Borkowo Lęborskie.

                                 

roß Borkow GESCHICHTE BIS ZUM 1911.   Gutsbezirk von 472 Hektar und 131 Einwohnern im Amtsbe= zirke Roschütz. Die beiden Güter Groß und Klein Borkow waren schon frühzei= tig getrennt und selbst die erste Verleihung vom Jahre scheint sich aus= schließlich auf das Gut Groß Borkow zu beziehen. Es verlieh der Danziger Komthur Gerhard von Stegen mit Genehmigung des Hochmeisters Tusemer dem Bar= tosch von Rossitz die beiden Güter Rossitz und Borkow, insgesamt 43 Hufen zu Magdeburgischen Rechten gegen einen Jahreszins von 3 1/2 Mark ( Danziger Komthureibuch Nr. 143). Zufolge der Aufnahme des Bischofsdezems im Jahre 1402 gehörten zu Borkow 10 Hufen, während nach der Landesaufnahme vom Jahre 1437 das kassubische Panengut nur mit drei Hoken aufgeführt wird. Es handelt sich demnach im letzeren Falle lediglich um Klein Borkow, wäh= rend Groß Borkow schon seit 1348 dem Gute Roschütz, angegliedert war, jedenfalls aber im Jahre 1488. In diesem Jahre verlieh Herzog Bogislaw der Zehnte dem ehrbar Tüchtigen, seinem lieben Getreuen Laffrentz Krockow (vergl. Bonswitz) den nach dem Tode des Herrn von Roschütz an die Landesherrschaft zurückgefallenen Besitz von Roschütz, Stresow, Borkow und Parsnow, auf welchen Krockow übrigens als Schwiegersohn des Verstorbenen und als Gemahl von dessen einziger Tochter auch die nächste Anwartschaft hatte. Die späteren Lehnbriefe vom Jahre 1507, 1544, 1574, 1601, 1615 und 1618 enthalten nur Bestätigungen der ersten Privilegien. In einer Krockowschen Protokoll=Aufnahme vom 10. August 1636 wird aber hinzugefügt, dass sich in Klein Borkow sechs Bauernhufen befänden, diese also ebenfalls zu Gr.Borkow gehört hätten. Nach der Pommerschen Hufenmatrikel vom Jahre 1628 saß Klaus von Krockow auf Stresow mit zehn Hufen und Borkow mit sechs Hufen. Wenn nun bei der Huldigung vom Jahre 1658 weder Groß noch Klein Borkow genannt wird, so liegt dieses an der Zugehörigkeit beider Güter zu Roschütz. Von diesem aber wurde, als eine Teilung des ganzen Komplexes stattfand, Roschütz, Nesnachow) Borkow abgelöst. Ein Teil, anscheinend ein kleine= rer, gehörte 1756 nebst Stresow, Borkow und Ober Comsow den Erben des Oberpräsidenten von Grumbkow, ein anderer, anscheinend Groß Barkow dem Herrn Johann von Tesmar, dessen Deszendenten noch bis zu dieser Stunde im Besitze verblieben sind. Diese pommerellische  Adels Familie,von dem öfter vorkommenden Personennamen Tießmar, auch Ziesmar, Teßmar ( auch Tesmar von Bonin) abgeleitet ( vergl. Pomm. Urk. Buch Seite 408 und öfter), hat diesen Namen als Familiennamen beibehalten. Sie hat das Wappen gemeinschaftlich mit Tusemer von Arffberg, dem Hochmeister, und gründet hierauf ein Verwandt schaftsverhältnis; vieleicht Tusemer - Tesmar. Sie werden um das Jahr 1523 im Stolpischen genannt ( Klempin und Kratz 173),um das Jahr 1628 im Stettinschen und seit 1756 oder früher im Lauenburgischen. Im Jahre 1784 müssen sie schon in langjährigem Besitze gewesen sein, da sich die Familie bereits gespalten hatte und der eine Teil dem Hauptmann Joseph Wulff von Tessemar, der andere kleinere Teil (1/8 )den Brüdern Bernhard Ferdinand und Heinrich Ferdinand gehörte. Nach der Vasallentabelle vom Jahre 1786 zu schließen, waren die resp. Besitzer Vettern. Im Jahre 1804 besitzt Joseph Wilhelm beide Adelsanteile von Groß Borkow A und 8, ersteren im Werte von 3 833 1/3 Talern, den letzteren im Werte von 750 Talern. Dessen Sohn Friedrich Wilhelm erbt das Grundstück und nimmt es an für 6 000 Taler im Jahre 1819. Seit 1864 Albert von Tesmar, dann die Witwe und seit dem 17.September 1892 Friedrich von Teßmar (geboren 1879 ).Auch waren mehrfach weibliche Mitglieder in den Familien Nachrichten genannt, so Frau von Tesmar geb. von Schlochow, gestorben 1776, Frau Hauptmann L.M. Teßmar geb. von Zitzewitz, gestorben 1777, und andere. Die Bewohnerzahl von Groß Borkow ist in den letzten 30 Jahren annähernd die gleiche geblieben.

