon seit ältester Zeit ein so verbreitetes, im Adel wie im Bauernstande, dass man dasselbe ohne weiteres als eingeborenes ansprechen kann.*) Allerdings ist Rettkewitz lange Zeit das Zentrum der Familie geblieben, anscheinend schon gespalten, denn es heißt in den Kriegsdienstpflichten des Jahres 1523, daß die Pirchs mit 3 Pferden zu dienen hätten und zwar „Jurgen Pirch to Rethkewitz und Peter Pirchen Kindern derssulvest“ - anscheinend Vettern - . Der Dienst mit 3 Pferden deutet auf einen großen Landbesitz; nur die Krockows und Weihers stellen die gleiche Zahl (Klempin und Kratz Seite 175, Matrikel).Dementsprechend führendie Lehnsbriefe für das Geschlecht im 16. und 17.Jahrhundert nicht weniger als  Güter auf, unter denen Rettkewitz niemals fehlt. Bei der Huldigung im Jahre 1658 saßen die Pirchs auf: a) Rettkewitz, b) Viteröse, c)Chotzlow, d) Wunne schin, e) Damerkow, f) verschiedenen Pfand und Lehnmannsgütern in Pommern.  Noch wird in den Weiherschen Urkunden ein Stefan Pirch als Ouellenfinder im Lande genannt (Weihersche Urkunden Seite 63.) Aber schon gegen Ende des 17. Jahrhunderts geben die Pirchs nach und nach den Besitz von Rettkewitz an die Familie von Natzmer ab. Im Jahre 1693 stirbt ein Oberst Leutnant Nikolaus von Natzmer auf Rettkewitz; 1715 wird ein Fräulein von Natzmer auf Rettkewitz mit einem Herrn von Wussow kopuliert. Im Jahre 1756 besaß die Witwe eines Majors von Pirch zwar noch die Hälfte von Rettkewitz und 3 Bauern in Wobendzin, doch war die andere, anscheinend grö= ßere Hälfte nebst einem Bauern in Viteröse im Besitze des Karl von Natzmer. Im Jahre 1773 starb hier ein Oberstleutnant Karl von Natzmer und 1774 wird ein Kriegsrat Kummer kopuliert mit einem Fräulein von Natzmer. Auch im Jahre 1784 bestand Rettkewitz aus 2 Vorwerken, 4 Bauern, 10 Kossäten, einem Kruge, einem Schulzenhause, einer Schmiede, im ganzen aus 26 Feuerstellen. Von den dazu gehörigen Wiesen lagen einige auf der Feldmark des Gutes Viteröse, andere auf der des Gutes Niebendzin (Wobensin); doch stand dem Gute Rettkewitz das Recht des ersten Schnittes zu. Als alleiniger Besitzer wird der Leutnant Johann Alexander Hartwich von Natzmer genannt, doch war die Erinnerung an die Zugehörigkeit der Pirchs noch eine so lebhafte, dass der Verfasser es sich nicht nehmen lässt, die oben erwähnte unkritische Sage einem böhmischen Feldherrn unter der Leitung der Ordensritter heranzuziehen. **)  Bemerkt sei hier noch, dass laut Verschreibung vom 26. August 1778 dem Gute einen Summe von 5000 Talern überwiesen wurde zwecks Anlage einer Milchnerei im Leba Moore sowie einer Schäferei.  Im Jahre 1800 ging es für einen Kaufpreis von 39 000 fl. in den Besitz des Leutnants von Selchow über, 1835 erbt es der frühere Landrat, dann Regierungs- Präsident Werner von Selchow, der sich um die Verwertung der Moore und Gründung von Genossenschaften ein Verdienst erworben hat. 1892 am 24. September die von Selchowschen Erben; 1893 am 21. Dezember Leopold von der Osten ; 1904 am 24.Mai Franz Flielssbach auf Jatzkow, 1912 Frau Regierungsrat Gumprecht.      *) Im Jahre 1523 waren die von Pirchs eine sehr weit verbreitete Adelsfamilie, sie saßen außer in Rettkewitz, auf Kose, auf Karwen und auf Caffert, im Stolper Kreise.  **) Die von Pirchs haben überhaupt das Ceschick gehabt, mannigfachen Umdeutungen ausgesetzt zu werden. In der Verwandtschaft der von Wittke befindet sich auch ein Pirch oder Pierschga, woraus die Volksetymologie und die Familiensage einen einge wanderten Perser macht. Die ganze Sage vom böhmischen Ritter und Feldherrn gründet sich augenscheinlich nur auf den von uns herangezogenen Entwurf des Joh. Dietrich Altenburg. Die treuen Dienste (eine allgemein übliche Formel) werden von der Nacht weit zu großen Feldherrntaten aufgebauscht. < fl. Floren Coidgulden

                                      Zajazd Max Jannusch .

 Stara  szkoła w Redkowicach 

Szkoła.

                Stowarzyszenie sportowe 1925.

               Widok wsi.             

Nad stawem w Redkowicach,zwany czarnym jeziorem.            

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