                                   Pałac w Borkowie Lęborskim.

roß Borkow GESCHICHTE BIS ZUM 1911.   Gutsbezirk von 472 Hektar und 131 Einwohnern im Amtsbe= zirke Roschütz. Die beiden Güter Groß und Klein Borkow waren schon frühzei= tig getrennt und selbst die erste Verleihung vom Jahre scheint sich aus= schließlich auf das Gut Groß Borkow zu beziehen. Es verlieh der Danziger Komthur Gerhard von Stegen mit Genehmigung des Hochmeisters Tusemer dem Bar= tosch von Rossitz die beiden Güter Rossitz und Borkow, insgesamt 43 Hufen zu Magdeburgischen Rechten gegen einen Jahreszins von 3 1/2 Mark ( Danziger Komthureibuch Nr. 143). Zufolge der Aufnahme des Bischofsdezems im Jahre 1402 gehörten zu Borkow 10 Hufen, während nach der Landesaufnahme vom Jahre 1437 das kassubische Panengut nur mit drei Hoken aufgeführt wird. Es handelt sich demnach im letzeren Falle lediglich um Klein Borkow, wäh= rend Groß Borkow schon seit 1348 dem Gute Roschütz, angegliedert war, jedenfalls aber im Jahre 1488. In diesem Jahre verlieh Herzog Bogislaw der Zehnte dem ehrbar Tüchtigen, seinem lieben Getreuen Laffrentz Krockow (vergl. Bonswitz) den nach dem Tode des Herrn von Roschütz an die Landesherrschaft zurückgefallenen Besitz von Roschütz, Stresow, Borkow und Parsnow, auf welchen Krockow übrigens als Schwiegersohn des Verstorbenen und als Gemahl von dessen einziger Tochter auch die nächste Anwartschaft hatte. Die späteren Lehnbriefe vom Jahre 1507, 1544, 1574, 1601, 1615 und 1618 enthalten nur Bestätigungen der ersten Privilegien. In einer Krockowschen Protokoll=Aufnahme vom 10. August 1636 wird aber hinzugefügt, dass sich in Klein Borkow sechs Bauernhufen befänden, diese also ebenfalls zu Gr.Borkow gehört hätten. Nach der Pommerschen Hufenmatrikel vom Jahre 1628 saß Klaus von Krockow auf Stresow mit zehn Hufen und Borkow mit sechs Hufen. Wenn nun bei der Huldigung vom Jahre 1658 weder Groß noch Klein Borkow genannt wird, so liegt dieses an der Zugehörigkeit beider Güter zu Roschütz. Von diesem aber wurde, als eine Teilung des ganzen Komplexes stattfand, Roschütz, Nesnachow) Borkow abgelöst. Ein Teil, anscheinend ein kleine= rer, gehörte 1756 nebst Stresow, Borkow und Ober Comsow den Erben des Oberpräsidenten von Grumbkow, ein anderer, anscheinend Groß Barkow dem Herrn Johann von Tesmar, dessen Deszendenten noch bis zu dieser Stunde im Besitze verblieben sind. Diese pommerellische  Adels Familie,von dem öfter vorkommenden Personennamen Tießmar, auch Ziesmar, Teßmar ( auch Tesmar von Bonin) abgeleitet ( vergl. Pomm. Urk. Buch Seite 408 und öfter), hat diesen Namen als Familiennamen beibehalten. Sie hat das Wappen gemeinschaftlich mit Tusemer von Arffberg, dem Hochmeister, und gründet hierauf ein Verwandt schaftsverhältnis; vieleicht Tusemer - Tesmar. Sie werden um das Jahr 1523 im Stolpischen genannt ( Klempin und Kratz 173),um das Jahr 1628 im Stettinschen und seit 1756 oder früher im Lauenburgischen. Im Jahre 1784 müssen sie schon in langjährigem Besitze gewesen sein, da sich die Familie bereits gespalten hatte und der eine Teil dem Hauptmann Joseph Wulff von Tessemar, der andere kleinere Teil (1/8 )den Brüdern Bernhard Ferdinand und Heinrich Ferdinand gehörte. Nach der Vasallentabelle vom Jahre 1786 zu schließen, waren die resp. Besitzer Vettern. Im Jahre 1804 besitzt Joseph Wilhelm beide Adelsanteile von Groß Borkow A und 8, ersteren im Werte von 3 833 1/3 Talern, den letzteren im Werte von 750 Talern. Dessen Sohn Friedrich Wilhelm erbt das Grundstück und nimmt es an für 6 000 Taler im Jahre 1819. Seit 1864 Albert von Tesmar, dann die Witwe und seit dem 17.September 1892 Friedrich von Teßmar (geboren 1879 ).Auch waren mehrfach weibliche Mitglieder in den Familien Nachrichten genannt, so Frau von Tesmar geb. von Schlochow, gestorben 1776, Frau Hauptmann L.M. Teßmar geb. von Zitzewitz, gestorben 1777, und andere. Die Bewohnerzahl von Groß Borkow ist in den letzten 30 Jahren annähernd die gleiche geblieben.

                                     Harald von Tesmar przed pałacem w Borkowie Lęborskim.

roß Borkow GESCHICHTE BIS ZUM 1911.   Gutsbezirk von 472 Hektar und 131 Einwohnern im Amtsbe= zirke Roschütz. Die beiden Güter Groß und Klein Borkow waren schon frühzei= tig getrennt und selbst die erste Verleihung vom Jahre scheint sich aus= schließlich auf das Gut Groß Borkow zu beziehen. Es verlieh der Danziger Komthur Gerhard von Stegen mit Genehmigung des Hochmeisters Tusemer dem Bar= tosch von Rossitz die beiden Güter Rossitz und Borkow, insgesamt 43 Hufen zu Magdeburgischen Rechten gegen einen Jahreszins von 3 1/2 Mark ( Danziger Komthureibuch Nr. 143). Zufolge der Aufnahme des Bischofsdezems im Jahre 1402 gehörten zu Borkow 10 Hufen, während nach der Landesaufnahme vom Jahre 1437 das kassubische Panengut nur mit drei Hoken aufgeführt wird. Es handelt sich demnach im letzeren Falle lediglich um Klein Borkow, wäh= rend Groß Borkow schon seit 1348 dem Gute Roschütz, angegliedert war, jedenfalls aber im Jahre 1488. In diesem Jahre verlieh Herzog Bogislaw der Zehnte dem ehrbar Tüchtigen, seinem lieben Getreuen Laffrentz Krockow (vergl. Bonswitz) den nach dem Tode des Herrn von Roschütz an die Landesherrschaft zurückgefallenen Besitz von Roschütz, Stresow, Borkow und Parsnow, auf welchen Krockow übrigens als Schwiegersohn des Verstorbenen und als Gemahl von dessen einziger Tochter auch die nächste Anwartschaft hatte. Die späteren Lehnbriefe vom Jahre 1507, 1544, 1574, 1601, 1615 und 1618 enthalten nur Bestätigungen der ersten Privilegien. In einer Krockowschen Protokoll=Aufnahme vom 10. August 1636 wird aber hinzugefügt, dass sich in Klein Borkow sechs Bauernhufen befänden, diese also ebenfalls zu Gr.Borkow gehört hätten. Nach der Pommerschen Hufenmatrikel vom Jahre 1628 saß Klaus von Krockow auf Stresow mit zehn Hufen und Borkow mit sechs Hufen. Wenn nun bei der Huldigung vom Jahre 1658 weder Groß noch Klein Borkow genannt wird, so liegt dieses an der Zugehörigkeit beider Güter zu Roschütz. Von diesem aber wurde, als eine Teilung des ganzen Komplexes stattfand, Roschütz, Nesnachow) Borkow abgelöst. Ein Teil, anscheinend ein kleine= rer, gehörte 1756 nebst Stresow, Borkow und Ober Comsow den Erben des Oberpräsidenten von Grumbkow, ein anderer, anscheinend Groß Barkow dem Herrn Johann von Tesmar, dessen Deszendenten noch bis zu dieser Stunde im Besitze verblieben sind. Diese pommerellische  Adels Familie,von dem öfter vorkommenden Personennamen Tießmar, auch Ziesmar, Teßmar ( auch Tesmar von Bonin) abgeleitet ( vergl. Pomm. Urk. Buch Seite 408 und öfter), hat diesen Namen als Familiennamen beibehalten. Sie hat das Wappen gemeinschaftlich mit Tusemer von Arffberg, dem Hochmeister, und gründet hierauf ein Verwandt schaftsverhältnis; vieleicht Tusemer - Tesmar. Sie werden um das Jahr 1523 im Stolpischen genannt ( Klempin und Kratz 173),um das Jahr 1628 im Stettinschen und seit 1756 oder früher im Lauenburgischen. Im Jahre 1784 müssen sie schon in langjährigem Besitze gewesen sein, da sich die Familie bereits gespalten hatte und der eine Teil dem Hauptmann Joseph Wulff von Tessemar, der andere kleinere Teil (1/8 )den Brüdern Bernhard Ferdinand und Heinrich Ferdinand gehörte. Nach der Vasallentabelle vom Jahre 1786 zu schließen, waren die resp. Besitzer Vettern. Im Jahre 1804 besitzt Joseph Wilhelm beide Adelsanteile von Groß Borkow A und 8, ersteren im Werte von 3 833 1/3 Talern, den letzteren im Werte von 750 Talern. Dessen Sohn Friedrich Wilhelm erbt das Grundstück und nimmt es an für 6 000 Taler im Jahre 1819. Seit 1864 Albert von Tesmar, dann die Witwe und seit dem 17.September 1892 Friedrich von Teßmar (geboren 1879 ).Auch waren mehrfach weibliche Mitglieder in den Familien Nachrichten genannt, so Frau von Tesmar geb. von Schlochow, gestorben 1776, Frau Hauptmann L.M. Teßmar geb. von Zitzewitz, gestorben 1777, und andere. Die Bewohnerzahl von Groß Borkow ist in den letzten 30 Jahren annähernd die gleiche geblieben.                                 Rodzina von Tesmar przed pałacem w Borkowie Lęborskim.

                                         
 

W Borkowie Lęborskim można  spędzić mile czas , przyjechać na urlop oto link:

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